SUCHE
Erweiterte Suche
NEUER LESESTOFF
Close to the Edge. How Yes's Masterpiece defined Prog Rock (20.11.2017)
ARCHIV
NEUE REZENSIONEN
20.11.2017
Jeffrey Biegel - Manhattan Intermezzo
Badger - One live Badger
Various Artists - AMIGA Electronics
19.11.2017
Taylor's Universe - Almost Perfected
Hans-Hasso Stamer - Digital Life
French TV - Ambassadors of Good Health and Clean Living
Cluster - Cluster & Farnbauer Live in Vienna
18.11.2017
Babils - The Joint Between
Reinhard Lakomy & Rainer Oleak - Zeiten
Deluge Grander - Oceanarium
Virgil & Steve Howe - Nexus
Sons of Apollo - Psychotic Symphony
Yurt - III - Molluskkepokk
17.11.2017
The Gerald Peter Project - Incremental Changes, Pt. 1
Tohpati Ethnomission - Mata Hati
Dialeto - Bartók in Rock
The Gerald Peter Project - Incremental Changes, Pt. 1
ARCHIV
STATISTIK
24096 Rezensionen zu 16466 Alben von 6402 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Space Debris

Archive Volume 1: Journey to the Starglow Restaurant

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: improvisiert; Krautrock; Psychedelic; Spacerock
Label: Selbstverlag
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Tom Kunkel Orgel, Synthesizer
Christian Jäger Gesang, Schlagzeug
Tommy Gorny Gitarre, Bass (1), Percussion
Peter Brettel Bass (3,4)

Gastmusiker

Thomas Schütz Bass (5)

Tracklist

Disc 1
1. Journey to the Starglow Restaurant

1. Starship
2. Meteors
3. Fog
4. Black Hole
5. Door
6. Ritual

30:03
2. Hypnotic Jerks 13:44
3. FreeFlight 11:49
4. Bilham 11:51
5. Love Me Two Times   (Doors-Cover) 3:34
6. Don Quichote 4:04
7. Space Junk 3:20
Gesamtlaufzeit78:25


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Na so was, da gibt es doch tatsächlich eine Progband aus meiner Heimatregion, und erst ein Jahrzehnt nach deren Gründung lerne ich sie kennen! Zu ihrem zehnjährigen Jubiläum 2011 brachten Space Debris aus dem Odenwald zwei Archiv-CDs heraus mit... ja, mit was eigentlich? Irgendwelchen unveröffentlichten Raritäten vermutlich? Leider erfährt man zumindest im ersten Teil nichts näheres, keine Aufnahmejahre oder sonstige Informationen.

Der Name Space Debris lässt ja schon mal Spacerock vermuten, und auch einige Songtitel deuten in diese Richtung. Damit liegt man nicht unbedingt verkehrt. Das Odenwälder Quartett liefert ausufernde spacig-psychedelische Jams, deren Ursprung man eher in den späten 60ern und frühen 70ern als im 21. Jahrhundert vermuten würde. Angetrieben werden diese von Tom Kunkels wunderbar dreckig röhrender Orgel, deren Sound schon alleine zum perfekten Retro-Feeling beiträgt. Dazu lässt Gitarrist Tommy Gorny die E-Klampfe ordentlich schneiden, sägen und krachen, was die Musik gelegentlich hardrockige Gefilde streifen lässt. Die Rhythmusfraktion aus Trommler Christian Jäger und wechselnden Bassisten spielt solide und abwechslungsreich, so dass trotz der langen Spielzeiten nie der Spannungsbogen nachlässt.

Natürlich kann man nicht behaupten, dass diese Musik besonders neuartig ist. Im Gegenteil, die Insiprationsquellen Doors, Deep Purple, Traffic und was es vor 40 Jahren halt noch so an Jamrockbands gab, sind überdeutlich herauszuhören. Aus diesen Ingredienzen mixen die Odenwälder dann aber einen letzten Endes doch eigenständig klingendes Gebräu, und im Gegensatz zu manch anderen Retrorockern bieten Space Debris keine weichgespülte Version der Musik ihrer Vorbilder, sondern sorgen mit Druck, Dynamik und Spielfreude für anhaltendes Hörvergnügen.

Mit dem Doors-Cover Love Me Two Times gibt es in dieser Sammlung auch eine Fremdkomposition, die auch das einzige Stück mit Gesang ist. Durch seinen deutlichen Blues-Einschlag fällt dieser Song ziemlich aus dem Rahmen.

Empfehlenswert fur Kraut-Space-Psychedelik-Liebhaber!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.5.2011
Letzte Änderung: 27.8.2011
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 2)


Das erste offizielle Album von Space Debris war eine Werkschau der Jahre 1994-2001, d.h. die Musiker waren zum Zeitpunkt der offiziellen Gründung des Space Debris Projects bereits ein gut eingespieltes Team mit langjähriger Erfahrung. 10 Jahre danach erscheinen nun drei weitere Rückblicke mit unveröffentlichtem Material der Jam-Rock-Combo aus dem Odenwald.

Archive Volume One mit dem Titel Journey to the Starglow Restaurant enthält allerhand Material aus mitgeschnittenen Jams der letzen 10 Jahre inklusive einer alten Doors-Nummer mit Gesang aus den Anfangstagen der Band. Diese hat ihren Weg auf die CD vermutlich eher aus Sentimentalitätsgründen gefunden.

Der Sound wird durch das lebendige Wechselspiel von Rockgitarre und Orgel bestimmt, zusammengehalten vom treibenden Schlagzeug. Abgesehen von der Doors-Nummer ist der Klang wie aus einem Guss. Dieser Einblick ins Archiv der Band ist ein Geschenk für die Fans und natürlich allgemein für Freunde der psychedelisierten Rockmusik der frühen 70er.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.5.2011
Letzte Änderung: 2.3.2012
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Space Debris

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2002 Krautrock-Sessions 1994-2001 11.00 1
2005 Kraut Lok 11.00 2
2006 Three 11.00 3
2007 Into the Sun. Live at Burg Herzberg Festival 2006 (DVD) 11.00 2
2008 Elephant Moon 11.50 2
2009 Live Ghosts 10.50 2
2011 Archive Volume 3: Deepest View 10.50 2
2011 Archive Volume 2: All Man 10.00 2
2013 She's a Temple 10.33 3
2014 Phonomorphosis 11.00 2
2015 At Finkenbach 2012 11.00 1
2017 Behind the Gate 12.00 1
2017 Back to Universe. Archive Volume 4 11.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum