Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O.
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
P.S.F. |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Cotton Casino |
Voice, Sitar, Synthesizer |
| Higashi Hiroshi |
Guitar, Synthesizer, Effects |
| Koizumi Hajime |
Drums, Percussion, Sax |
| Takahashi Atsuki |
Drums |
| Suhara Keizo |
Bass |
| Suzuki Chisen |
Voice |
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| Mano Kazuhiko |
Sax, Bass Clarinet |
| Yasuda Hisashi |
Piano |
| Johan Wellens |
Cosmic Narration |
| Yoko |
Violin |
| Jijiji |
Synthesizer |
| Makoto Kawabata |
Guitars, Synthesizers, Sarangi, Alto Recorder, Clarinet, Ring Modulator |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Acid Mothers Prayer
1. Speed Guru 2. From The Melting Paraiso U.F.O. I 3. The Top Head Pixies 4. Zen Feedbacker 5. Coloradoughnut 6. From The Melting Paraiso U.F.O. II 7. Amphetamine A Go Go 8. Pink Lady Lemonade 9. Satori LSD 10. Hawaiian Brownie 11. Acid Mothers Temple For All
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52:59
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| Gesamtlaufzeit | 52:59 |
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Rezensionen

Der Erstling! Am besten fängt man am Anfang an. Auch beim Acid Mothers Temple ist das so und in der Tat ist auf "Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O." im Grunde vieles schon so, wie man es auch auf den vielen, vielen späteren Alben der Band finden wird. Mehr oder weniger.
Gegründet wurde die Band Mitte der 90er von Maktoto Kawabata. Das Ziel war es (Zitat) "extreme Trip-Musik" zu spielen und man orientierte sich daher an der amerikanischen Garagenpsychedelik der 60er Jahre (dem so genannten 60s-Punk), an den frühen Floyd, Spacerock à la Gong, sperrigem Krautrock und allerlei weiterem wüst-avantgardistischen Gejamme. 1996 erschien eine erste Tonbandkassette (angeblich nur in 10 Exemplaren!). Da hatte man übrigens noch einen Apostroph im Bandnamen. Als Acid Mother's Temple veröffentlichte die Formation dann 1997 zwei weitere Kassetten, ehe man das hier zu rezensierende Album auf CD heraus brachte, diesmal (und von da an immer) ohne Apostroph.
Recht viel Krach gibt es auf "Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O." zu hören. Ziemlich roh und wüst jammt sich die Band hier "heavy-psychedelisch" durch eine Stunde an Musik. E-Gitarren, allerlei blubbernde, zischende und fiepende Synthesizer, ein klangtechnisch etwas unterrepräsentierter Bass, Schlagwerk und weitere, meist recht schwer zu identifizierende Sounds diverser Tonerzeuger wüten hier dahin, ab und zu begleitet von entsprechenden Stimmeinlagen. Der Klang ist nicht so toll, ganz ordentlich, aber doch etwas dosig und unausgeglichen (vom Bass hört man - wie schon angedeutet - recht wenig).
Das Ganze stellt sich als ein einziger Track dar, der allerdings aus mehreren, mitunter durch aus- und einblenden getrennten (aber nicht einzeln ansteuerbaren) Teilen besteht. Die ersten 20 Minuten treiben recht derb, krautig-spacig-heavy und auch etwas monoton voran, bestimmt von den verzerrten Gitarreneskapaden Kawabatas. Nach einer kurzen psychedelisch-exotischen Klangwabereinlage wird es dann ziemlich freiformatig und wirr ("wir wüten eben mal alle durcheinander"), was auch für die sich anschließende zweite Klangwabereinlage gilt, die schliesslich von einem ausgesprochen derben Gitarrenkrach abgelöst wird. Bei Minute 35 bricht derselbe dann ab und macht einem erstaunlich entspannt dahin gleitenden Spacerock Platz, der für fast 10 Minuten aus den Boxen plätschert. Der Rest des Albums gehört wieder den lärmenden Gitarren, die ganz gegen Ende von Pianogeklimper und schrägem Geigengeknarze abgelöst werden. Die allerletzten eineinhalb Minuten nervt noch ein durchgehender hoher Fiepton (wenn man nicht vorher die Stopptaste betätigt - was anzuraten ist). Extreme Trip-Musik eben.
"Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O." ist eine recht wilde, klangtechnisch etwas unterdurchschnittliche (breiige - damit aber irgendwie authentische), stellenweise zu monotone und primitive, aber ansonsten recht unterhaltsame Angelegenheit. Ihren "Stil" hatte die Band schon damals gefunden, derselbe sollte auf späteren Alben vielfältigst variiert, bisweilen verfeinert (auch in klanglicher Hinsicht) und um weitere Ingredienzien ergänzt werden. Wer die doch recht wüste Anfangsphase der Band um Makoto Kawabate kennen lernen möchte, der fängt am besten mit diesem Album an!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.8.2012 |
| Letzte Änderung: |
30.8.2012 |
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