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In The Labyrinth

One Trail To Heaven

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011 (Aufnahmen 1993-2004)
Besonderheiten/Stil: Folk; Psychedelic; RetroProg; Worldmusic / Ethno
Label: Trail Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Peter Lindahl Vocals,mellotron,guitars,bass,saz,zither,mandolin,flute,quena,recorders,samplers,synthesizers,piano,melodion,darbouka,viola da gamba,daf,effects,programming
Håkan Almkvist Sitar, E-bow guitar, electric bass, tabla and sound effects

Gastmusiker

Helena Selander Angelic voice on Lost In The Woods, Monsoon, Deep saffron, Cities and Cloudburst.
Mikael Gejel Sampler on The Garden Of Mysteries II and flute on Moorish Rhapsody
Robert Eklund Arch lute on Cities
Helena Jacobssen Background vocals on Moorish Rhapsody
Stefan Andersson Electric bass, accompanying guitar and slide guitar on The Endless City
Kristina Fuentes Background vocals on Muscarin Madness
Karin Langhard-Gejel Shared background vocals on Monsoon
Ulf Hansson Darbouka on The Garden Of Mysteries II
Marcos Chagallo Violin on Cities

Tracklist

Disc 1
1. Lost In The Woods   (previously unreleased version) 5:05
2. Escape From Canaan   (from The Garden of Mysteries) 4:10
3. Moorish Rhapsody   (from The Garden of Mysteries) 4:15
4. The Garden Of Mysteries II   (from The Garden of Mysteries) 3:02
5. Monsoon   (from The Garden of Mysteries) 2:50
6. Over The Wall   (from Walking on Clouds) 3:58
7. Karakoram Waltz   (combinded version) 5:10
8. Muscarin Madness   (from Dryad) 4:50
9. Deep Saffron   (all instrumental version) 5:19
10. Night Of The Baskerville Killer   (from Dryad) 6:34
11. The Endless City   (previously unreleased) 3:15
12. Cities   (Moody Blues cover) 5:40
13. Cloudburst   (previously unreleased) 5:23
Gesamtlaufzeit59:31


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Bei den Zusammenstellungen des Labels Trail Records kann man sich bisher darauf verlassen, dass die Musik höchst interessant und selbst den Proghörern weitgehend unbekannt ist. Ausserdem kann man sich sicher sein, dass auf dem Cover von Trail Records kaum Informationen zur Musik zu finden sind. Wozu gibt es schliesslich Internet.

Der 1951 geborene Peter Lindahl macht schon seit den 70ern Musik, was allerdings nur selten auf Tonträgern dokumentiert wurde. Aus jener Zeit stammt die Musik auf "Psychedelic Sweden", der bis 2011 einzigen reinen Solo-Veröffentlichung von Peter Lindahl. In den 80ern war er im Rahmen der Formation Alladdin's Lantern aktiv. Aus dieser Zeit scheint es keine Aufnahmen zu geben. 1997 traf Lindahl auf Håkan Almkvist und gründete zusammen mit ihm In The Labyrinth, ein Duo, das zwischen 1997 und 2011 drei Studioalben mit zahlreichen Studiogästen herausbrachte.

"The Trail to Heaven" beinhaltet ausgewählte Stücke aus den Studioalben sowie bisher unveröffentlichtes, oder bearbeitetes, zwischen 1993 und 2011 aufgenommenes Material.

Zu den wichtigsten Inspirationen von In The Labyrinth gehört die sog. World Music, genauer gesagt indische, türkische und griechische Musik, ebenso Ennio Morricone, Mike Oldfield, psychedelischer Pop der späten 60er, Goran Bregovic und Musik aus Nahost.

Es entsteht eine sehr friedliche Musik für die sanften Gemüter, die sich zwischen traditionellem, auf analogen Keyboards gespieltem Retroprog und den Einflüssen aus vielen für uns exotischen Kulturen bewegt. Herkömmliches Fundament aus Bassgitarre und Schlagzeug bekommt man nur sehr selten zu hören. Diese Rolle übernimmt die gerne als ethnisch beschriebene Perkussion. Dazu gibt es viel Mellotron, Sitar und akustische Gitarren, die hin und wieder von dem wortlosen Damengesang, oder von den englischsprachigen Gesangsbeiträgen des Leaders gekrönt werden. Die Stimmung der Stücke wird Freunden von Camel, Anthony Phillips oder George Harrison gefallen. Nicht selten gelingt es Peter Lindahl und Håkan Almkvist eine verträumte Märchenwelt hervorzuzaubern, die alles Negative ausblendet und dem Hörer eine exotisch-folkloristische Reise ohne grosse Überraschungen, ohne Ecken und Kanten ermöglicht.

Peter Lindahl ist zudem noch ein begabter Grafiker, dessen Bilder passande Titel wie "Lord of Mushrooms" tragen und gut geeignet sind die gerne belächelten Klischees von Fabelwesen und anderen Einhörnern zu bestätigen. Ich persönlich habe nichts dagegen hin und wieder in eine Märchenwelt entführt zu werden und alles Negative auszublenden. Deshalb ist mir die aus World Music, Retroprog und psychedelischem Artpop bestehende Fantasiewelt von In The Labyrinth sehr sympatisch.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Anthony Phillips und Mike Oldfield auf World Music-Trip
Veröffentlicht am: 18.12.2011
Letzte Änderung: 18.12.2011
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von In The Labyrinth

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1996 The Garden of Mysteries 8.00 1
1999 Walking on Clouds 9.00 1

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