Recorded Live In Concert At Metropolis Studios, London
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Union Square Music |
| Durchschnittswertung: |
12.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peter Hammill |
voice, guitar, piano |
| Hugh Banton |
organ |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Interference Patterns
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4:23
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| 2. |
Nutter Alert
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5:35
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| 3. |
Your Time Starts Now
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4:25
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| 4. |
Lemmings
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14:27
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| 5. |
Lifetime
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5:25
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| 6. |
Bunsho
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5:38
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| 7. |
Childlike Faith
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12;14
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| Gesamtlaufzeit | 52:07 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Mr. Sands
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5:22
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| 2. |
Over The Hill
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12:21
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| 3. |
We Are Not There
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4:55
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| 4. |
Man-Erg
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11:51
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| Gesamtlaufzeit | 34:29 |
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| Disc 3 |
| 1. |
Interference Patterns
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| 2. |
Nutter Alert
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| 3. |
Your Time Starts Now
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| 4. |
Lemmings
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| 5. |
Lifetime
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| 6. |
Bunsho
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| 7. |
Childlike Faith
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| 8. |
Mr. Sands
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| 9. |
Over The Hill
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| 10. |
We Are Not There
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| 11. |
Man-Erg
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| 12. |
Interview-Section
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Rezensionen

Van der Graaf Generator, die letzte der klassischen Progbands der 70er Jahre, welche die Fahne des Prog noch hoch erhoben hält, beehrt uns mal wieder mit einem Livealbum. 120 Glückliche hatten die Gelegenheit das verbliebene VdGG-Trio im Dezember 2010 in intimer Club-Atmosphäre in den Londoner Metropolis-Studios live in concert zu erleben.
Peter Hammill an Gesang, E-Piano und E-Gitarre, Hugh Banton an einer interessant aussehenden Orgel mit Bass-Pedalen und natürlich Guy Evans an einem übersichtlichen Schlagzeug, welches er in Jazz-Drummer-Manier (man nehme nur mal die Stockhaltung als Beispiel) bearbeitet, spielten eine Setlist überwiegend aus neuerem Material und einigen Klassikern im neuen Klanggewand. Neben Songs aus dem Album „Trisector“ erlebten bei diesem Konzert auch drei Stücke aus dem damals noch nicht erschienenen „A Grounding In Numbers“-Album ihre Live-Taufe.
Die Wucht der Trio-Performance ist verblüffend und ist sowohl in der Audio-Aufnahme (Doppel-CD), sowie mehr noch mit Bild (DVD, 16:9-Bildformat, Stereo und 5.1-DTS-Surroundsound) spürbar, hörbar, fühlbar. Die DVD lässt den Betrachter wahrhaft teilnehmen am Konzert. Hammill singt und schreibt sich wie üblich die Seele aus dem Leib, Banton lässt ungerührt die Orgel wogen und führt einen interessanten Stepptanz auf den Pedalen aus und Evans schlägt, streichelt, tippt sein Equipment an. Dabei scheinen die Drei ständig in einer Art wortlosen Kommunikation zu stehen und sich mit Blicken und kleinen Gesten abzustimmen. Das ist faszinierend. Hammill ist natürlich immer noch kein großer Instrumentalvirtuose, aber seine stakkatohaften Piano-Einlagen sind eine kongeniale Ergänzung zum symphonischen Spiel von Banton und sein ruppiges, fast punkiges Gitarrenspiel sorgt für mitreißend-raue Zwischentöne. In „Lemmings“ erzeugt Hammill im Duett mit Banton sogar sowas wie psychedelische Soundscapes auf der Gitarre, sehr kurios.
Klassiker wie „Man-Erg“ und „Lemmings“ werden in rohen, punkig-rockigen Versionen dargeboten. Bei „Childlike Faith“ rührt der emotional-verzweifelte Vortrag Hammills den Hörer zu Tränen. Die neueren Songs wirken in ihren raueren Live-Versionen noch überzeugender, noch mitreißender wie ihre Studiopendants (was insbesondere für die doch etwas spröden Stücken von „A Grounding In Numbers“ gilt). Schon der Opener "Interference Patterns" ist mit seinen hektisch sich überlagernden Rhythmen atemberaubend. Insgesamt liefert das Van der Graaf-Trio eine beeindruckende Live-Sternstunde, perfekt eingefangen in Ton und Bild, ab.
Auf der DVD findet sich auch noch eine Interview-Sektion, die einige interessante Einblicke in das Innenleben von Van der Graaf Generator heutzutage bietet. Über David Jackson wird natürlich kein Wort verloren, so wie er auch musikalisch nicht mehr vermisst wird. Interessant ist sicherlich, dass auch diese gestandenen Musiker noch Lampenfieber empfinden und nervös sind, ob sie ihr doch recht komplexes Songmaterial auch live gut spielen können. Das macht das Ganze irgendwie noch sympathischer und menschlicher.
| Anspieltipp(s): |
Konzert... vorne geht's los |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
25.6.2012 |
| Letzte Änderung: |
25.6.2012 |
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Herausragendes Livealbum einer Kultband. Dies ist meine Kurzkritik für eine Veröffentlichung, die ich nicht nur Fans und Sammlern sehr empfehlen möchte.
Die auf drei Personen reduzierten Schräg-Progger zeigen mit einer sehr gelungenen Mischung aus alten und neuen Songs, was sie auch im fortgeschrittenen Alter noch zu bieten haben.
Überraschend stark die Gesangsleistung von Peter Hammill, der insbesondere bei den Klassikern „Childlike Faith“ und „Man-Erg“ voll zu überzeugen weiß. Überraschend auch die Tatsache, dass viele der neuen Songs in der Live-Performance „runder“ klingen als auf dem Studioalbum. Um einiges zu „roh“ geraten ist für meinen Geschmack die Fassung von „Lemmings“. Die vorliegende ist allerdings den meisten veröffentlichten wie auch nicht veröffentlichten Konzertversionen recht ähnlich und entspricht somit wohl der aktuell gültigen Interpretation der Band.
Hammill, Evans und vor allem Banton agieren hier äußerst professionell, druckvoll, dynamisch und überaus progressiv, auch nach heutigen Maßstäben. Und das allein finde ich schon sehr bemerkenswert, nach immerhin mehr als 40 Jahren, die z.B. „Man-Erg“ auf dem Buckel hat. Kompliment auch an Bild und Ton dieser Produktion, die das Ganze gelungen abrunden.
| Anspieltipp(s): |
CD 2 |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.8.2012 |
| Letzte Änderung: |
7.8.2012 |
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