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Special Providence

Soul Alert

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion; Rock / Pop / Mainstream; Progmetal
Label: Hunnia Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ádám Markó drums
Márton Kertész guitar
Attila Fehérvári bass
Zoltan Cséry keyboards

Gastmusiker

Balázs Tanka vocals [10]

Tracklist

Disc 1
1. Babel confusion 7:21
2. Lazy boy 5:56
3. Asparagus 8:16
4. K2 6:11
5. The untold chapter 5:11
6. The incredible flower 8:06
7. Standing still 3:49
8. Soul alert 7:36
9. Return to childhood 3:42
10. fences of reality 3:52
Gesamtlaufzeit60:00


Rezensionen


Von: Jürgen Meurer @


Das nenne ich mal Maßarbeit. Exakt eine Stunde Musik bietet uns der ungarische Vierer auf seinem dritten Album an. Und zwar Musik vom Allerfeinsten. Sie selbst etikettieren es als "Progjazzrockmetalturbochill". Na ja, Chillen ist hier wohl kaum angesagt, in den ersten 30 Sekunden des Openers geht es noch recht gemächlich mit Soundcollagen zu, doch dann wird gleich recht brachial gerockt. Da fetzt die Gitarre, knallt das Schlagzeug und wirbelt der Synthesizer. Sie legen also gleich zu 100% los. Ansonsten passt das Etikett perfekt, das ist viel Rock, viel Fusion, einiges an Prog-Metal, etwas Prog, und turbomäßig sowieso. Vielleicht ist "Turbo" aber auch auf den einzigen Gastmusiker gemünzt, nämlich Sänger Balázs Tanka, der ansonsten in der Band Turbo aktiv ist.

Mit Ausnahme des Abschlusstracks agieren Special Providence wie gewohnt als reine Instrumental-Combo. Und als solche zeigen sie ihr ganzes Können in den insgesamt zehn Titeln, und das ist absolut beeindruckend. Sei es das versierte Schlagzeugspiel eines Ádám Markó, die wieselflinken Keyboardläufe des Zoltan Cséry, der feine Bass von Attila Fehérvári oder die variable Gitarrenarbeit von Marton Kertész, der sowohl progmetallische Einlagen wie auch souveräne Fusion-typische Soli beherrscht. Da kommt zu keiner Sekunde Langeweile auf, denn die Mischung aus Power, Melodie und Fingerfertigkeit stimmt hier von Anfang bis Ende.

Schon der Opener zeigt mustergültig auf, was diese Ungarn drauf haben. Da geht ordentlich die Post ab, mal scheint man sich auf einem Prog-Metal-Album zu befinden, dann wird Jazzrock eingebracht und am Ende kulminiert der Song in klassisch symphonisch-proggiger Art. Ein absolut überzeugender und wegweisender Opener, der schon klar aufzeigt, auf welch hohem technischen Niveau man sich bewegt.

Und so geht es fleißig weiter. Da klingen selbst kurze ambiente oder fast schon technoartige Einlagen nicht unpassend, sondern werden absolut stimmig eingebracht.

Und auch der einzige Song mit Gesang fällt hier niveautechnisch gesehen keineswegs aus dem Rahmen. Waren es - wie auf vielen anderen Titeln auch - im zweiten Song des Albums ("lazy boy") noch die Keyboards, die die Melodieführung übernahmen, so wird das Thema dieses Songs im abschließenden "fences of reality" von Gastsänger Balázs Tanka aufgenommen und interpretiert.

Enormer Drive und die stets spürbare fast überbordende Spielfreude entwickeln eine nachhaltige Wirkung und machen "soul alert" zum echten Hörgenuss. Eine tolle Band aus Ungarn, die man hoffentlich bald mal wieder in unseren Breitengraden live erleben darf.

Anspieltipp(s): Babel confusion
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.2.2012
Letzte Änderung: 5.3.2012
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Special Providence

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Space Café 12.00 1
2008 Labyrinth 12.00 1
2010 Something Special (DVD) 14.00 1
2015 Essence of Change 13.50 2
2017 Will 10.00 1

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