Revisted & Remixed 1970 - 1999
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
SPV |
| Durchschnittswertung: |
keine Wertung (1 Rezension) |
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Besetzung
| Florian Fricke |
Synthesizer, Piano, Moog, Vocal, Spinett, Keyboards |
| Daniel Fichelscher |
Percussion, Guitars |
| Frank Fiedler |
Synthesizer-Mixdown |
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| Renate Knaup |
Vocal |
| Holger Trülzsch |
Percussion |
| Al Gromer |
Sitar |
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Gastmusiker
| Kruder & Dorfmeister |
CD 2 - Track 1 |
| The Orb |
CD 2 - Track 2 |
| Schwarz/Dixon/Âme |
CD 2 - Track 3 |
| Alex Barck |
CD 2 - Track 4 |
| Roland Appel |
CD 2 - Track 5 |
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| Pan Sonic |
CD 2 - Track 6 |
| Moritz von Oswald |
CD 2 - Track 7 |
| Mouse on Mars |
CD 2 - Track 8 |
| Stereolab |
CD 2 - Track 9 |
| Haswell & Hecker |
CD 2 - Track 10 |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Aguirre I Lacrima di Rei
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6:15
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| 2. |
Affenstunde
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15:42
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| 3. |
In den Gärten Pharaos
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17:22
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| 4. |
Ich mache einen Spiegel
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3:07
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| 5. |
Nachts Schnee
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1:51
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| 6. |
Eine andere Welt
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4:16
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| 7. |
In your Eyes
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1:02
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| 8. |
Train through time
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6:15
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| 9. |
Nascita
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2:00
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| 10. |
Brüder des Schattens
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5:44
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| 11. |
Through Pain to Heaven
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3:43
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| 12. |
Kailash: Last Village
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5:40
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| Gesamtlaufzeit | 72:57 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Aguirre I/II (Lacrima Di Rei Edit)
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7:22
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| 2. |
Schnee (Flow Edit)
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6:38
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| 3. |
Heart of Glass (Sei Still Wisse Ich Bin Edit)
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6:01
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| 4. |
Haram Dei Haram Dei (ProgRock Edit)
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6:21
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| 5. |
Through Pain to Heaven/Kyrie (Edit)
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5:52
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| 6. |
Nachts Schnee (Ambient Edit)
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9:59
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| 7. |
Gärten Pharaos (Dark Development Edit)
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6:20
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| 8. |
Through Pain to Heaven/Dopeful Vuh (Edit)
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5:20
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| 9. |
Hosianna Mantra (Lyrics Edit)
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5:24
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| 10. |
Aguirre I/II (Endless Edit)
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8:15
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| 11. |
Train through time (long version)
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10:29
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| Gesamtlaufzeit | 78:01 |
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Rezensionen

Nach der sehr gelungenen Wiederveröffentlichungswelle des Backkatalogs über SPV, gab’s 2011 nochmals einen Nachschlag in Form einer "Quasi Best of" ganz im Stile der Can "Sacrilege", d.h. junge Künstler versuchen sich an Remixen und eigenen Interpretationen "Geschichtsträchtiger" Originale. Was auf Can's "Sacrilege" noch wie ein bunter Wühltisch im Sommerschlussverkauf anmutete und so manche Perle zu Tage förderte, verläuft auf "Revisted & Remixed" gleichwohl blasser, biederer, ja auf sympathische Weise auch schüchterner. Aber von Vorne.
Die erste CD, als Planet-Side betitelt, widmet sich dem überwiegend elektronischen, ambienten Gesichte Popol Vuhs. Über Relevanz und Qualität der einzelnen Stücke muss nichts mehr gesagt werden. Sie stehen in einzigartiger Weise für sich selbst.
Auf der zweiten CD, der Cosmic Side, zollen nun elektronische Szenegrößen ihrem "Stichwortgeber" Tribut. Eigentlich eine spannende Sache, denn in den Originalen Stücken steckt ob ihrer musikalischen Weite, ein riesen Spielraum für Interpretationen. Leider wird dieser von den Wenigsten genutzt. Die an und für sich spannenden "Kruder & Dorfmeister" überraschen mit einer blutleeren und spannungsarmen Version des "Aguirre" Themas. Alles fließt, aber es fließt an einem vorbei. Auch "The Orb" bemächtigen sich nur einer Klangfarbe und bleiben an der Oberfläche des Originals. Ergebnis: entspannter Ambient, ganz im Geiste ihrer britischen Elektrokollegen "Autechre", aber ohne deren Abgründe. "Alex Barck" gestaltet eine hörenswerte und akzentuierte Collage aus "Haram Dei Haram Dei" (Letzte Tage Letzte Nächte). "Schwarz/Dixon/Âme" zerstückeln ein Renate Knaup Sample, welches auf Dauer etwas nervt, aber im Großen und Ganzen eher zu den gelungenen Stücken der "Cosmic Side" gehört. Ebenso "Pan Sonic" mit ihrer Schneckentempo äh Ambient-Variation über ein Thema aus" Cobra Verde". "Roland Appel" und "Moritz von Oswald" langweilen mit nervigen Clubsounds ala Samstagabend Dorf- bzw. Großraumdisse. Gähn. "Mouse on Mars" zeigen als Erste mal richtig Mut zum Experiment und man höre und staune..., die bedrückende Atmosphäre der Vorlage (Nosferatu) bleibt trotzdem erhalten. Nun das eigentliche Highlight der "Remixed"-Seite: Stereolab verwandeln das eh schon unwiderstehliche "Hosianna Mantra" in einen schwerelosen elektronischen Traum, der noch immer den Geist des Originals atmet. Ein Traum. Leider nur ein kurzer, denn "Haswell & Hecker" (klingen schon wie "Black & Decker") demontieren ohne Feingefühl das "Aguirre" Thema. Ein hoch auf die Skiptaste! Denn jetzt dürfen die Meister selbst nochmal ran und zeigen mit einer "Long-Version" des "Affenstunde"-Bonustracks "Train through time", wie man es richtig macht.
Bleibt also festzuhalten: manche Verbeugung ist huldvoll und äußerst belebend ("Stereolab", "Mouse on Mars", "Alex Barck"), manch andere, mehr als verzichtbar. Das Gefühl der Austauschbarkeit der Vorlage drängt sich dort förmlich auf. Für die Chillout-Lounge mag dies genügen, nicht aber für eine liebevolle Hommage an eine Ausnahmeband. Mit Ausnahme der "Stereolab"-Version bleibt die "Cosmic Side" ein "Außen". Eigentlich unverständlich, waren doch gerade die Popol Vuh'schen Klangreisen immer Ausdruck größter Innerlichkeit. Ob es sich also bei dem Nachschlag um ein Sahnehäubchen oder um das berühmte "Python'sche"-Minzblättchen handelt, möge der Hörer selbst entscheiden. Der Fan erfreut sich bei einer Kaufentscheidung auf das bisher unveröffentlichte „Kailash: Last Village“ von der wunderbaren, gleichnamigen Filmmeditation „Kailash – Pilgerfahrt zum Thron der Götter“.
| Anspieltipp(s): |
Hosianna Mantra, Kailash: Last Village |
| Vergleichbar mit: |
leider zu vielen, inzwischen zweistelligen Ambient/Trance/Elektro-Samplern |
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| Veröffentlicht am: |
29.5.2012 |
| Letzte Änderung: |
29.5.2012 |
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