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STATISTIK
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French, Frith, Kaiser, Thompson

Live, Love, Larf & Loaf

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1987
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Folk
Label: Rhino Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

John French Schlagzeug, Gesang
Fred Frith Bass, Violine, Gitarre, Gesang
Henry Kaiser Gitarre, Sanshin
Richard Thompson Gitarre, Gesang

Tracklist

Disc 1
1. Wings a la Mode 2:43
2. Killerman Gold Posse 1:46
3. Where's The Money 3:52
4. Hai Sai Oji-San 2:43
5. Drowned Dog Black Night 6:49
6. Surfin' USA 2:20
7. A Blind Step Away 5:39
8. The Second Time 3:06
9. Tir-Nan-Darang 5:24
10. Disposable Thoughts 2:56
11. Bird In Gods Garden/Lost And Found 5:43
12. Drumboogie 5:05
13. The Same Thing 6:59
14. Night Comes In   (ab hier Bonustitel der CD-Ausgabe von Fledgling Records; live) 7:40
15. Invisible Means 5:02
16. Quick Sign/Suzanne 5:13
17. Madness Of Love 6:50
Gesamtlaufzeit79:50


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Der amerikanische Schlagzeuger John French, ehemals bei Captain Beefheart's Magic Band, und sein Landsmann, der Experimental-Gitarrist Henry Kaiser taten sich 1987 mit den britischen Musikern Fred Frith (u.a. Henry Cow) und Richard Thompson, ehemals bei den Folkrockern Fairport Convention, zusammen. Es entstanden zwei Alben, Live, Love, Larf & Loaf (1987) und Invisible Means (1990). Live trat das Quartett nur ein einziges Mal auf; aus Anlass der Veröffentlichung ihres zweiten Albums gaben sie ein Konzert im kalifornischen Berkeley.

Eine ungewöhnliche personelle Zusammensetzung also, drei Musiker aus der avantgardistischen Ecke plus eine Ikone des Folkrock. Das Debütalbum des Quartetts enthält eine bunte Mischung aus eigenen Kompositionen und Coverversionen und klappert dabei eine Menge unterschiedlicher Stile ab. Die Songs sind dabei im allgemeinen recht zugänglich und erhalten oft lediglich durch einige schräge Gitarrensoli einen avantgardistischen Anstrich. Das wird besonders bei Thompsons Beiträgen deutlich, etwa Drowned Dog Black Night oder A Blind Step Away, elegische Balladen, bei denen sich sein typisches, Folk-inspiriertes Gitarrenspiel mit schrägen Einwürfen ergänzt. Es finden sich aber auch kleine Avant-Rock-Perlen wie John Frenchs Disposable Thoughts oder Fred Friths Where's the Money?, die voller kleiner Vertracktheiten stecken und sich in den Gehörgängen recht widerborstig zeigen.

Wie erwähnt finden sich neben Eigenkompositionen auch ein paar Cover. Auf The Same Thing der Blues-Legende Willie Dixon zeigen die Vier, dass sie auch in diesem Genre firm sind, während Surfin' USA und noch mehr Hai Sai Oji-San eindeutig in die Kategorie "musikalisches Happening" fallen. Surfin' USA hält sich musikalisch zwar relativ nah an den Beach Boys, der Gesang jedoch wird mit der Zeit immer ausgeflippter, überschlägt sich am Ende geradezu. Hai Sai Oji-San ist ein Stück des japanischen Musikers Kina Shoukichi, und es wird von Richard Thompson in der Originalsprache gesungen. Diese ist nicht etwa Japanisch, auch wenn es für unsere Ohren so klingt, sondern Ryūkyū, eine auf den gleichnamigen Inseln gesprochene Sprache, die sich trotz Verwandtschaft stark vom Japanischen unterscheidet. Der Song ist eher schlicht, Thompsons exaltierter Gesang und der noch exaltiertere Chorgesang seiner Mitstreiter sorgen jedoch für hohen Spaßfaktor. Da wurde wohl ordentlich Sake vorher genossen! Die Verwendung des Sanshin, eines traditionellen, japanischen Saiteninstruments, sorgt für Ethno-Flair.

Es gibt von diesem Album mehrere CD-Ausgaben mit unterschiedlichen Bonustiteln und auch Unterschieden in der Reihenfolge der Songs. Meine Ausgabe erschien 2008 bei Fledg'ling Records und kommt mit vier Bonustiteln, allesamt Liveaufnahmen. Angaben zu Aufnahmezeit und -ort sind Fehlanzeige, aber da das Quartett, wie oben erwähnt, nur einmal live aufgetreten ist, kann man messerscharf schließen, dass die Aufnahmen bei ebendiesem Konzert 1990 entstanden. Neben Songs aus dem Folgealbum Invisible Means gibt es mit Night comes in einen älteren Song von Richard Thompson, er stammt im Original von seinem Soloalbum Pour Down Like Silver von 1975.

Das Album mag mit seiner Mischung aus Art-Pop, Folkrock, Blues und avantgardistischen Einsprengseln etwas durcheinander wirken, dennoch bietet es gute Unterhaltung auf hohem Niveau, dargeboten von Top-Musikern. Für die "dunklen 80er" sicher ein ungewöhnliches Werk!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.3.2013
Letzte Änderung: 10.3.2013
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von French, Frith, Kaiser, Thompson

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1990 Invisible Means 9.00 1

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