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Heir Apparent

One Small Voice

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1989
Besonderheiten/Stil: Metal; Progmetal
Label:
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Terry Gorle Guitars
Steve Benito Vocals
Michael Jackson Keyboards
Derek Peace Bass
Ray Black Drums

Tracklist

Disc 1
1. Just Imagine 4:31
2. Crossing The Border 3:09
3. Screaming 3:51
4. Alone Again 3:49
5. Cacophony Of Anger 4:06
6. The Sound Of Silence 4:04
7. We The People 3:36
8. Young Forever 2:46
9. One Small Voice 6:20
10. Decorated 4:52
11. The Fifth Season 5:36
Gesamtlaufzeit46:40


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @


Der Heavy Metal der Mitt- bis Endachtziger Jahre war geprägt durch jene hohen Stimmen, die gerne verpönt waren als "Eierkneifer". Nun, wenn du Probleme bei derartigen Stimmen hast: Hier haben wir eine davon und du kannst aufhören zu lesen. Kannst du dich mit Eierkneifern arrangieren: Bitte lies weiter.:)

Bevor ich auf dieses Album eingehe, erlaube ich mir einen kurzen Blick auf die Bandhistorie. 1986 erschien mit Graceful Inheritance das Debüt der Band, welches besonders durch die Fachpresse, hierzulande vor allem vom Rock Hard, frenetisch abgefeiert wurde. Demnach könnte man von einem Klassiker sprechen. Freilich, ich sehe das mit der darauf vertretenen Musik ein wenig anders und bin weit weniger euphorisch, wenn ich auf das Frühwerk der Mannen um Terry Gorle angesprochen werde. Ziemlich stumpfer Heavy Metal donnert da ums Eck, der so im Stile der NWoBHM über den großen Teich schwappte und auch in USA seine Befürworter hatte. Um so erstaunter muss man sein, dass dieses hier rezensierte Album, von der gleichen Band stammt.

Nun ja, gleich ist da vielleicht auch wieder verkehrt. Denn zwei wesentliche Veränderungen prägen die Band. Während Gorle seine Rhythmustruppe beisammen hielt, tauschte er den Platz am Mikro gegen einen Jungen Mann namens Steve Benito. Und dann setzte sich auch noch Michael Jackson an die Keyboards, was natürlich einer Abkehr vom reinen Heavy Sound bedeutete. Und interpretiert man die Worte auf der Bandhomepage zum Album richtig, so war dies durchaus gewollt so: "This album marked a totally different dimension in the music of the band, but trends were moving in the opposite direction." Damit spricht man auf den verstärkten Durchbruch progressiven Metals an, geprägt durch Bands wie Queensrÿche, Fates Warning, Savatage und Konsorten. Die andere Richtung, der Trend, in die sich die Musik entwickeln sollte, war der Durchbruch der Grunge-Welle, die so ziemlich allen kleineren Bands wie eben Heir Apparent das Leben schwer machen sollte und letztlich auch den Untergang dieses Albums bedeutete: "... without Major Label incentive required to promote the material, "One Small Voice" became a victim of the changing tide."

Unabhängig davon kann man heute, mehr als 20 Jahre später, von einem zeitlosen Kleinod reden, das immer noch mit manch heutiger Veröffentlichung mithalten kann, auch wenn der Klang sicher auch für damalige Verhältnisse schon recht dünn war. Auf der Band Homepage finden sich Hinweise auf einen Re-Release mit Bonus Tracks und neuem Re-Mix, der angeblich wesentlich amtlicher klingen soll. Die Aufnahme liegt mir zur Rezension leider nicht vor, ich greife auf meine runtergespielte LP zurück. Die Band spielt auf One Small Voice eine eigenständige Mischung progressiven Metals, bei dem die Keyboards eine stark führende Rolle einnehmen. Vielleicht ist es auch das, was eine Spur Hardrock/AOR-Appeal in so manchen Song einfließen lässt. Grundsätzlich sind die Stücke sehr melodiös und geradlinig arrangiert. Longtracks, auffällig viele Breaks oder gar verzwickte Rhythmik sucht man auf One Small Voice vergeblich. Würde man die Keyboards gegen einen fetten Gitarrensound austauschen, käme mir am ehesten ein Power Metal Sound in den Sinn (Savatage zu Power of The Night Zeiten). Aber wie gesagt, die Keyboards übernehmen eine führende Rolle im Sound, weshalb dieser Vergleich doch eher hinkt.

Ein Wort noch zur Coverversion des Simon And Garfunkel Klassikers The Sound Of Silence. Meiner Meinung nach ist es der Schwachpunkt auf dem Album, der in meiner mp3 Playlist gar nicht mehr auftaucht und ansonsten zum verfrühten Abheben des Tonarms von der Rille führt. Eine wirklich kitschige Angelegenheit, die nur so vor Schleim trieft.

Alles in Allem rechtfertigt die powervolle und vielseitige Gestaltung des Albums einen Kauf. Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass ich das Album nicht zuletzt wegen seiner vielfach tollen Melodielinien ziemlich gerne höre und auch besonders den balladesken Titelsong mit seinem gefühlvollen Gesang mag. Insgesamt findest du auf One Small Voice vom Uptemporocker bis zur Ballade alles, was das Herz begehrt, wenn du dabei nicht vergisst, dass der Progressive Metal der 80er Jahre eben aus der Power Metal Bewegung hervorging und keine Anspielungen an den Progressive Rock der 70er Jahre suchte.

Ergänzung: Zwischenzeitlich habe ich mir über amazon die beiden Bonusstücke des Re-Releases (der offenbar gar nicht mehr so leicht zu bekommen ist) zugelegt. Soundtechnisch sind sie nicht das von der Band versprochene Highlight. Musikalisch sind es zwei Midtemponummern, die sich nahtlos in die bestehenden Kompositionen einfügen. Allerdings fehlt mir bei beiden Songs ein Überraschungsmoment.

Anspieltipp(s): Crossing The Border, One Small Voice
Vergleichbar mit: Queensrÿche (bis Rage for Order), frühe Savatage, Prog/Powermetal der Endachtziger (Lethal)
Veröffentlicht am: 18.3.2012
Letzte Änderung: 22.3.2012
Wertung: 11/15

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