Plays Live
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Virgin |
| Durchschnittswertung: |
9.33/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peter Gabriel |
Vox, Keyboards |
| Tony Levin |
Bass, Stick, Backing Vocals |
| David Rhodes |
Guitars, Backing Vocals |
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| Larry Fast |
Synths, Piano |
| Jerry Marotta |
Drums, Percussion, Backing Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Rhythm Of The Heat
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6.26
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| 2. |
I Have The Touch
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5.18
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| 3. |
Not One Of Us
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5.29
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| 4. |
Family Snapshot
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4.44
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| 5. |
D.I.Y.
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4.20
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| 6. |
The Family And The Fishing Net
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7.22
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| 7. |
Intruder
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5.03
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| 8. |
I Go Swimming
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4.44
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| Gesamtlaufzeit | 43:26 |
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| Disc 2 |
| 1. |
San Jacinto
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8.28
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| 2. |
Solsbury Hill
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4.40
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| 3. |
No Self Control
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5.02
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| 4. |
I Don't Remember
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4.20
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| 5. |
Shock The Monkey
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7.40
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| 6. |
Humdrum
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4.03
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| 7. |
On The Air
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5.20
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| 8. |
Biko
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6.50
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| Gesamtlaufzeit | 46:23 |
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Rezensionen

Gabriel gibt im Booklet zu, daß er manches zuhause neu aufgenommen habe. Wie auch immer man dazu steht - es stört hier nicht weiter. Die Songs wirken immer noch authentisch und direkt. Der Sound ist allerdings etwas schrill, und vor allem im (nicht ganz fairen) Vergleich mit dem 94er Live-Album "Secret World Live" nicht sehr durchsichtig. Besonders David Rhodes hat seinen Gitarrensound in den 90ern doch merklich von oberen Mitten befreit.
Die Songs will ich hier nicht wirklich groß besprechen, da sie auf den anderen Gabriel-CDs als Einzeltracks auftreten. Allerdings gibt es einige bemerkenswerte Veränderungen: So wirkt z.B. "I have the touch" rhythmisch komplexer als das Original. "Family Snapshot" hat eine Melancholietiefe, die man in der Studioversion nur angedeutet sieht. Zum einen erreicht Gabriel das mit einer Tempoverlangsamung und mit dem Verzicht auf das Saxophon, zum anderen aber auch damit, daß er seine Stimme noch brüchiger klingen läßt.
"San Jacinto" bringt vor allem einen Gewinn an Druck im Schlußteil. "Solsbury Hill" mit Stick ist ebenso ein Erlebnis wie auf der 94er Liveplatte. "Humdrum" ist eindringlicher, "Biko" ambitionierter: Man sieht, die Stimmung eines Live-Events kommt gut rüber.
Fazit: Ein sehr eindringliches Album mit überzeugenden Musikern. Nicht, daß Marotta irgendwie schlecht spielen würde, nicht, daß die Songs nicht schräger und repräsentativer für Gabriels SoloWerk wären als auf "Secret World Live", aber irgendwie mag ich Manu Katches Eleganz und die weniger klatschende Snare, den durchlässigeren Sound, die gereifte und merklich besser ausgebildete Stimme und die größere Lässigkeit, mit der Gabriel dort agiert, lieber. Trotzdem: ein echt kaufenswertes Album.
| Anspieltipp(s): |
Family Snapshot, No self control, San Jacinto |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
9.6.2002 |
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Wenn ich jemandem ein Live-Album des Meisters empfehlen müsste, die Encores-Series nehme ich hier mal aus, dann wäre es die Secret World Live. Das liegt nicht zuletzt am klar besseren Sound des 94er Outputs gegenüber dem hier vorliegenden Live-Mitschnitt. Eine der Stärken der ersten Gabriel Soloalben (v.a. III und IV) war ein unheimlich dynamischer, druckvoller und stets sauberer und differenzierter Sound. Auf "Plays Live" ist dies nicht der Fall, wodurch vielen Stücken die ursprüngliche Wirkung verloren geht. Der Mix ist höhenlastig, die Bässe wirken dumpf und muffig, der Gesamtsound etwas matschig und undynamisch.
Mit der Songauswahl werde ich auch nur teilweise warm. Vielleicht dachte sich Gabriel, dass Stücke wie "Not One Of Us", "D.I.Y.", "I Go Swimming", "Shock The Monkey" oder "On The Air" live einfach besser abgehen. Dadurch wird das Konzert als Gesamtes sehr rockig und straight; etwas zum Mitklatschen. Okay, vielleicht muss das so sein. Ich persönlich hätte mir andere Highlights aus dem Repertoire des Meisters gewünscht: "Moribund" zum Beispiel, oder mit "Mother Of Violence" auch mal was ruhiges. Oder das atmosphärische "Lay Your Hands On Me".
