Cosmos
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Steve Moore |
Bass, Keyboards |
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| A.E. Paterra |
Schlagzeug, Keyboards |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Orion
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2:50
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| 2. |
Cetus
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4:02
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| 3. |
Cassiopeia
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2:57
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| 4. |
Serpens
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9:39
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| 5. |
Gemini
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11:06
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| 6. |
Andromeda
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2:13
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| 7. |
Taurus
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13:44
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| Gesamtlaufzeit | 46:31 |
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Rezensionen

Und wie es immer so ist, wenn man von einer Band nicht etwa die Frühwerke als erstes zu hören bekommt, komme ich nicht umhin, Zombis 2004 erschienenes Debüt "Cosmos" mit "Spirit Animal" oder "Escape Velocity" zu vergleichen. Hier muss ich feststellen, dass das Duo aus Pennsylvania schon damals eine gute Idee davon hatte, wie man denn gerne mal klingen würde. Damit kann ich den Vergleich aber gottlob abschließen, denn qualitativ spricht "Cosmos" definitiv für sich.
Im Opener "Orion" ertönen schön retro klingende Synthie-Fanfaren vor epischem, düsterem Keyboard-Chor und einem stampfenden Rhythmusfundament. Ein netter Einstieg, denn in den folgenden sechs Stücken geht es ebenso gelungen auf Weltraumfahrt (für die Auf-dem-Schlauch-Stehenden: Natürlich sind alle Songs hier nach Sternbildern benannt). In "Cetus" fährt man nämlich einen recht harschen, tief gelegten Sequencer mit einem dynamischen 5/4-Takt und erneut recht düstere Keys auf. Ohnehin zieht sich die Sequencer-Dominanz durch das gesamte Album, die Wahl der Motive ist aber recht stilvoll, und das ständige Beharren auf den Sequenzen sorgt dafür, dass sich die Stimmungen der Stücke gut entwickeln können und die Nummern somit aufgrund ihrer Charaktere stark voneinander abzugrenzen sind. Die Gleichung "Sequenz = Lied" gilt aber natürlich nicht, und auf Albenlänge fügen sich die Stücke von "Cosmos" auch gut aneinander.
Auch muss gesagt werden, dass die längeren Stücke von "Cosmos" dabei alles andere als eintönig sind. "Serpens" etwa erwacht in seiner Mitte förmlich zum Leben, und "Gemini" beginnt spärlich, um nach einigen Minuten förmlich Jazzrock-Qualitäten zu entwickeln. Lediglich "Taurus" bleibt über die gesamte Dauer seinem düsteren arrangierten Ambient-Sound verhaftet, was aber auch entschuldbar ist, denn dank dieser Nummer endet "Cosmos" mit der so leicht ja nun nicht zu erzeugenden Stimmung eines psychedelischen Albtraums.
Interessant finde ich noch, dass an einzelnen Stellen von "Cosmos" sogar ein Verweis auf Vangelis als mögliches Vorbild angebracht ist. "Serpens" etwa könnte sowohl vom Sound als auch von der Anlage her durchaus auf einem Album wie "Spiral" stehen. Auch das schwebend-romantische "Andromeda" schlägt in eine derartige Kerbe, aber mehr noch würde ich es mit dem Wirken eines Isao Tomita oder eines Jean Michel Jarre vergleichen. Mit diesen Referenzen demonstrieren Zombi allerdings auch schon besten Geschmack.
Damit komme ich zum Fazit, wofür ich mir die Vergleiche aber wiederum nicht sparen kann: "Cosmos" ist als Debütwerk sicherlich etwas introvertierter als die neueren Werke, und gerade hier liegt die Stärke des Albums. Sämtliche Stücke sind einerseits bedeutend schwerer und düsterer als auf "Escape Velocity" und andererseits gezielter und stringenter angelegt als die von "Spirit Animal". Damit kann die Folgerung nur lauten, dass "Cosmos" bei mir einen besseren Eindruck hinterlässt das auf Dauer ermüdende Werk des Jahres 2009 und eine geringfügig besseren als dessen futuristisch-poppiger Nachfolger von 2011. Ob es damit auch das beste Zombi-Album ist, muss sich aber im Vergleich mit dem mir (noch) nicht bekannten Nachfolger "Surface To Air" zeigen.
| Anspieltipp(s): |
Serpens, Andromeda, Taurus |
| Vergleichbar mit: |
Vangelis bei einem modernen Psychedelic-Jam |
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| Veröffentlicht am: |
14.3.2012 |
| Letzte Änderung: |
16.3.2012 |
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