The Revealing Science Of God
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Media XXL |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jon Anderson |
Vocals, Percussion |
| Steve Howe |
Guitars, Vocals |
| Igor Khoroshev |
Keyboards, Vocals |
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| Billy Sherwood |
Guitars, Vocals |
| Chris Squire |
Bass, Vocals |
| Alan White |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Firebird Suite
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| 2. |
Siberian Khatru
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| 3. |
Rhythm of Love
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| 4. |
America
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| 5. |
Open Your Eyes
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| 6. |
And You and I
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| 7. |
Heart of the Sunrise
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| 8. |
Mood for a Day
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| 9. |
Diary of a Man Who Vanished
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| 10. |
Clap
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| 11. |
From the Balcony
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| 12. |
Wonderous Stories
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| 13. |
Igor Khoroshev Solo
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| 14. |
Long Distance Runaround
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| 15. |
Whitefish
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| 16. |
Owner of a Lonely Heart
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| 17. |
The Revealing Science of God
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| 18. |
I've Seen All Good People
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| 19. |
Roundabout
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| 20. |
Starship Trooper
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Rezensionen

Gab's bisher noch kein Live-Release von der Open-Your-Eyes-Tour? Echt nicht? Kein Wunder.
Am 31. 3. 1998 machten Yes im Rahmen der Tour zu ihren bis dato schwächsten Album Halt in Budapest, wo ein Auftritt für das ungarische Fernsehen mitgeschnitten wurde. Und auch wenn Yes immer wieder betonen, dass alle "Produkte", die Roger Deans Yes-Logo ziert, offizielle Veröffentlichungen sind, so darf man auch hier zweifeln: die jetzt veröffentlichte DVD gehört offenbar zu den vielen Releases der letzten Jahre, die die Band aufgrund der Rechtslage nicht verhindern konnte ? und von denen wir auf den BBS schon einige rezensieren durften.
"The Revealing Science Of God" zeigt Yes in einem Stadium, in dem die Band in Richtung sämtlicher Peinlichkeiten einer Altherrenband dahinschlingerte: Die Phase mit den zwei konkurrierenden Bands hatte man bereits hinter sich, die Phase mit dem Klonsänger stand noch bevor, die aktuelle Peinlichkeit war das neue Album, eigentlich eine Produktion des Nebenprojekts Squires und Sherwoods, die schnell zu einem Yes-Album umfunktioniert worden war, weil die Plattenfirma die Band sonst nicht hätte touren lassen... Dass keiner keiner der Beteiligten besonders stolz darauf war, zeigt sich daran, dass die Band nur 2 Songs davon spielte. Stattdessen wurde das komplette "Close to the Edge"-Album präsentiert, dazu vieles aus der Zeit von 1971/72, gewürzt mit einzelnen Songs von "Tales", "Going For The One", "90125" und "Big Generator".
Bis zum Beginn der Tour war alles ziemlich hopplahopp geschehen: Das Album musste schnellstens fertiggestellt werden - daher hatten Anderson und Howe kaum Zeit, ihm ihren Stempel aufzudrücken, ein Keyboarder musste gefunden werden, ebenso wie eine Rolle für den langjährigen Neben- und Mitmusiker Billy Sherwood. Im Laufe der Tour (am 31. 3. 1998 befinden wir uns ungefähr auf halber Strecke) hatte sich die Band aber gut zusammengefunden, und so liefern Yes hier vor einem begeisterungsfähigen Publikum einen sehr soliden Gig ab. Herausragender Musiker ist Steve Howe, der mit seiner phantasievollen Gitarrenarbeit seither immer stärker der eigentliche Verantwortliche für die Qualität der Band geworden ist.
Die anderen Instrumentalisten fallen dagegen ziemlich ab: Squire bleibt blass, White klopft müde vor sich hin (wenn auch lange noch nicht so müde wie heutzutage) und Sherwood findet nicht statt - einfach weil es für ihn nichts zu spielen gibt. Dass Igor Khoroshev nicht gerade die Idealbesetzung an den Tasten war, zeigt neben "House of Yes" auch diese DVD: Was spielt der Mann da auf "Heart of the Sunrise"?!? Und warum spielt er streckenweise überhaupt nichts, auch an Stellen, an denen seine Vorgänger reichlich zu tun hatten? Es ist mir ein Rätsel, warum Khoroshev vielen Yes-Fans bis heute als einer der besten Yes-Keyboarder gilt.
Allenfalls Anderson zeigt noch, was er kann. Seine Stimme ist kraftvoll, präsent - leider wird das nicht mehr lange so bleiben, denn nach der Jahrtausendwende werden seine Probleme immer gravierender, zeitweise muss er das Singen sogar ganz lassen. In Budapest aber ist er voll da, und gemeinsam mit Howe trägt er die Show über die ganzen zweieinhalb Stunden.
Das Bild ist grauenhaft: Blaustichig auch dort, wo die Band nicht von blauen Scheinwerfen angeblaut wird und grobkörnig wäre zutreffend, wenn man bei dieser Größe noch von Körnern sprechen könnte. Nur der Sound geht in Ordnung, er ist weitenteils überraschend klar und steht damit allenfalls in seltsamem Kontrast zu der dubiosen Bildqualität. Aber für unter 10 Euro geht das in Ordnung, denke ich.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
allen anderen Yes-Live-Releases aus der gleichen Bandphase |
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| Veröffentlicht am: |
24.5.2011 |
| Letzte Änderung: |
25.5.2011 |
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