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STATISTIK
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Iconoclasta

Soliloquio

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1987 (CD-Reissue Sol & Deneb Records)
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Discos Rosenbach
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ricardo Moreno Guitars, Keyboards
Nohemi D'Rubin Bass
Rosa Flora Moreno Keyboards
Ricardo Ortegon Guitars
Victor Baldovinos Drums

Gastmusiker

Jose Luis Romero Sax (Track 5, 6)
Rosa Echevarria de Monaco Vocals (Track 3)
Laura Vazquez Vocals (Track 4, 6)
Arturo Huizar Vocals (Track 5)

Tracklist

Disc 1
1. Mestizaje (26 A 1)   (von der EP "Suite Mexicana") 7:18
2. Revolucion En 6/8   (von der EP "Suite Mexicana") 7:46
3. Cuando la musica era repiritual y no fisica o el adivino del   (Track 1 der LP) 6:06
4. Solo tu fruto   (Track 2 der LP) 6:58
5. 7:19   (Track 3 der LP) 7:37
6. Soliloquio   (Track 4 der LP) 15:06
7. Domesticando humanos   (Bonustrack CD-Reissue) 1:26
8. Lectura auditiva   (Bonustrack CD-Reissue) 2:56
9. La explosion   (Bonustrack CD-Reissue) 3:24
10. Tenancingo   (Bonustrack CD-Reissue) 1:23
Gesamtlaufzeit60:00


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Gleich zwei Tonträger haben Iconoclasta im Jahre 1987 veröffentlicht. Zuerst erschien die EP "Suite Mexicana", der etwas später das Album "Soliloquio" folgte. Die EP wurde als Single veröffentlicht, allerdings hatte diese ein kleines Loch in der Mitte und musste mit 33 Umdrehungen pro Minute abgespielt werden (die älteren BBS-Lesen wissen was gemeint ist). Später wurden beide Scheiben auf einer CD wieder veröffentlicht.

Die CD beginnt mit der Suite. Dieselbe besteht aus zwei Teilen, die eigentlich ineinander übergehen, aber wegen des zweiseitigen Erstveröffentlichungsmediums, durch aus- und einblenden getrennt worden waren. Auf der CD wurden "Mestizaje (26 A 1)" und "Revolucion En 6/8" nicht wieder zusammen geführt, was eine etwas ärgerliche und unnötige Pause erzeugt. Iconoclasta geben sich hier iberisch-folkig. Hispanisches Akustikgeklampfe spielt eine wichtige Rolle, dazu kommt recht viel Perkussion. Später entwickelt sich das Ganze zu einem schwungvollen, südamerikanischen Folkrocker, der mehr und mehr elektrifiziert und mit Tastenklängen angereichert aus den Boxen kommt.

Mit "Cuando la musica era repiritual y no fisica o el adivino del" beginnt dann das eigentliche Album. Sehr symphonisch und klangvoll, hymnisch und erhaben fließen hier die Klänge aus den Boxen, ergänzt um einige textlose Sopraneinlagen von Rosa Echevarria de Monaco. Auch die weiteren Nummern sind ähnlich gestrickt. Allerlei Tastenklänge erzeugen klassisch-symphonische Muster, über denen E-Gitarren jubilieren, ab und zu ergänzt um Gesangseinlagen und beschwingt vorangetrieben von der Rhythmusabteilung. Mitunter steigert sich die Musik ins Dramatische, das Tempo nimmt zu und der gerade eingesetzte Sänger echauffiert sich ein wenig. Jazzrockiges ist nur noch selten anzutreffen, nur im langen Titelstück gerät die Musik öfters in fusionartige Gefilde, vor allem dann, wenn Gastsaxophonist José Luis Romero ins Geschehen eingreift. Alles in allem ist das durchaus progressive Musik, virtuos vorgetragen und komplex verwoben, wenn auch einige melodische Linien etwas simpel und zu vorhersehbar sind. Wirklich etwas Neues oder Anderes als auf den beiden Vorgängerscheiben haben Iconoclasta hier auch nicht zu sagen.

Vier kürzere Bonusnummern sind noch auf der CD zu finden. Hier ist die Band leicht schräg und experimentell zu Gange. Allerlei elektronische Sounds sind zu hören, kantige Geräusche, flächig-spacige Klänge und fast freiformatige, etwas bedrohliche Klangespinste, begleitet von einem recht vielseitigen bearbeiteten Schlagzeug. Offenbar sind hier nur ein Keyboarder (Ricardo Moreno) und Schlagzeuger Baldovinos zu hören. Irgendwelche Informationen zu den vier Nummern sind allerdings nirgends im Beiheft zu finden. Davon hätte ich gerne mehr!

Soweit so gut. Allerdings merkt man dem Ganzen - im Gegensatz zu den beiden Vorgängerscheiben - nun doch deutlich an, wann es entstanden ist. Die Tasten klingen und quietschen doch sehr nach den synthetisch-primitivdigitalen 80er Jahren. Dazu kommt eine ziemlich üble (oder seltsame) Produktion. Das Schlagzeug klingt meist nach Pappkarton oder Blechdose, die Gitarren spitz und eisig-schneidend und auch sonst wirkt das Klangbild reichlich flach, höhenlastig und kalt. Das klingt oft so, als hätte eine Band, die ansonsten typischen 80er-Jahre-Synthiepop gemacht hat, mal eben versucht ein klassisches Progalbum einzuspielen. Na ja, ganz so schlimm ist es nicht. Doch solange es hiervon keine remasterte Version gibt, kann ich "Soliloquio" nicht wirklich empfehlen, auch wenn hier - zumindest vom Geiste her - immer noch durchaus ansprechender Symphojazzprog geboten wird.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.11.2011
Letzte Änderung: 25.11.2011
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Iconoclasta

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1983 Iconoclasta 10.00 1
1986 Reminiscencias 10.00 1

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