SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
29.7.2017
Sathönay - Lost a Home
Focus - At The Rainbow
Seventh Wonder - The Great Escape
Nektar - Time Machine
28.7.2017
Esmark - māra II
Esmark - māra I
Killflavour - Forest Mirror
Arch Echo - Arch Echo
Soul Secret - Babel
Voyager - Ghost Mile
Fish - Field of Crows
Zauss - Trittico Immer All Over
27.7.2017
GlerAkur - The Mountains Are Beautiful Now
Okta Logue - Diamonds And Despair
Focus - Focus III
Zauss - Trittico Immer All Over
26.7.2017
Saris - Ghosts of Yesterday
Christian Fiesel - After the Flood
ARCHIV
STATISTIK
23701 Rezensionen zu 16201 Alben von 6295 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Alan Reed

Dancing with Ghosts

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011 (EP)
Besonderheiten/Stil: Folk; Neoprog
Label: Red Dwarf Recordings
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Alan Reed Voice, Guitars, Bass
Mark Spencer Keyboard, Sitar
Jennifer Clark Upright and Acoustic Bass
Scott Higham Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Sanctuary 5:55
2. Who's to Blame? 4:53
3. Kean on the Job 5:34
4. Teardrops in the Rain 3:04
5. Begin Again 5:58
Gesamtlaufzeit25:24


Rezensionen


Von: Michael Hirle @ (Rezension 1 von 2)


Endlich wieder ein Lebenszeichen von Alan Reed, dem ehemaligen Sänger von Abel Ganz und Pallas. Eine Handvoll Songs schlagen nochmal das Geschichtsbuch auf und lassen auf seine bisherige Karriere zurückblicken. 2 neue Songs gibts als Ausblick in Richtung Zukunft oben drauf.

Aber "Dancing with Ghosts" ist mehr als nur ein Appetithäppchen, das Altes aufwärmt.

Den Anfang macht "Sanctuary". Der Pallas Fan schnalzt jetzt natürlich mit der Zunge. Stach der Song ja seinerzeit schon auf "Knightmoves to Wedge" heraus. Hier wird er zu neuem Leben erweckt und erstrahlt in neuem Glanz. Fast durchgehend mit akustischer Instrumentierung, gewinnt Alan Reed dem Song ganz neue Facetten ab und nach mehrmaligen hören, würde ich diese Version sogar dem Original vorziehen. Mit "Who's to blame" springt Reed wieder ein paar Jährchen weiter zu "The Cross and the crucible"- Zeiten. Damals noch ein Ruhepol zwischen den knackigen Nummern, wirkt sich die "neue Umgebung", wesentlich positiver auf den Song aus. Und so wird aus der einstmals unscheinbaren Nummer, ein schöner Schwan und fräst sich tief in die Hirnwindungen. Zurück zu Alan Reeds Anfängen geht's mit "Kean of the Job", für mich eine der besten Abel Ganz Songs. Auch hier wirkt das neue Kostüm wie eine Frischzellen-Kur. Das Piano und der prägnante akustische Bass, lassen die etwas mumpfige Vergangenheit hinter sich und meisseln daraus eine zeitlos, schöne Nummer.

"Teardrops in the Rain" und "Begin Again" wagen einen Ausblick in die Zukunft und die ist vielversprechend! Mehr Folk als Prog, wunderschöne Melodienlinien, mal verträumt, mal treibend (mit tollen Bass und Percussion). Ich bin gespannt wie die Songs auf dem kommenden Longplayer "First in a Field of One" erklingen, da sich diese Versionen doch arg von den Albumversionen unterscheiden sollen. Bis zum Album halte ich es mit dem letzten Song "Begin Again". Denn langweilig werden die knapp 25 Minuten, so gut wie nie.

Anspieltipp(s): Sanctuary, Kean on the Job, Begin Again
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.11.2011
Letzte Änderung: 21.11.2011
Wertung: 12/15

Zum Seitenanfang

Von: Günter Schote @ (Rezension 2 von 2)


In den 80ern war Alan Reed noch einer meiner Lieblingssänger, da ich das Pallas Comeback in den 90ern jedoch recht mau fand, hat mich Alan Reed auch nicht mehr so wirklich interessiert...bis mein Gehirn mir vor kurzem ein Pallas-Revival aufzwang, die 80er natürlich. Nun also „Dancing with Ghosts“. Und wer sind diese Geister? Reeds alte Bands natürlich: Abel Ganz und Pallas, deren Songs er hier neu, akustisch, solo halt, interpretiert. Solo mit ein wenig Unterstützung muss es korrekt heißen.

Wer „Sanctuary“ kennt, weiß, dass das Stück trotz seiner wuchtigen Originalversion durchaus mit einem entschlackten Arrangement auskommen kann. Und in der Tat kommt diese Neuinterpretation gar nicht übel. Gespannt war ich auf einen meiner Abel Ganz-Favs „Kean on the Job“. Alan hat schon 'ne feine Stimme. Schotte durch und durch, und das ist bekanntlich gut so. Akustische Gitarre und Klavier bestimmen das Stück, das genau wie „Sanctuary“ aber nicht an das Original heranreicht. (Immerhin ist der Sound besser als auf den ollen Abel Ganz-Demos).

„Teardrops in the Rain“ ist einer der beiden neuen Stücke und ich frage mich, warum niemand Alan zur Seite nahm und mit mahnend gerhobenem Zeigefinger aussprach, dass man seinen Songs nicht so blöde Titel verpassen sollte. Die Herzschmerz-Lyrics machen Gün auch nicht glücklicher und so plätschern die drei Minuten recht uninteressant an mir vorüber. „Begin Again“ erinnert mich an folkige Tull und lassen mich mit der Gewissheit zurück, dass das erste richtige Album des Schotten eine feine Angelegenheit werden wird, auf die ich mich nicht zuletzt deshalb freue, weil Mike Stobbie mit von der Partie sein wird. Mike Stobbie ist nämlich ein Guter!

Anspieltipp(s): Begin Again
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.8.2012
Letzte Änderung: 18.8.2012
Wertung: 8/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Alan Reed

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2012 First In A Field Of One 11.00 1
2017 Honey on the Razor's Edge 9.50 2

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum