SUCHE
Erweiterte Suche
ALBEN 1987
Amin Bhatia - The Interstellar Suite
Aragon - Don't Bring The Rain
Art Zoyd - Berlin
Peter Bardens - Seen One Earth
Bellaphon - Firefly
Carlos Beltrán - Jerico
Tim Berne - Sanctified Dreams
Blind Owl - Debut at dusk
David Bowie - Never let me down
Rhys Chatham - Die Donnergötter
Holger Czukay - Rome Remains Rome
Lisa Dalbello - She
Dead Can Dance - Within the Realm of a dying Sun
Deyss - Vision In The Dark
Doctor Nerve - Armed Observation
The Dukes of Stratosfear - Chips from the chocolate fireball
Earthworks - Earthworks
Eroc - Changing Skies
French, Frith, Kaiser, Thompson - Live, Love, Larf & Loaf
French TV - After A Lengthy Silence
Gandalf - The Universal Play
Genesis - Visible Touch (VHS)
Grobschnitt - Fantasten
Jon Hassell - The Surgeon of the nightsky restores dead things by the power of sound
Haze - Stoat & Bottle
Lars Hollmer - Vendeltid
Iconoclasta - Soliloquio
IQ - Nomzamo
Isildurs Bane - Eight Moments Of Eternity
Jean Michel Jarre - In Concert Houston-Lyon
Jethro Tull - Crest of a Knave
Mick Karn - Dreams of Reason Produce Monsters
Kennedy - Kennedy!
Bernd Kistenmacher - Wake Up In The Sun
Lift (Dt.) - Nach Hause
The London Symphony Orchestra - We Know What We Like: The Music Of Genesis
Low Flying Aircraft - Low Flying Aircraft
Magdalena (Jap.) - Magdalena
Manfred Mann's Earth Band - Masque
Marillion - Clutching at Straws
Mekong Delta - Mekong Delta
Michael Mantler - Live
Patrick Moraz - Human Interface
Mr. Sirius - Barren Dream
Multi-Story - Through Your Eyes (LP)
Nimal - Nimal
No Secrets in the Family - In a certain Light we all appear green
NOA (Jp.) - Tri-Logic
Now - Complaint of the wind
Mike Oldfield - Islands
Outer Limits - The Scene Of Pale Blue
The Alan Parsons Project - Gaudi
Phenomena - Phenomena II - Dream Runner
Anthony Phillips - Private Parts & Pieces VII - Slow Waves,Soft Stars
Pink Floyd - A Momentary Lapse of Reason
Popol Vuh (Dt.) - Cobra Verde (Soundtrack)
Nic Potter - Self Contained
Praxis (Mex.) - La Eternidad de lo Efímero
Premiata Forneria Marconi - Miss Baker
Michael Rother - Traumreisen
Ruins - First Gig
Ruins - Ruins II
Rush - Hold Your Fire
Saga (Kan.) - Wildest Dreams
Sagrado - Flecha
Savatage - Hall of the Mountain King
Irmin Schmidt - Musk at Dusk
Johannes Schmoelling - Wuivend Riet
Eberhard Schoener - Bon voyage
Sky - Mozart
Supertramp - Free As A Bird
David Sylvian - Secrets of the Beehive
Synergy - Metropolitan Suite
Tangerine Dream - Deadly Care
Tangerine Dream - Near Dark
Tangerine Dream - Shy People
Tangerine Dream - The Collection
Tangerine Dream - Tyger
Thinking Plague - Moonsongs
Thule - Ultima Thule
David Torn - Cloud About Mercury
Ur Kaos - Ur Kaos
Voivod - Killing Technology
Rick Wakeman - The Family Album
Rick Wakeman - The Gospels
Roger Waters - Radio K.A.O.S.
Wetton, Manzanera - Wetton, Manzanera
Gabriel Yacoub - Elementary Level of Faith
Yellow Sunshine Explosion - Yellow Sunshine Explosion
Yes - Big Generator
<< 19861988 >>
STATISTIK
24090 Rezensionen zu 16463 Alben von 6400 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Ruins

alone

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: RIO / Avant
Label: Skin Graft Records / Magaibutsu
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tatsuya Yhoshida Drums, Percussion, Instruments, Sounds, Voice

Tracklist

Disc 1
1. JEMVLESQAPP 1:51
2. LAIPTHCIG 1:48
3. IXZELGRIVER 2:06
4. STONEHENGE 3:45
5. BAXCEMGILASZ 2:10
6. HYDEROMASTGRONING 1:15
7. EQUESSPALDHO 2:55
8. SANCTUARY 2:01
9. GLASCHZENCK 3:49
10. PALLASCHTOM 1:59
11. AHFTSIVESPHA 3:28
12. DAGDAD 0:54
13. VILLANZYATS 1:58
14. GRUBANGO 3:24
15. LOCKSSOMBLEZ 1:19
16. SCHVOSTESS 1:48
17. NEFESTORIXISS 2:22
18. CAMBODIA 1:41
19. OBTHECKLOMTZ 3:42
20. DHASKRIVE 1:04
21. NOTTURUNO 3:17
22. PROGROCK 2:18
23. HARDROCK 2:13
Gesamtlaufzeit53:07


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Nachdem Tatsuya Yoshida, Schlagzeuger, Kopf und Gründer von Ruins, der aber nebenher noch an ca. 1000 anderen Projekten und Tonträgerproduktionen beteiligt war und ist, vier Bassisten verschlissen hatte, stand er 2004 alleine da. Seitdem waren Ruins-Konzerte meistenteils Soloauftritte Yoshidas (bisweilen mit musikalischen Gästen), die unter dem Projektnamen "Ruins alone" stattfanden.

