Nosferatu (Soundtrack)
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
SPV |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Florian Fricke |
Piano, Synthesizer |
| Daniel Fichelscher |
Accoustic Guitar, Elect. Guitar |
| Alois Gromer |
Sitar |
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| Bob Eliscu |
Oboe |
| Ted de Jong |
Tanboura |
| A chorus from Munich |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Brüder des Schattens
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5:41
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| 2. |
Höre, der du wagst
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5:58
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| 3. |
Das Schloss des Irrtums
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5:35
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| 4. |
Die Umkehr
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5:56
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| 5. |
Mantra 1
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6:13
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| 6. |
Morning Sun
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3:19
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| 7. |
Venus Principle
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4:39
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| 8. |
Mantra 2
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5:20
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| 9. |
Die Nacht der Himmel
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5:01
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| 10. |
Der Ruf der Rohrflöte
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3:37
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| 11. |
To a little Way
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2:32
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| 12. |
Through Pain to Heaven
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3:45
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| 13. |
On the Way
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4:03
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| 14. |
Zwiesprache der Rohrflöte
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3:22
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| Gesamtlaufzeit | 65:01 |
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Rezensionen

Dies ist wohl das Album, mit dem Popol Vuh einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wurde. Heute ist "Nosferatu" (genauso wie das gleichnamige Filmremake von Werner Herzog) Kult und auch in vielen Nicht-Krauter-Haushalten zu finden.
Der Fan kennt natürlich die ersten 4 Stücke, die bereits auf "Brüder des Schattens - Söhne des Lichts" das äh Licht der Welt erblickten. "Brüder des Schattens" wiederfuhr hier aber eine drastische Kürzung um fast 13 Minuten. Ergänzt wurde das Material um "Angstmusik", um welche Werner Herzog Florian Fricke bat. Wirklich fündig wurde er in seinem Archiv natürlich nicht, denn Popol Vuh waren ja alles andere als furchteinflößend. Werner Herzog war anscheinend zufrieden und gab sein "Go" für einen zweiten Teil seines "Nosferatu"-Soundtracks. So unterscheiden sich die folgenden Stücke nun doch sehr, von der im Film enthaltenen Musik. Ein eigenständiges Album wäre da wohl angebrachter gewesen, denn mit einem Vampir hat diese Musik (bis auf "Die Nacht der Himmel") nichts gemein.
Zwischen hoch meditativen Klangschleifen ("Mantra I+II", "Morning Sun", "Through Pain to Heaven") verstecken sich immer wieder Stücke die auch auf den frühen Veröffentlichungen der Band hätten stehen können. "Die Nacht der Himmel", "Der Ruf der Rohrflöte", "To a little way" hätten auch der "Affenstunde" gut zu Gesichte gestanden. Herausragend das poppig, weltmusikalische "Venus Principle", fehlt nur noch Sting und das Stück hätte sich auf seiner "Brand New Day" sofort heimisch gefühlt.
Und doch fehlt dem Großen, hier das Ganze. Der rote Faden scheint zwischen all den Stimmungen und unterschiedlichen Entstehungszeiten, etwas verlorengegangen zu sein. Trotzdem ist es mit "Nosferatu" so, wie mit einem guten Fotoalbum. Das Uneinheitliche macht manchmal mehr Spaß als ein gut dokumentiertes Erlebnis. Da darf auch mal Opas 72ster, neben dem verwackelten Strandurlaub und der Einschulung des Jüngsten stehen. Nichts also für ein bestimmtes Gefühl, sondern für den Blick ins Allgemeine. Schön ist dies allemal.
| Anspieltipp(s): |
Morning Sun, Venus Principle |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.5.2012 |
| Letzte Änderung: |
6.5.2012 |
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