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Arashk

Abrahadabra

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: instrumental; HardRock; Progmetal; RetroProg
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Salim Ghazi Saeedi Gitarre, Bass, Keyboards
Pooyan Khajavi Gitarre
Shahram Khosraviani Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Told to the Bird (Who Implores) 3:34
2. Horizon (Who Seeks) 5:18
3. Excuse (Who Endures) 4:47
4. Autumnal Nightmare (Who Flees) 6:12
5. Route (Who Dazzles) 3:58
6. Dance of Gods (Who Intoxicates) 3:42
7. Jocker (Who Wanders) 5:23
8. Splendour of Death (Who Resurrects) 5:37
9. Abrahadabra (Who Creates) 3:13
Gesamtlaufzeit41:44


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Progressive Rock aus dem Iran - da fallen mir nicht allzu viele Bands ein. Eigentlich gar keine. Aber auch im Iran entsteht Progressive Rock, der sich vor den Hervorbringungen westlicher Bands nicht verstecken muss. Hierfür steht etwa das Trio Arashk, das in der zweiten Hälfte der 00er Jahre drei Alben aufnahm, deren erstes Abrahadabra aus dem Jahre 2006 ist. Kreativer Kopf der Band ist (oder war) Salim Ghazi Saeedi. Dieser ist mittlerweile solistisch aktiv, während von Arashk seit 2008 kein Album mehr erschienen ist.

Obwohl alle Stücke aus der Feder von Salim Ghazi Saeedi stammen, klingt die (komplett instrumentale) Musik völlig anders als seine Soloalben. Während er dort mittels elektronischen Instrumentariums allerlei Instrumente imitiert und damit quasi ein virtuelles Kammerensemble kreiert, ist auf Abrahadabra eine traditionelle Rockbesetzung am Werk. Salim Ghazi Saeedi selbst spielt überwiegend Gitarre und Bass, während er die Tasteninstrumente nur gelegentlich und auch nur zur atmosphärischen Untermalung einsetzt. Dazu kommt mit Pooyan Khajavi ein weiterer Gitarrist, außerdem Shahram Kosraviani am Schlagzeug.

Aus der Besetzung lässt sich messerscharf schließen, dass Gitarren hier den Ton angeben, und damit liegt man absolut richtig. Ebenso mit dem Begriff "messerscharf". Was das Trio hier fabriziert, hat mit dem jazzigen RIO-Kammerrock von Saeedis Soloalben nichts zu tun, hier wird ordentlich gerockt. Die Gitarren fetzen und bratzen um die Ohren, dass es eine wahre Freude ist! Schrieb ich nicht bei Human Encounter, die Musik könnte mehr Schmackes vertragen? Hier ist er! In allen Variationen von sägend über kreischend bis metallisch riffend fräsen sich die Gitarren ins Hirn, dazu trommelt sich Herr Kosraviani die Seele aus dem Leib. Voller Power, Dynamik und Komplexität ist die Musik, lässt kaum einmal im Tempo nach, verkommt dabei aber nie zu seelenlosem Gefrickel.

Anklänge an heimische Musiktraditionen gibt es, abgesehen vom Titelstück, keine, die Musik könnte genau so gut von einer westlichen Band stammen. Trotzdem klingen Arashk ziemlich eigenständig. Als groben Vergleich könnte man eine instrumentale Version der progressivsten Phase von Rush bemühen, wenn man sich vorstellt, Alex Lifeson würde mehr Solos spielen. Auf jeden Fall ist Abrahadabra eine Empfehlung für Liebhaber instrumentalen Progressive Rocks der härteren Gangart. Zu beziehen ist die CD über die Homepage von Salim Ghazi Saeedi.

Anspieltipp(s): Splendour of Death
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.4.2012
Letzte Änderung: 16.8.2012
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Arashk

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Sovereign 11.00 1
2008 Ustuqus-al-Uss 11.00 1

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