Magical Power from Mars
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Cotton Casino |
Voice, Sitar, Synthesizer |
| Atsushi Tsuyama |
Vocals, Bass |
| Hiroshi Higashi |
Synthesizer |
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| Makoto Kawabata |
Tambura, Synthesizer, Guitar, Hammond Organ |
| Okano |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Ziggy Sitar Dust Raga
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19:46
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| 2. |
Diamond Doggy Peggy
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15:04
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| 3. |
Aladine Kane
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14:50
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| 4. |
Cosmic Funky Dolly
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20:01
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| Gesamtlaufzeit | 69:41 |
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Rezensionen

2003 erschienen bei Important Records drei auf 100 Stück limitierte EPs von Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O., die jeweils den Titel "Magical Power from Mars" hatten, zuzüglich der Ergänzung "volume one", "volume two" bzw. "volume three". Jede der CDs kam in einer durchsichtigen Plastikhülle, die ein ziemlich buntes, dreidimensionales Cover (ein Linsenrasterbild) mit einem UFO im 50er-Jahre-Stil von Bob Vido zierte. Drei 15-20 minütige Stücke waren auf den drei Silberlingen zu finden: "Ziggy Sitar Dust Raga" (auf "volume one"), "Diamond Doggy Peggy" (auf "volume two") und "Cosmic Funky Dolly" ("volume three").
Noch im selben Jahr wurde das Material dann noch einmal auf einer CD veröffentlicht, mit neuem 3-D-Cover von Vido und ergänzt um ein viertes Stück namens "Aladine Kane". Diese Version von "Magical Power from Mars" wurde wegen großer Nachfrage im Jahre 2008 von Important Records neu aufgelegt, allerdings mit leicht verändertem und nur noch normal gedrucktem Cover.
Vier lange Acid-Mothers-Exkurse gibt es auf "Magical Power from Mars" also zu hören. Repetitiv und hypnotisch wird hier spacig musiziert, wobei "Ziggy Sitar Dust Raga" und "Aladine Kane" ganz ohne Schlagzeug auskommen. Ersteres bietet dabei (dem Titel entsprechend) etwas monotone, hallend-schwebende Sitar- und Tamburaexkurse, unterlegt mit allerlei Synthesizergewölk, während bei "Aladine Kane" ein kosmisches E-Gitarren-Bass-Synthesizer-Gemenge aus den Boxen wabert. In "Diamond Doggy Peggy" wird dagegen recht Acid-Mothers-typisch, wüst, schräg und mit vollem Schlagwerkeinsatz spacegerockt.
Auch im abschließenden "Cosmic Funky Dolly" kommt keine Perkussion zum Einsatz. Das Stück wird nur von Casino und Kawabata an allerlei Synthesizern und Elektronik bestritten, angereichert zudem mit diversen, verfremdeten Stimmeinlagen, und ist eine der elektronischsten und dichtesten Nummern, die ich von den Acid Mothers kenne. Das Ergebnis ist eine Art von schwebend-etherischer Space-Elektronik in der Tradition der Berliner Schule, die jedem Liebhaber des Genres begeistern sollte.
"Magical Power from Mars" ist wegen des mehrheitlich fehlenden Schlagzeugs doch ein recht ungewöhnliches Album von Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O.. Auch wenn diese Klänge bisweilen gehörig auf der Stelle treten sollten Elektronikfreaks mit Spacerockader hier einmal reinhören!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.6.2012 |
| Letzte Änderung: |
5.6.2012 |
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