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Vibravoid

Distortions

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: Independent / Alternative; Krautrock; Psychedelic; Spacerock
Label: Nasoni
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Vibravoid vox phantom, 6 and 12 string, vox phantom mark 4 bass, vox continental organ, mellotron, theremin, stylophone, drums, percussion and vocals

Tracklist

Disc 1
1. Christmas on Earth 3:15
2. Random Generated Future 4:55
3. Eye Shaking King 5:01
4. Save my Soul 8:11
5. Mother Sky 19:17
6. Save my Soul (Reprise) 2:29
7. Mother Cubehead's Daily Black out   (CD bonus) 10:38
Gesamtlaufzeit53:46


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Nach dem etwas durchwachsenen Comeback-Album The Politics of Ecstasy spielen Vibravoid mit Distortions wieder ein rundum überzeugendes Werk ein. Wer aber ist Vibravoid? Dies wird im Booklet nicht verraten.

Christian Koch gelingt es auf Distortions wieder, alte psychedelische Klänge in modernem Indie-Gewand zu präsentieren. Schien die Band auf The Politics of Ecstasy zu sehr in alten Zeiten zu schwelgen, so klingt dieses Album - ähnlich wie Void Vibration - wie ein Psychedelic-Album aus dem 21. Jahrhundert. Das wenig weihnachtliche Christmas on Earth entpuppt sich als Noise-Attacke; zugänglicher, weil melodischer stimmt hingegen Random Generated Future. Die dritte Eigenkomposition ist Save my Soul, das mehr die relaxte, leicht spacige Seite von Vibravoid betont, aber auch wieder noisige Elemente mit hypnotischem Rhythmus verarbeitet.

Außerdem sind da noch zwei Coverversionen, mit denen sich Vibravoid klar zu ihren krautrockigen Wurzeln bekennen: Eye-Shaking King von Amon Düül II (Yeti, 1970) und Mother Sky von Can (Soundtracks, 1970). Typischerweise covern Vibravoid die Stücke relativ nahe am Original, verstehen es aber doch, ihren ganz eigenen, spacigeren Stempel aufzudrücken, sodass beide Songs sich vom Klangbild her nicht bedeutsam von den restlichen auf Distortions unterscheiden. Das ist schon eine Kunst!

Und dann ist da schließlich auf der CD-Ausgabe noch ein satter 10-minütiger Bonus-Track, ein Überbleibsel von Sessions aus dem Vorjahr, das zum Abschluss nochmal ein bisschen die Birne zudröhnen will.

Bei diesem Album habe ich das Gefühl, dass Vibravoid musikalisch wieder voll da sind!

Anspieltipp(s): Random Generated Future, Save my Soul
Vergleichbar mit: Spiritualized, Can
Veröffentlicht am: 3.11.2011
Letzte Änderung: 6.3.2012
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Vibravoid

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2000 2001 10.00 1
2002 Void Vibration 12.00 1
2008 The Politics of Ecstasy 9.00 1
2010 Triptamine 12.00 1
2011 Minddrugs 10.00 2
2011 Burg Herzberg Festival 2011 11.00 1
2012 Gravity Zero 10.00 1
2016 Psychedelic Blueprints 10.00 1
2017 Mushroom Mantras 9.00 1
2018 Vibrations from the Cosmic Void 10.00 1
2018 Live at Rheinkraut Festival 2018 11.00 1

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