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23576 Rezensionen zu 16108 Alben von 6259 Bands.
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Arashk

Ustuqus-al-Uss

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2008
Besonderheiten/Stil: instrumental; Progmetal; RIO / Avant; Worldmusic / Ethno
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Salim Ghazi Saeedi Gitarre, Bass, Keyboards, Drum Programming

Gastmusiker

Pooyan Khajavi Gitarre (2)
Shahram Khosraviani Percussion (9)

Tracklist

Disc 1
1. Out of the Silence the One Ran and Returned 2:24
2. Ustuqus-al-Uss al Avallin val Akharin 3:16
3. Outer Aeonic Descend 3:05
4. My Inner Sun 4:21
5. Government 4:21
6. Naught Been I Thou 3:30
7. My Third Eye 4:23
8. Artemis the Huntress 5:41
9. Supreme Grades 4:11
Gesamtlaufzeit35:12


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Das dritte Album der Teheraner Formation Arashk ist faktisch ein Soloalbum von Salim Ghazi Saeedi, lediglich auf zwei Stücken sind seine früheren Mitmusiker noch dabei. Damit einher geht eine weitere Verschiebung der musikalischen Schwerpunkte, die sich bereits auf Sovereign bemerkbar machte. Es dürfte kaum überraschen, dass Ustuqus-al-Uss stilistisch mehr mit den in den Folgejahren entstandenen Soloalben Salim Ghazi Saeedis vergleichbar ist als mit den ersten beiden Arashk-Alben.

Salim Ghazi Saeedi spielt hauptsächlich verschiedene Keyboards, mit denen er den Klang echter Instrumente, meist Streicher, imitiert. Auch das Schlagwerk ist elektronisch erzeugt (nur einmal hat Arashk-Schlagzeuger Shahram Khosraviani einen Auftritt), klingt aber recht natürlich. Salim Ghazi Saeedi erzeugt einen kammermusikalischen Sound, der über weite Strecken in Ethno-Klängen schwelgt, dabei immer wieder von Avant-Prog-Einflüssen durchsetzt ist, etwa im hauptsächlich mit Klavier instrumentierten Outer Aeonic Descend.

Neben den Tasten spielt er auch Bass und Gitarre. Letztere klingt bei ihm zwar nicht so aggressiv wie bei seinem Ex-Kollegen Pooyan Khajavi, aber in Stücken wie Government und Naught Been I Thou lässt er die Gitarre schon ganz ordentlich krachen und sägen. Da klingt es dann noch einmal nach den alten Arashk. Noch mehr ist dies der Fall in Ustuqus-al-Uss al Avallin val Akharin, dem einzigen Stück, wo Pooyan Khajavi einen Gastauftritt hat und seine charakteristischen metallischen Riffs beisteuert. In Kombination mit den elektronisch nachempfundenen Klängen einer Violine ergibt die ein faszinierendes Stück Ethno-Metal, das an manche Stücke der Secret Chiefs 3 erinnert.

Die Musik auf Ustuqus-al-Uss ist deutlich weniger rockend als auf den beiden vorherigen Arashk-Alben, aber nicht weniger komplex und abwechslungsreich. Ein Ein-Mann-Ethno-Kammerensemble mit gelegentlichen avantgardistischen und metallischen Einschüben, so könnte man beschreiben, was den Hörer auf Ustuqus-al-Uss erwartet. Schöne, originelle Musik! Wie die beiden anderen Alben von Arashk ist auch dieses über die Homepage von Salim Ghazi Saeedi zu beziehen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.4.2012
Letzte Änderung: 21.4.2012
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Arashk

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2006 Abrahadabra 11.00 1
2007 Sovereign 11.00 1

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