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Quantum Fantay

Bridges Of The Old Fishingmine

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: instrumental; live; Psychedelic; Spacerock; Worldmusic / Ethno
Label: Bassick Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Pete Mush Synthesizer
Gino Bartolini Schlagzeug
Dario Frodo Gitarre
Jaro Bass

Gastmusiker

Charles Sla Flöte (nachträglich im Studio eingespielt)

Tracklist

Disc 1
1. Ugisiunsi 7:35
2. Cube 5:54
3. Zwar Tysch Apy 9:12
4. Kukuriku Pt 1 6:40
5. Follow The Star 9:20
6. Shiver Moments 8:03
7. Counterclockwise 9:21
8. Kukuriku Pt 2 5:09
9. Niek Shlut 7:39
10. Trip Escape 5:59
11. Bloctail 4:58
Gesamtlaufzeit79:50


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Spacerock ist Musik für die Bühne, nicht fürs Studio. Das zeigt sich mal wieder auf dem aktuellen Livealbum der Belgier Quantum Fantay, aufgenommen im August 2011 bei einem Festival im belgischen Lokeren (wo die Band auch herstammt). Der Albumtitel bezieht sich auf den Veranstaltungsort, die "oude vismijn".

Ganz komplett live ist die Aufnahme dabei nicht, denn die Einsätze des Flötisten "Charles Sla" (eigentlich heißt er Karel Slabbaert) kommen vom Band. Hm. Eigentlich nicht so ganz authentisch.... aber was soll's, dem Hörvergnügen tut's keinen Abbruch. Die Belgier zelebrieren auch hier wieder ihre bekannte, bewährte und immer noch mitreißende Mixtur aus sehr viel Spacerock, viel Elektronik und etwas Weltmusik. Die blubbernden Synthies von Tastendrücker "Pete Mush" entführen den Hörer sogleich in höhere Sphären, während die messerscharfen Attacken von Gitarrist Dario Frodo sowie die dynamische Rhythmusfraktion dafür sorgen, dass auch dort noch ausreichend Erdverbundenheit herrscht. Aufgelockert wird das Ganze durch die gelegentlichen Flöteneinsätze, die ein bisschen Ethno-Feeling in die Musik bringen.

Im Zentrum des Auftritts steht das damals aktuelle Studioalbum Bridges of Kukuriku, das fast komplett gespielt wird (ein Titel fehlt). Umrahmt wird es von ein paar älteren Stücken. Die Musik kommt mit ordentlicher Dynamik aus den Boxen gesprudelt, mehr noch als in den Studioaufnahmen. In die höheren Sphären geht es nicht sanft schwebend, sondern man wird schon eher hinkatapultiert! Ein paar luftige Passagen gibt es zwar auch, da erklingen dann auch mal von einer (nicht aufgeführten) Dame intonierte "aaaahs", und die Musik droht für ein paar Sekunden, in New-Age-Gefilde abzudriften... aber das währt nicht lange, und schon geht wieder die Post ab.

Natürlich darf man von dieser Musik keine übermäßige Komplexität erwarten. Wer permanente Rhythmus- und Tempowechsel sowie krumme Takte sucht, ist hier an der falschen Adresse. Aber die Musik bringt auch so viel Abwechslung, mehr als bei vielen anderen Spacerockern. Liebhaber von Bands wie Ozric Tentacles oder Hidria Spacefolk liegen hier goldrichtig!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Ozric Tentacles, Hidria Spacefolk
Veröffentlicht am: 18.2.2012
Letzte Änderung: 16.6.2012
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Quantum Fantay

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 Agapanthusterra 8.50 2
2008 From Herzberg To Livingroom 10.00 1
2009 Kaleidothrope 9.00 1
2010 Bridges of Kukuriku 10.00 2
2014 Terragaia 11.00 1
2015 Dancing In Limbo 10.00 1
2017 Tesselation of Euclidean Space 11.00 1

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