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Foyn Trio!

Joy Visible

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013 (4.1.)
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Jazz
Label: Finito Bacalao Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Live Foyn Friis Gesang
Alex Jønsson Gitarre
Jens Mikkel Madsen Bass

Tracklist

Disc 1
1. Joy Visible 3:34
2. She Hides 4:24
3. Make Me Smile 4:12
4. Be Still 5:21
5. Bold Old Man 4:17
6. Lady Light 3:22
7. Sailing 4:17
8. Little Brother 5:02
9. My Anchor 3:51
10. There's a Girl 4:03
11. Short Story 5:05
12. Strong Are Those 5:56
Gesamtlaufzeit53:24


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Live Foyn Friise, Jahrgang 1985, ist eine Jazzsängerin aus dem norwegischen Tromsø, die, wie man auf ihrer Homepage lesen kann, in einer ganzen Reihe von Projekten aktiv ist. Dazu gehört das 2010 gegründete Foyn Trio! (ja, mit Ausrufezeichen), zu dem noch die beiden aus Dänemark stammenden Musiker Jens Mikkel Madsen (Bass) und Alex Jønsson (Gitarre) gehören. Joy Visible ist das Debüt des Trios.

Eine ganz rudimentäre Besetzung also. Nur in wenigen Songs wird auch etwa Percussion eingesetzt, deren Ursprung im Dunkeln bleibt. Im Zentrum steht natürlich der Gesang von Live Foyn Friise, und ich kann mir vorstellen, dass mit selbigem nicht jeder glücklich wird. Sie hat eine manchmal etwas kindlich klingende Stimme und bevorzugt Gesangsmelodien mit seltsamen Sprüngen, die man als schief empfinden kann... ein Vergleich wäre etwa Petronella Nettermalm auf den frühen Paatos-Alben (auch wenn die Musik dort natürlich ganz anders klingt). Mir gefällt das, aber ich kann nachvollziehen, wenn andere das als nervig empfinden.

Ihre beiden Mitmusiker beschränken sich dabei auf wenige, aber effektvolle Einsätze, manchmal gar nur auf sporadisch gesetzte Töne. Jens Mikkel Madsen lässt den Bass knarzen und hüpfen, bedient ihn gelegentlich auch mit dem Bogen, während Gitarrist Alex Jønsson fein verschlungene Läufe beisteuert, die bei aller Filigranität nichts schöngeistiges haben, sondern oft seltsam verquer klingen. Manchmal trägt er auch Soundscapes-artige Klänge bei. Hin und wieder sind auch abstrakte elektronische Geräusche zu hören (etwa in Sailing... nein, nicht das von Rod Stewart), die einen Anflug von Avantgarde in die Musik bringen. Möglicherweise werden die auch über die Gitarre erzeugt, jedenfalls ändern sie nichts an der Tatsache, dass die Musik meist recht gut ins Ohr geht, obwohl sie voll kleiner, fieser Widerhaken steckt. Manchmal löst sich das Ganze aber auch in weitgehend freie Klänge auf, so etwa im abschließenden Strong Are Those.

Insgesamt ergibt sich daraus ein kunstvolles Klanggebilde, das ebenso ästhetisch wie spröde ist, in dem sich filigrane Klangschönheit mit spitzen Widerhaken verbindet. Artifizieller Jazz-Artpop mit gelegentlichen experimentellen Ausflügen, so könnte man das nennen. Und die Stimme von Live Foyne Friise ist eine echte Entdeckung! Einziges Manko: das durchweg eher verhaltene Tempo lässt nach einiger Zeit doch ein leichtes Gefühl der Gleichförmigkeit aufkommen, auch wenn die Musik alles andere als gleichförmig ist.

Das Album ist eigentlich schon 2011 erschienen, in Deutschland wird es ab dem 4. Januar 2013 erhältlich sein.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.1.2013
Letzte Änderung: 1.1.2013
Wertung: 10/15

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