Into the Labyrinth
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
4AD |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
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| Brendan Perry |
Vocals and Instruments |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Yulunga
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6:55
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| 2. |
The Ubiquitous Mr. Lovegrove
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6:16
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| 3. |
The Wind that Shakes the Barley
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2:50
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| 4. |
The Carnival is Over
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5:28
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| 5. |
Ariadne
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1:53
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| 6. |
Saldek
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1:07
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| 7. |
Towards the Within
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7:06
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| 8. |
Tell me about the Forest
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5:42
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| 9. |
The Spider's Stratagem
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6:41
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| 10. |
Emmeleia
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2:04
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| 11. |
How Fortunate the Man with None
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9:15
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| Gesamtlaufzeit | 55:17 |
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Rezensionen

Nachdem der Vorgänger "Aion" überwiegend auf die Musiksprache des Mittelalters und der Renaissance setzte und ein gern gesehener Gast auf Mittelaltermärkten war, schallt der Opener von "Into the Labyrinth" ähnlich düster wie zu Zeiten von "Within the Realm of a Dying Sun" aus den Boxen. Doch wieder einen Schritt hinter "Aion", dem mutigsten Dead Can Dance Album, zurück? Weit gefehlt. Der Anfang ist trügerisch. Düster hypnotisch und beschwörend kriecht er los, doch ab der zweiten Minute hellt sich die Stimmung merklich auf und führt von düsteren Ruinen in eine orientalische Märchenwelt. Geheimnisvoll und lockend wie Salomes Tanz. Wer jetzt den Kopf noch nicht verloren hat begibt sich auf den folgenden 10 Stücken auf eine klangliche Zeit- und Weltreise zwischen Orient, Okzident und Afrika und das nicht nebeneinander und nacheinander sondern alles fließt, teilweise in einem Song, ineinander. Das Eine hält das Andere und vermengt es zu etwas Unerhörtem. Aber...
1993 war das noch neu und faszinierend. Fast 20 Jahre später muss man doch einige Abnutzungserscheinungen bescheinigen. Was auf "Serpents Egg" noch eine einnehmende Atmosphäre erzeugte und vor innerer Spannung zu zerbersten drohte, zerfällt hier in seine Einzelteile, die am Stück doch sehr ermüden. Für sich genommen sind Stücke wie "The Carnival is Over", "Tell me about the forest" oder "How Fortunate the Man with None" wiederum einzigartig und von einer unwirklichen Schönheit, eingeschlossen zwischen teilweise austauschbaren Klangmeditationen (Towards the Within, The Spider's Stratagem) wirken sie verloren und fast ein wenig deplatziert.
Standen die Vorgänger noch in der Abteilung Mystik, findet sich "Into the Labyrinth" in der Abteilung Esoterik. Sinnenhaft zwischen Räucherstäbchen und Klangkugeln...aber ohne die zwingende Innerlichkeit eines "Serpent's Egg". Auf dem Nachfolger ist das mit ähnlichen Mitteln wieder schlüssiger, hier ist es leider, bis auf einige Ausnahmen ein unausgegorenes, ermüdendes Suchen ohne Weitblick.
| Anspieltipp(s): |
Yulunga, The Carnival is Over, Tell me about the Forest |
| Vergleichbar mit: |
Dead Can Dance und teilweise drögen Entspannungsplatten aus der Drögerie |
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| Veröffentlicht am: |
4.10.2011 |
| Letzte Änderung: |
4.10.2011 |
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