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Spiral Architect

A Sceptic's Universe

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2000
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label: Sensory
Durchschnittswertung: 11.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Øyvind Hægeland Vocals
Steinar Gundersen Lead Guitar
Andreas Jonsson Guitar
Lars K. Norberg Bass
Asgeir Mickelson Drums

Tracklist

Disc 1
1. Spinning 3:24
2. Excessit 6:13
3. Moving Spirit 3:45
4. Occam's Razor 1:33
5. Insect 5:54
6. Cloud Constructor

1. Cloud of Unknowing
2. Being and Nothingness
3. Shuffled

5:25
7. Conjuring Collapse 6:30
8. Adaptability 4:35
9. Fountainhead 6:30
Gesamtlaufzeit43:49


Rezensionen


Von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 3)


Mit ehrfurchtgebietender Präzision, Power und Mühelosigkeit jagen die Instrumentalisten 43 Minuten lang durch rasend schnelle Läufe und krummste Take, keine Frage: "Gefrickel bis der Arzt kommt" ist die einzig richtige Beschreibung. Und manchmal bin ich auch in der Stimmung für totale instrumentale Geschwindigkeitsorgien, und dann lege ich diese Platte gerne und mit Vergnügen auf. Als Fan von absolut technischem Prog-Metal wäre ich mit dieser Platte sicherlich im siebten, achten Himmel, insbesondere, da das Gefrickel in der Tat nicht ganz so mechanisch und seelenlos rüberkommt wie z.B. bei den vergleichbar virtuosen "Spastic Ink".

Aber da ich nicht speziell Fan dieser besonderen Prog-Richtung bin, muss ich jetzt doch noch ein, zwei kleine oder grössere ABER ansagen...

Erstens ist es sicher kein Zufall, dass die Platte (für heutige Verhältnisse) nur 43 Minuten Laufzeit hat: mehr des Guten wäre auf jeden Fall zuviel. Schon so stellt sich für meine Ohren nach spätestens der Hälfte des Albums eine gewisse Gleichförmigkeit ein; es fällt mir auch nach einigen Hördurchgängen schwer, die einzelnen Titel zuzordnen; lediglich das kurze, etwas atmosphärische "Occam's Razor", viellicht auch noch das nachfolgende "Insect" wegen der akustischen Gitarre zwischendrin sorgen für erkennbare Auflockerung.

Zweitens: zwar ist der Gesang dank angenehm voller und tonsicherer Stimme des Sängers sicher OK und keinerlei Grund zur Beschwerde, allerdings in Lobeshymnen könnte ich mich darüber nicht begeben. Sicherlich liegt das auch daran, dass die Melodielinien immer etwas bemüht, gequält daherkommen und kaum eine Chance für wirklichen Ausdruck lassen. Aber kein Wunder: bei dem, was unter dem Gesang instrumental abgeht, dürfte es auch schwer sein, dagegen anzusingen oder eine wirklich erinnerswerte Melodie zu finden. Daher geniesse ich die instrumentalen Stellen eigentlich mehr und glaube auch nicht, dass ich den Gesang überhaupt vermissen würde, wenn die nächste "Spiral Architect"-Platte rein instrumental wäre.

Zur Benotung: Für die Prog-Metaller mit Frickelsucht unter uns ist hier der Bereich um 11-14 Punkte sicherlich angesagt, für allgemeine Prog-Fans würde ich aber sicher keine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen, und für diejenigen, die nur auf die bombastisch, hymnische, melodische Seite der Dinge stehen, muss man eine klare Warnung ansagen. Und ich persönlich? Nun, manchmal finde ich die Platte klasse, manchmal kann ich sie mir nicht antun...

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.6.2002
Letzte Änderung: 3.6.2002
Wertung: 9/15
Persönliche Wertung, mit Vorsicht zu geniessen

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Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 2 von 3)


Eine Band, die sich nach einem Black Sabbath-Song benennt, angeblich Progmetal macht, aus Norwegen kommt, und dann auch noch gute Reviews bekommt, kann so schlecht nicht sein, dachte ich mir... Stimmt: Über A Sceptic's Universe von Spiral Architect läßt sich fast nur Gutes sagen. Black Sabbath-Riffing gibt es nur sehr selten, das ist es auch nicht, was ich hier in erster Linie erwartet hätte. Stattdessen überzeugt das Album mit teilweise atemberaubend verzwickten Rhythmen und Gesangmelodien, diszipliniertem Zusammenspiel, flinkem Bass, sowie akustischen, jazz-rockigen, orientalischen und sonstigen Einsprengseln. Traurig nur, dass die einzige Scheibe von Spiral Architect bereits 1998 aufgenommen wurde, und es ist keine neue in Sicht...

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.3.2004
Letzte Änderung: 14.3.2004
Wertung: 11/15

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 3 von 3)


"A Sceptic's Universe" ist einer der absoluten Höhepunkte des Tech-Metal-Genres. Vergleichbar mit Watchtower oder dem ersten Sieges-Even-Album sprengte es die Kategorien des damals für technisch machbar (oder zumindest sinnvoll) gehaltenen.

Doch nicht nur die Skalen des technischen Könnens wurden von diesen Bands erweitert, Spiral Architect erweiterten auch die Soundpalette des Tech-Metal, und auch wenn sie dabei nicht so weit gingen wie heute etwa Canvas Solaris und Konsorten, so trägt das doch erheblich zur Hörbarkeit von "A Sceptic's Universe" bei.

Das ist nicht zuletzt Øyvind Hægelands Verdienst, der im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen eine höchst angenehme Stimme hat und damit sogar halbwegs nachvollziehbare Melodien singt. Halbwegs, denn immerhin sind wir hier im Tech-Metal-Genre und allzu nachvollziehbar soll's dann doch bitte auch wieder nicht sein.

Was sich "darunter" abspielt, ist aber das eigentlich Grandiose an dieser Platte. Wie Udo treffend sagt: "Mit ehrfurchtgebietender Präzision, Power und Mühelosigkeit jagen die Instrumentalisten 43 Minuten lang durch rasend schnelle Läufe und krummste Takte" - genau so ist es. Selbst die ruhigen Momente des Albums sind in 7/8. Frickelsüchtige kommen hier sowas von auf ihre Kosten, während Fans, die eher auf der Suche nach Melodien sind, keinesfalls außen vor bleiben müssen: "A Sceptic's Universe" schafft es, Brücken in alle möglichen Richtungen zu schlagen, und das ist sein großes Verdienst. Dass Spiral Architect kein weiteres Album aufgenommen haben, mag man bedauern, allerdings ist es vielleicht auch klüger, es zu lassen, wenn man mal einen derartigen Meilenstein abgeliefert hat. Denn der Vergleich damit wäre ebenso gerechtfertig (welcher Künstler hätte nicht das Recht, an seinen besten Leitungen gemessen zu werden) - wie unvermeidlich...

Die japanische Version enthält übrigens als Bonustrack das Fates-Warning-Cover "Prelude to Ruin" (07:34), die bei aller Melodieseligkeit zwar ordentlich vertecht wurde, aber im Vergleich zum restlichen Material an Intensität ein wenig abfällt.

Anspieltipp(s): Spinning, Insect
Vergleichbar mit: Watchtower, Sieges Even, Jardin de la Croix
Veröffentlicht am: 7.9.2011
Letzte Änderung: 7.9.2011
Wertung: 14/15
"Für die Prog-Metaller mit Frickelsucht unter uns ist hier der Bereich um 11-14 Punkte sicherlich angesagt" - anders gesagt: "Persönliche Wertung, mit Nachsicht zu geniessen"

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