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Space Debris

Archive Volume 2: All Man

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; live; Blues; HardRock; Jazzrock / Fusion; Psychedelic
Label: Selbstverlag
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Tommy Gorny guitar
Christian Jäger drums & percussion
Peter Brettel bass (3-6)
Winnie Rimbach Sator keyboards (3-6)
Tom Kunkel keyboards (1,2,7-9)

Gastmusiker

Uwe Modryck bass (1)
Eric Bläß guitar (9)
Unknown Singer (jumping on stage...) vocals (3)

Tracklist

Disc 1
1. The Mandraker (Trebur '98) 2:15
2. Whales (Bad Doberan Zappanale '07) 13:43
3. Who (Zürich '09) 7:55
4. Go East (Dresden '10) 14:42
5. Space Out (Dresden '10) 5:43
6. Winipan (Miltenberg '10) 16:11
7. Clint (Michelstadt '05) 7:18
8. Exterra Dive (Michelstadt '05) 9:30
9. Away ('04) 1:06
Gesamtlaufzeit78:23


Rezensionen


Von: Christian Rode @ (Rezension 1 von 2)


10 Jahre nach dem offiziellen Gründungsdatum erscheinen 2011 nun drei Rückblicke mit unveröffentlichtem Material der Jam-Rock-Combo aus dem Odenwald. Die Spezialität des Space Debris Projects war und ist eine improvisierte, instrumentale Rockmusik im Stil der frühen 70er Jahre eine Art Mischung aus Traffic, Grateful Dead, Deep Purple, Santana, Doors u.a., ohne dass man eine einzige Quelle nennen könnte. Der Sound der live mal als Quartett, mal als Trio (mit Bass von der Hammond) agierenden Gruppe wird durch das lebendige Wechselspiel von Rockgitarre und Orgel bzw. E-Piano bestimmt, zusammengehalten vom treibenden Schlagzeug.

Archive Volume Two mit dem Titel „All Man“ enthält allerhand Live-Material der letzen 10 Jahre, eingeleitet von einem kurzen Stück aus dem Jahr 1998, das aber gut ins Gesamtbild passt. Der etwas größere Unterschied wird durch den Wechsel an den Keyboards markiert. Auf den Stücken 3 bis 6 ist nämlich der neue Keyboarder Winnie Rimbach Sator zu hören, der auch gerne mal zum doorsmäßigen E-Piano greift und überhaupt den Sound ein wenig in eine jazzrockigere Richtung verschiebt.

Tatsächlich Neues darf man von Space Debris auf dieser Sammlung von Archivstücken - wie auf Volume One - nicht erwarten: zum einen handelt es sich eben um eine Sammlung durchweg hörenswerter Jams, die ihren Weg allein aus platztechnischen Gründen bislang nicht auf eine der regulären Space-Debris-Scheiben geschafft haben. Die Qualität der meist längeren Live-Sessions ist vorzüglich. Zum anderen verstehen Space Debris unter Improvisieren das Zusammensetzen von Retro-Sounds genannten Stils zu einem organischen Ganzen, das weniger durch eine Schockierung traditioneller Hörgewohnheiten glänzt als durch eine warme, gefühlvolle und mitreißende Performance. Und dies gilt für Live- wie Studioaufnahmen gleichermaßen!

Die CD - eine LP-Ausgabe gibt es diesmal nicht - findet ihren adäquaten Vorgänger auf der CD Archive Volume One - Journey to the Starglow Restaurant, die Studio-Sessions der Band enthält. Dieser Einblick ins Archiv ist ein Geschenk für die Fans und natürlich allgemein auch für Freunde des psychedelisierten Rock der frühen 70er.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.5.2011
Letzte Änderung: 28.12.2011
Wertung: 10/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Auf ihrer zweiten Archiv-CD geben sich Space Debris etwas auskunftsfreudiger, was die Entstehung der Stücke anbetrifft. So erfährt man nun, dass es sich um Liveaufnahmen aus den Jahren 1998 bis 2010 handelt. Wobei nur ein Stück von 1998 (also vor der eigentlichen Bandgründung) entstand, ansonsten ist keine Aufnahme älter als 2004.

Musikalisch gibt es einige kleine, aber feine Unterschiede zum ersten Teil. Für die sorgt insbesondere der auf vier Stücken zu hörende neue Tastenmann Winnie Rimbach Sator, der neben der röhrenden "Schweineorgel" auch mal in die Tasten des E-Pianos haut und dann der Musik einen deutlichen jazzigen Einschlag verleiht (Go East z.B.). Auch sonst scheinen mir diese Aufnahmen musikalisch (noch) vielfältiger als die des ersten Teils, sie ergeben wieder eine wunderbare Melange unterschiedlichster Spielarten der Rockmusik der guten, alten 70er. Neben Doors, Deep Purple und Traffic kommen einem dabei auch immer wieder Santana in den Sinn. Und auch hier gilt wieder: keine weichgespülte Version für ältere Semester, die sich gemütlich an ihre wilden Jugendtage erinnern wollen, sondern stets packend, treibend, voller Druck und Dynamik.

Die Klangqualität ist tadellos, lediglich das Ausblenden bei einem der Stücke finde ich nicht so schön. Das gehört sich bei Liveaufnahmen nicht! Ansonsten ist auch dies wieder eine dicke Empfehlung für Liebhaber des Jam-Kraut-Space-Psychedelic-Sonstwas-Rock!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.5.2011
Letzte Änderung: 30.11.2011
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Space Debris

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2002 Krautrock-Sessions 1994-2001 11.00 1
2005 Kraut Lok 11.00 2
2006 Three 11.00 3
2007 Into the Sun. Live at Burg Herzberg Festival 2006 (DVD) 11.00 2
2008 Elephant Moon 11.50 2
2009 Live Ghosts 10.50 2
2011 Archive Volume 3: Deepest View 10.50 2
2011 Archive Volume 1: Journey to the Starglow Restaurant 10.00 2
2013 She's a Temple 10.33 3
2014 Phonomorphosis 11.00 2
2015 At Finkenbach 2012 11.00 1
2017 Behind the Gate 12.00 1
2017 Back to Universe. Archive Volume 4 11.00 1

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