Dabei ist Yoshida offenbar auf den Geschmack gekommen und legt nun (oder legte Ende 2011) ein Soloalbum vor, welches ebenfalls den Titel "Ruins alone" bekam. Oder, da Yoshidas Name nicht auf dem Cover auftaucht, muss man das wohl so interpretieren, dass dies ein Ruins-Album mit dem Titel "alone" ist. Wie auch immer, Yoshida macht hier also alles selbst.

In musikalischer Hinsicht bietet die auf "alone" zu findende Musik natürlich genau das, was man von einem Ruins-Album erwarten wird. Einen hyperaktiven Avantprog mit mehr oder weniger deutlichen Zeuhlwurzeln bekommt man hier auf die Ohren, der ausgesprochen heftig und wüst aus den Boxen drängt. Viel Schlagzeug gibt es natürlich zu hören, rasend schnell und ausgesprochen virtuos gespielt. Dazu kommt aber ein sehr farbiges Gemenge an weiteren Klängen: Perkussives, viele Tastensounds, bassartige Muster, symphonische Flächen, dröhnende Tonmauern, heftig riffende Gitarrenimitationen (vielleicht auch die eine oder andere echte E-Gitarrenlinie), hektische Keyboardmuster, repetitives Pianogeklimper, fast jazzige E-Pianoeinlagen, fiepende Synthesizerläufe und natürlich Yoshidas vielseitige, meist ziemlich durchgeknallte Vokaldarbietungen.

Auch wenn Yoshida hier im Grossen und Ganzen seinem typischen "Stil" frönt, bietet "alone" ein erstaunlich abwechslungsreiches, hektisch-deftiges Avantprog-Zeuhl-Gebräu, abwechslungsreicher gar, als die meisten im Duo eingespielten Ruins-Scheiben. Im Prinzip wird hier zwar wenig Neues geboten (nicht wenige Nummern wird der Experte noch von älteren Ruins-Scheiben kennen - auch wenn sie hier deutlich anders instrumentiert sind), doch stellt "alone" trotzdem ein erstklassiges Destillat aus Yoshidas Klangkosmos dar. Ein paar ruhigere, fast elegische Momente, bereichert mit dezenterem Akustikgitarrengeklampfe und schwebenden Tastenflächen, runden das Ganze ab und sorgen für Erholungspausen.

Nach dem fast beschaulichen "NOTTURUNO", dem - wenn man nach der auf der Rückseite des CD-Pappteils zu findenden Trackliste geht - letzten Stück des Albums, schließen sich nach 20 Sekunden Pause noch zwei "Geheimtracks" an. Hier hat Yoshida die ursprünglich auf dem Album "Pallschtom" zu findenden Progrock- und Hardrock-Medleys neu eingespielt. Durchsetzt mit allerlei (den meisten Babyblauen Lesern sicher gut bekannten) Zitaten wütet sich Yoshida hier durch die Rockgeschichte und sorgt für einen sehr gutgelaunten Abschluss dieses gelungenen Albums.

Wer - wie der Rezensent - immer den Eindruck hatte, dass eigentlich jedes Ruins-Album gleich klingt (mit Ausnahme von "Symphonica" natürlich), der sollte sich mit "alone" eines anderen belehren lassen. Die Scheibe ist sicher eines der besten, wenn nicht das bisher beste Ruins-Album!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.2.2012
Letzte Änderung: 29.3.2012
Wertung: 12/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Ruins

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1986 Ruins 10.00 1
1987 Ruins II 11.00 1
1987 First Gig 10.00 1
1990 Stonehenge 12.00 2
1991 Early Works: Live & Unreleased Tracks 10.00 1
1992 Burning Stone 11.00 1
1993 II & 19 Numbers 11.00 1
1993 Graviyaunosch 12.00 1
1995 Hyderomastgroningem 12.00 1
1997 Improvisations 12.00 1
1997 Mar-Oct '97 12.00 1
1997 Refusal Fossil 11.00 1
1998 Vrresto 13.00 1
1998 Symphonica 11.00 1
2000 Pallaschtom 12.50 2
2001 Mandala 2000 / Live at the Kichijoji Mandala II 11.00 1
2002 Tzomborgha 12.00 1
2005 High on Fire/Ruins 7.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum