... mio scialbo
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Marco Tuppo |
Voce, Basso, Clementina, Chitarra Electrica |
| Luca Boldrin |
Tastiere, Campioni |
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| Veiro Boldrin |
Batteria, Percussioni, Rumorismi |
| Andrea Albanese |
Chitarra Electrica, Chitarra Classica, Campioni |
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Gastmusiker
| Taufha, Larissa, Morana |
Voce |
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| Giorgio Brugnone |
Basso (Track 6) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
est
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3:01
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| 2. |
euphonium
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5:56
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| 3. |
araba fenice
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6:50
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| 4. |
piccolo tango
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3:27
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| 5. |
composizione di sentimenti
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4:42
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| 6. |
osservo le mie mani
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7:52
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| 7. |
insonnia
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3:14
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| 8. |
mio scialbo
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2:24
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| 9. |
clessidra
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23:28
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| Gesamtlaufzeit | 60:54 |
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Rezensionen

Auch Nema Niko ziehen es offenbar vor, dass man nicht allzu viel über sie weiß. Wie bei den anderen beiden Projekte an denen Marco Toppo beteiligt ist (oder war) - sciarada und Liir Bu Fer - ist nicht wirklich viel im Weltweiten Netz zu finden. Man kommt offenbar aus Nordostitalien, aus der Gegen um Verona und die Band existiert seit 1997. Vier Alben hat man bis dato auf dem Lizard Label veröffentlicht. Das erste erschien unter dem Titel "... mio scialbo" im Jahre 2000.
"... mio scialbo"? Also, "scialbo" heißt fahl (unscheinbar) und "mio" meiner, meine, meines. Alles klar? Meine Frau - Italienerin - meinte, das würde nicht viel Sinn machen. Na egal, Marco Toppo, verantwortlich für die Text (so steht's im Beiheft) ist offenbar ein Poet. Stichwort: Texte. Es wird auf "... mio scialbo" nicht gesungen, dafür aber viel geredet. In fast allen Nummern, am Anfang meist, ist Toppo am rezitieren (nur selten begleitet von den Gastsängern). Es ist also durchaus von Vorteil, wenn man des Italienischen mächtig ist, um dieses Werk in seiner Gesamtheit zu erfassen. Man verpasst aber auch nicht unbedingt etwas, wenn man nichts versteht.
Es gibt nämlich auch einiges an Musik um die Rezitationen herum. Bass, Tasten, Elektronisches, Gitarren und Schlagzeug erzeugen eine eher getragen dahingleitende Musik, ein Gemenge an progressiv-komplexen Mustern, mal entfernt-jazzig-canterburesk mit gelegentlichen Retroeinlagen, mal milde freiformatig, mal elektronisch-klangwolkig, mal etwas sperriger, ein wenig à la rezente King Crimson. Letztere Momente, wie z.B. in "osservo le mie mani", sind dann auch die spannendsten auf "... mio scialbo", wird da doch sehr dicht und druckvoll musiziert. Ansonsten plätschert das musikalische Geschehen hier doch über weite Strecken etwas zu gemächlich oder unaufgeregt dahin.
Das abschließende "Clessidra" ist übrigens kein 23-durchgehender minütiger Longtrack. Die Nummer bringt es aber immerhin auf vierzehneinhalb Minuten. Dann folgt eine dreiminütige Pause, ehe man noch sieben Minuten dem "mystery track" lauschen kann, einem eher freien Sprach-Klanggemenge.
"... mio scialbo" ist ein ganz interessantes Album mit einer Art von modernem Rezitations-Prog, das ab und zu durchaus klangvolle und spannende Momente aufweißt, in seiner Gesamtheit aber nicht so recht überzeugen kann. Nach einer Weile gehen mir Poppos Vorträge dann doch ein wenig auf den Wecker. Stattdessen würde man sich ein wenig mehr instrumentale Farbe, etwas mehr Schwung und kompositorische Finesse wünschen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.6.2012 |
| Letzte Änderung: |
23.6.2012 |
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