So bleibt "Plays Live" für mich eine nette Ergänzung der Gabriel`schen Discographie, ohne wirklich essentiell zu sein.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.3.2010 |
| Letzte Änderung: |
8.3.2010 |
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Peter Gabriels „Plays Live“ gehört für mich eindeutig zu seinen essentiellen Veröffentlichungen.
Laut Booklet wurde die Liveaufnahme zum Album zwar im Studio nochmals überarbeitet (was im übrigen mit „Secret World live“ auch gemacht wurde), trotzdem ist ein wichtiger Aspekt des Albums erhalten geblieben. Peter liefert hier einige seiner atmosphärisch und künstlerisch besten Titel in leicht veränderten Versionen ab - interessant vor allem wegen der oft reduzierteren aber emotional um so beeindruckenderen Inszenierung einiger Titel. Dieser Eindruck nimmt im Laufe des Albums noch zu. Ich empfinde die 2. CD des Doppel-Albums als die stärkere.
Durch den Verzicht auf komplette Hintergrund-Loops und weil einfach noch nicht so viel vom Band kommt, haben die Songs eine sehr eindringliche Atmosphäre und Gabriels fantastische und berührende Stimme kommt so noch stärker zur Geltung. Es gewinnen an emotionaler Wirkung und Austrahlung z.B. die Stücke „Familiy snapshot“, „San Jacinto“, „Rythm of the heat“, „The Family and the Fishing net“, „Intruder“ und „Biko“. Enormen Druck und Power entwickeln die Stücke: „On the air, „Shock the monkey“, „I go swimming“ und „D.I.Y“, was nicht zuletzt an der Rhythmustruppe liegt. Der Drummer Marotta spielt treibend und kraftvoll – manchmal eventuell aber auch etwas zu schnörkellos. Mit Levin Gabriels Hausbassist, Rhodes an der Gitarre und dem Keyboarder Larry Fast hatte Peter Gabriel eine sehr gute Liveband versammelt.
Klanglich finde ich die Scheibe gar nicht sooo schlecht, der Bass kommt eigentlich recht fett rüber, Insgesamt klingt der Sound aber nicht so voll wie auf „Secret World Live“ z.B. - jedoch kommen bei späteren Gabriel-Toureen auch einige Elemente mehr von Band. Ich persönlich brauche das nicht, dass alles wie auf den Studio-CDs klingt. Es ist aber mit zunehmender Soundtechnik auch irgendwie eine Mode geworden. Es empfiehlt sich das Album auch etwas lauter zu hören. Denn im Gegensatz zu den im heutigen MP3-Zeitalter häufig übersteuerten Aufnahmen, war damals leise auch leise und laut laut, währen heute in der Regel alles laut ist. Die so zeitlich naturgemäß etwas reduzierteren Versionen bringen gerade die eindringlichen Stimmungen der Songs wie „San jacinto“, „Biko“ u.a. zur Geltung. Peter Gabriels malerischem Art-Rock tut dies gut finde ich.
Bei der Songauswahl empfinde eigentlich nicht, dass hier zu viele Hits den experimentelleren Songs vorgezogen wurden. Der Schwerpunkt liegt auf den Alben III und IV - den experimentellsten Alben von Gabriel. Natürlich hätte man sich auch ein ekstatisches „Exposure“ gewünscht, aber vereinzelte Hits lassen sich auf einem Livealbum vertreten.
Es gibt auch einige, wenn auch wenige „Verlierer“, so z.B. „Solsbury Hill“ - das mich aber in keiner Live-Version je wirklich überzeugt hat. Das Original auf dem 1. Studioalbum ist einfach leicht, fröhlich und unerreicht. Auch „Not one of us“ überzeugt mich nicht ganz in der etwas schnelleren, fließenderen Version.
Fazit: Eine grandiose Tour wurde gut eingefangen. Peter Gabriel ist künstlerisch auf dem Höhepunkt. Das Album besitzt eine gute Songauswahl und gerade wegen der etwas sparsameren Inszenierung und leichter Variationen innerhalb der Songs ist es eine interessante Variante zu den Studioalben. Auch für Neueinsteiger in den Kosmos des klassischen Gabriel eine klare Empfehlung: Enthält die Doppel-CD das deutlich "progressivere“ Songmaterial als "Secret World Live“.
Nachtrag: Wer ältere Gabriel-Songs in einer soundtechnisch noch ausgefeiltereren Live-Version sucht, dem sei die 25th Aniversary-Edition des Albums "SO" empfohlen auf der sich ein komplettes Live-Konzert (Athen) auf den CDs 2 und 3 befindet.
| Anspieltipp(s): |
Rythm of the heat, Familiy snapshot, San Jacinto, Shock the Monkey, On the air |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.11.2012 |
| Letzte Änderung: |
4.11.2012 |
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