Drums Between the Bells
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Warp Records |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
Gastmusiker
| Leo Abrahams |
Gitarre (1,4,14) |
| Seb Rochford |
Schlagzeug (1) |
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| Nell Catchpole |
Violine (3,4), Viola (7) |
| verschiedene Sprecherinnen und Sprecher |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Bless This Space
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3:47
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| 2. |
Glitch
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2:57
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| 3. |
Dreambirds
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2:25
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| 4. |
Pour It Out
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3:37
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| 5. |
Seedpods
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2:49
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| 6. |
The Real
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6:55
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| 7. |
The Airman
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3:13
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| 8. |
Fierce Aisles Of Light
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2:38
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| 9. |
As If Your Eyes Were Partly Closed
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1:38
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| 10. |
A Title
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3:51
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| 11. |
Sounds Alien
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2:53
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| 12. |
Dow
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2:41
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| 13. |
Multimedia
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1:56
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| 14. |
Cloud 4
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1:43
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| 15. |
Silence
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0:58
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| 16. |
Breath Of Crows
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6:46
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| Gesamtlaufzeit | 50:47 |
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Rezensionen

Nach gerade mal einem Dreivierteljahr erscheint schon wieder ein neues Album von Brian Eno. Im Gegensatz zum instrumentalen Small Craft on a Milk Sea sind auf Drums Between the Bells fast alle Stücke mit Text versehen, genauer gesagt mit Texten des britischen Dichters Rick Holland. Tatsächlich trägt das Album sogar die Interpretenangabe "Brian Eno and the words of Rick Holland". Erhältlich ist es wieder in ganz unterschiedlichen Variationen, neben der Standardausgabe als einzelne CD gibt es das Album auch als Doppel-CD, Doppel-LP, sowie als Box mit allen Formaten und zusätzlichen Gimmicks. Ich habe nur die gewöhnliche Einzel-CD.
Auf einigen Stücken rezitiert Eno selbst, ansonsten kommen verschiedene Sprecherinnen und Sprecher zum Einsatz, darunter Rick Holland selbst. Es handelt sich nicht etwa um Profis, sondern um Menschen aus Enos persönlichem Umfeld - eine Buchhalterin, eine Raumpflegerin, irgendwelche Zufallsbekanntschaften aus der Nachbarschaft. Die Art des Vortragens reicht vom normalen Deklamieren über rhythmisches Sprechen bis zu einer Art Sprechgesang, wobei die Stimmen gelegentlich dezent elektronisch verfremdet werden.
Musikalisch unterscheiden sich die überwiegend kurzen Stücke nicht furchtbar von dem, was Eno auf Small Craft on a Milk Sea gemacht hat. Da geht es mit Bless This Space ziemlich flott los, hektische Drum'n'Bass-Rhythmen und fetzige Gitarre kontrastieren mit Enos langsamer, etwas abgehackter Vortragsweise. Ähnlich ist es bei Glitch, danach geht es überwiegend ruhiger zur Sache. Da können schon sporadische Töne eines Klaviers als Begleitung reichen, sanfte elektronische Beats, dezentes Ethno-Getrommel, oder es geht gleich komplett in Ambient-Gefilde. Letzteres ist sehr schön bei The Real, wo die Stimme der Sprecherin nach einiger Zeit per Vocoder verfremdet wird, was einen leicht surrealen Effekt ergibt. Bei Fierce Aisles of Light, in dem unterschiedliche Stimmen eingesetzt werden, sind es dann bedrohlich wirkende, Industrial-artige Geräusche, die die Vortragenden begleiten.
Ein besonderes Kleinod ist Cloud 4, bei dem Eno endlich mal wieder als Sänger zu hören ist. Leider ist dieses wunderbare Elektronik-Stückchen nicht einmal zwei Minuten lang! Nach einer Minute Pause, die als separates Stück aufgeführt ist, folgt mit mit Breath of Crows ein weiteres Stück mit Gesang von Eno. Zu getragenen Dark-Ambient-Klängen singt Eno ebenso getragen und lässt das Album elegisch ausklingen.
Auch wenn es sich, wie eingangs schon erwähnt, musikalisch nicht übermäßig von seinem Vorgänger unterscheidet, verleihen die Rezitationen diesem Album doch einen ganz anderen Charakter. Schön, dass Enos Kreativität noch immer ungebrochen ist! Empfehlenswerte Scheibe!
| Anspieltipp(s): |
Bless This Space, Pour It Out, A Title |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.7.2011 |
| Letzte Änderung: |
12.7.2011 |
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