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Brian Auger

Auger Rhythms

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003 (Reissue 2011)
Besonderheiten/Stil: Beat; Blues; Jazz; Jazzrock / Fusion; Rock / Pop / Mainstream
Label: Quicksilver / MIG Music
Durchschnittswertung: keine Wertung (1 Rezension)

Tracklist

Disc 1
1. Blues three four   (The Jazz Piano Years) 6:32
2. East of the sun 2:23
3. Poinciana 3:42
4. There is no greater love 3:39
5. If you could see me now 4:17
6. Moanin   (Brian Auger´s Big Band) 7:32
7. Sister sadie 4:22
8. Misty   (Brian Auger Trinity) 1:48
9. I´ve gotta go now 4:11
10. Break it up 2:54
11. Inside of him 4:04
12. This wheel´s on fire 3:32
13. Seasons of the witch 7:59
14. A day in a life 5:17
15. Tropic of Capricorn 5:31
16. Light my fire 4:22
Gesamtlaufzeit72:05
Disc 2
1. Listen here   (Brian Auger´s Oblivion Express) 9:26
2. Freedom jazz dance 5:30
3. Second wind 6:41
4. Happiness is just around the bend 6:36
5. Inner city blues 4:36
6. Straight ahead 5:07
7. Brain damage 8:12
8. Beginning again 7:36
9. Bumpin´ on sunset 11:32
10. Indian rope man 5:05
11. Slide   (Karma Auger) 5:29
12. The Lady´s in love   (Ali Auger) 3:04
Gesamtlaufzeit78:54


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Ende der 60er Jahre war Brian Auger wohl einer der bekanntesten Tastdrücker des Vereinigten Koenigreichs. 1962 hatte der Pianist sein erstes Jazztrio gegründet, welches ein Jahr später als Brian Auger Trinity auftrat. Mitte des Jahrzehnts hatte sich ein Gitarrist der Band angeschlossen, die nun Brian Auger & The Trinity hieß. Zur selben Zeit hatte Auger die Hammondorgel zu seinem Hauptinstrument erkoren. Mit Julie Driscoll kam bald danach eine Sängerin in die Band, die als Brian Auger, Julie Driscoll & The Trinity 1967 das Album "Open" veröffentlichte. Nachdem Erscheinen der Doppel-LP "Streetnoise" verließ Driscoll die Gruppe. 1970 formierte Auger dann die Fusionformation Oblivion Express, mit der er zuerst in England, dann ab 1974 in den USA, bis weit in die 80er Jahre hinein tätig war. Seit 1995 gibt es Oblivion Express wieder, nun mit Auger Sohn Karma am Schlagzeug und Tochter Savannah am Mikrophon.

Die erstmals 2003 erschienene Auger-Anthologie "Auger Rhythms" deckt alle oben umrissenen Phasen in Brian Augers musikalischem Werdegang ab. Bis auf die ersten 5 Stücke ist Auger hier vornehmlich (aber nicht immer) an der Hammondorgel zu hören, die ja eines der Schlüsselinstrumente des Prog darstellt. Trotzdem begibt sich Auger mit seiner Musik aus dem Grenzgebiet von Rock und Jazz (bisweilen, vor allem in der zweiten Hälfte der 60er Jahre, auch Jazz und Pop) eher selten in wirklich progressive Gefilde. Am ehesten passt wohl noch das, was Auger Anfang der 70er mit Oblivion Express gemacht hat, eine druckvolle, orgellastige Fusion, noch ins babyblaue Schema. Allerdings geriet diese Musik im Verlaufe des Jahrzehnts schnell in funkig-soulige Mainstreamjazzrockgefilde. Trotzdem muss man Auger eine gewisse Bedeutung für die Entwicklung des Orgelspiels in Jazz und Rock und damit auch für den Prog zugestehen.

Ein, zwei Alben von Auger machen sich somit auch in einer Progsammlung ganz gut. Ob es allerdings diese Kompilation sein muss, wage ich zu bezweifeln. Einen guten Überblick über Augers Schaffen bekommt man natürlich. Frühe, nur hier zu findende Nummern aus Augers Jazzphase (die Tracks 1-7), sind wohl nur für Fans wirklich interessant. Die Nummern von Trinity (der Rest von CD1), meist mit Julie Driscoll am Mikro, sind für den Progger schon interessanter (auch wenn viele Cover-Versionen darunter sind), kommt hier doch ab und zu auch ein Mellotron zum Einsatz und sind die sehr eleganten, reich instrumentierten Popjazznummern, angereichert mit der tollen Stimme der Driscoll, natürlich sehr gut anhörbar.

Die zweite CD bietet dann meist Brian Auger's Oblivion Express. Das erste Stück ("Listen Here") stammt allerdings vom letzten Trinity-Album "Befour", welches ohne Julie Driscoll eingespielt worden war. Einen virtuos vorgetragenen, bluesigen Jazzrock gibt es hier zu hören, der sich durch denn etwas exzessiveren Orgeleinsatz von zeitgleichen Fusionproduktionen unterscheidet. Wie oben schon angedeutet tendieren die Stücke mit abnehmendem Alter allerdings deutlich Richtung Funk und Souljazzpop. Zum Abschluss des Albums gibt es noch etwas rezentere, stilistisch ähnlich gelagerte Aufnahmen von Auger und seinem Nachwuchs zu hören (die Stücke 9-12).

Wie immer bei solchen Kompilationen muss man die Frage stellen, wer so etwas braucht. Wer wirklich nur einen Überblick über Augers Karriere sucht, der ist mit "Auger Rhythms" natürlich gut bedient. Die meisten babyblauen Leser werden aber wohl komplette Alben eines Künstlers bevorzugen. Denen sei angeraten sich lieber "Streetnoise", "Befour" und das erste Album von Oblivion Express (von dem hier übrigens kein Stück auftaucht) zuzulegen. Damit hätte man wohl das Beste und wirklich Essentielle von Auger in seinem Besitz. Bei großer Begeisterung kann man ja dann weitere Werke Augers erstehen. Diese Kompilation braucht eigentlich nur der, der auf die handvoll ausschlisslich hier zu findenden Nummern aus den 60er Jahren scharf ist (die allerdings keinerlei Prog enthalten).

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.9.2011
Letzte Änderung: 15.9.2011
Wertung: keine

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Brian Auger

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Befour 9.00 1
1970 Brain Auger´s Oblivion Express 10.00 1

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