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The Dukes of Stratosfear

Chips from the chocolate fireball

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1987
Besonderheiten/Stil: Psychedelic
Label:
Durchschnittswertung: 13/15 (1 Rezension)

Besetzung

Sir John Johns singing, guitar, brain buds
The red curtain bass, song stuff
Lord Cornelius Plum keyboards, fuzz-tone gtr
E.I.E.I. Owen drumset

Tracklist

Disc 1
1. 25 O'clock 5:01' 5:01'
2. Bike ride to the moon 2:24'
3. My love explodes 3:54'
4. What in the world ?? 5:01'
5. Your gold dress 4:38'
6. The mole from the ministry 5:50'
7. Vanishing girl 2:30'
8. Have you seen Jackie ? 3:17'
9. Little lighthouse 4:24'
10. You're a good man Albert Brown 3:04'
11. Collideascope 3:21'
12. You're my drug 3:16'
13. Shiny cage 3:15'
14. Brainiac's daughter 3:38'
15. The Affiliated 2:17'
16. Pale and precious 4:55'
Gesamtlaufzeit60:45


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @


Diese CD enthält die EP "25 O'clock" von 1985 sowie die LP "SONIC PSUNSPOT" von 1987. Und die beiden Cover (der Vinylausgaben) zeigen deutlich, wohin die Reise geht. Die EP erinnert fatal an das Cover von Creams "Disraeli gears" und die LP könnte mit seinem kunstvollen Fantasycover in den frühen Hochzeiten des Progrock erschienen sein. Die Plattenfirma VIRGIN hat extra für diese Platten ihr uraltes Label wieder ausgegraben, um den Zeiteindruck zu perfektionieren. Auch die Pseudonyme entsprechen der britischen Psychedlic-Ära.

Musikalisch ist die Cd eine Offenbarung. Wer Platten der frühen Syd Barrett-Floyd, Traffic, Cream, Tomorrow kennt, hier gibt es eine sehr liebevoll gemachte Hommage an jene Jahre, als die Musik neu war, die Drogen noch zur Bewußtseinserweiterung dienten, und die Flower-Power-zeit alles möglich machte.

Der Titeltrack erinnert mit seinen Uhrgeticke in der Einleitung an Floyds "Time". "Bike ride" passt schon vom Titel zu "My white Bicycle" von TOMORROW. "Vanishing girl" könnte von "Revolver" der Beatles stammen, Andere Songs lehnen sich an die Beatles zur "I am walrus" Zeit, die Spätwerke von Floyd oder Traffic an. Die Sound-effekte wie Wecker, rückwärts gespielte Gitarren, Sitargeklimper, Stimmen, Vogelgezwitscher oder dieses typische 70-Jahre Mellotron kommen komplett dazu - hervorragend produziert von John Leckie. Nebenbei scheinen sie ein Minihörspiel a la Small Faces' "Odgens Nut gone flake" einzubauen. Dabei zeigen die Dukes aber deutlich, dass sie zu gute Musiker sind, und eben nicht nur kopieren, sondern die typischen Elemente dieser Zeit einfach aus Lust und Laune neu zusammensetzen - kein Wunder - verbergen sich hinter den Dukes doch die Mitglieder der britischen Band XTC, die in der selben Zeit mit "Skylarking" ein ebenso tolles Album abgeliefert haben. Wer also mal Traffic, Cream, die Beatles, Floyd, ja auch die Who oder Stones in ihrer Psychedelicphase hören will, aber nur das Geld für eine CD hat, der schlage hier zu. Ich liebe diese CD (und XTC sowieso, aber das ist eine andere geschichte).

Anspieltipp(s): 25 O'clock, Vanishing girl
Vergleichbar mit: frühe Pink Floyd, Soft Machine
Veröffentlicht am: 19.4.2002
Letzte Änderung: 23.8.2003
Wertung: 13/15
(wegen dem Spaßfaktor eigentlich noch mehr)

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