SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
18.8.2017
The Tangent - The Slow Rust Of Forgotten Machinery
Amplifier - Trippin' with Dr. Faustus
Sky Architect - Nomad
17.8.2017
Big Hogg - Gargoyles
Opus Avantra - Lyrics
Leprous - Malina
16.8.2017
Alwanzatar - Heliotropiske Reiser
Papir - V
Roger Waters - Is This The Life We Really Want?
15.8.2017
Gentle Knife - Clock Unwound
Ashby - Fragmental
14.8.2017
A KEW’S TAG - Silence of the Sirens
13.8.2017
The Orvalians - The Great Filter
Causa Sui - Live in Copenhagen
Spinifex - Hipsters Gone Ballistic
JPL - Le Livre Blanc
Ben Levin Group - People
12.8.2017
Goblin - Contamination
ARCHIV
STATISTIK
23774 Rezensionen zu 16244 Alben von 6311 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Administration Shock Him

39:03

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient; Postrock
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Christian Kasperbauer Gitarre, Synthesizer
Thomas Rauh Gitarre
Dominik Hartlieb Schlagzeug
Thomas Schwab Bass
Christian Haederer Gitarre

Tracklist

Disc 1
1. I 6:42
2. II 7:26
3. III 6:48
4. IV 1:37
5. V 8:37
6. VI 2:16
7. VII 5:34
Gesamtlaufzeit39:00


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Administration Stock Him nennt sich ein Quintett aus Würzburg, das sich auf seiner Debüt-EP mit dem schlichten Titel 39:03 postrockigen Klängen widmet.

Postrock-Alben haben fast immer den großen Vorteil, dass man für die Besprechung auf den bewährten Textbaukasten zurückgreifen kann. Man muss dann nur die einzelnen Bausteine jeweils in etwas andere Reihenfolge bringen, damit's nicht so auffällt. Gut, das war jetzt etwas gehässig, und das hat dieses schöne Debüt eigentlich nicht verdient, aber dahinter steckt die Erfahrung, dass die meisten der immer noch wie Pilze aus dem Boden sprießenden Postrock-Bands doch, nun ja, sehr ähnlich klingen. Da machen die Jungs aus Würzburg keine Ausnahme, auch wenn die sieben instrumentalen Stücke ihres Debüts für Postrock-Verhältnisse eher kurz gehalten sind.

Gleich drei Gitarristen sind hier zugange, und sie bieten alles, was des Postrockers Herz begehrt, von filigran verzwirbelten Läufen bis zu krachigen Riffs, die die Musik gelegentlich schon in metallische Bereiche bringen. Die Dynamik der Stücke wechselt dabei ziemlich abrupt, aber ohne dass es unnatürlich klingen würde. Souveränes Spiel von Bass und Schlagzeug runden das Ganze ab, Keyboards werden nur hin und wieder eingesetzt.

Mit diesen variablen Klängen lässt das Quintett Klanglandschaften entstehen, die trotz der relativen Kürze der Stücke episch erscheinen und dabei unterschiedlichste Stimmungen ausloten - besser gesagt, unterschiedliche Grade von Melancholie, denn eigentlich hat die Musik immer etwas melancholisches. Gelegentlich finden sich dabei auch Ambient-artige Passagen, etwa zu Beginn von III, wo schwebende Synthie-Klangflächen den Ton angeben.

Auch wenn die Musik der Würzburger nicht gerade neuartig ist, gelingen ihnen doch wunderbare musikalische Stimmungsbilder, die jedem Postrock-Liebhaber zusagen sollten. Bei Bandcamp kann man sich das Album komplett anhören, dort besteht auch die Möglichkeit zum käuflichen Erwerb als physischer Tonträger oder neumodisch als Download.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: den üblichen Verdächtigen des Postrock...
Veröffentlicht am: 23.12.2012
Letzte Änderung: 23.12.2012
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Administration Shock Him

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2013 Zabriskie 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum