SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
15.7.2018
Ragnar Grippe - Sand
Klaus Schulze - Silhouettes
Malaavia - Frammenti Compiuti
14.7.2018
Pixie Ninja - Ultrasound
Jonathan - Jonathan
12.7.2018
Robert Reed - Sanctuary III
42DE - EP
Manfred Mann's Earth Band - Watch
11.7.2018
Hollowscene - Hollowscene
Seasons Of Time - Welcome To The Unknown
10.7.2018
Robert Reed - Sanctuary III
Space Debris - Mountain Ultimate
9.7.2018
3RDegree - Ones & Zeros : Volume 0
8.7.2018
Teru's Symphonia - Symphonia
Ship Of Fools - Out There Somewhere
7.7.2018
Christian Fiesel - The Dark Orb
Molesome - Dial
Ship Of Fools - Close Your Eyes (Forget The World)
ARCHIV
STATISTIK
24776 Rezensionen zu 16963 Alben von 6608 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Palindrome

Bundle these last scattered synapses

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: Funk; Jazzrock / Fusion; Mathrock; Progmetal; sonstiges
Label: Edelbrand Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Rosa Nentwich-Bouchal vocals
Mario Nentwich keyboards
Jürgen Bauer bass
Michel Andriessen guitar
Paul Pozarek drums
Stefan Preyss trumpet
Thomas Weber saxophone

Tracklist

Disc 1
1. Toy of Fate 4:13
2. Superior 4:26
3. Personal Equation 4:32
4. Nothing to Loose 4:42
5. Sevenmember 6:58
Gesamtlaufzeit24:51


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Das Gute liegt oft so nah... man muss es halt auch wahrnehmen. Palindrome kommen aus Österreich. Okay, das muss auch aus süddeutscher Sicht nichts heißen, denn wann dringt denn schon mal eine Kunde aus dem einen Untergrund in den anderen? Aber: 2011 – aus Sicht dieser Rezension schon vor zwei Jahren – hat ein guter Geist (Danke anderer Uli!) auf die Band in der [progrock-dt]-Mailingliste hingewiesen. Was ich sträflich missachtet habe. So blieb es also Facebook (Hoch leben die sozialen Medien...) vorbehalten, mich erneut auf die Band zu stoßen... glücklicherweise!

Palindrome sind ein Septett, da fallen neben den Standard-Rockinstrumenten schon mal die beiden Bläser ins Auge. Und ja, das ist ein Hinweis auf die Musik. Denn Palindrome entfachen ein ordentliches musikalisches Feuer... da krachen harsche Gitarrenriffs aus den Boxen, blitzen giftige kurze Soli auf, wuselt das Schlagzeug mit vertrackten Rhythmen kraftvoll im Untergrund, grummelt der Bass mal funky, mal melodisch vor sich hin, die Keyboards feuern aggressive Tastenläufe ab und legen aber auch hin und wieder mal eine kurze Sympho-Fläche oder ein orgeliges Intro als kleines Lockmittel für Proggies aus (aber traditionelle Progger werden hier eher hart geprüft). Und dann eben die Bläser: Messerscharfe Unisono-Einsätze zersägen die Musik, jazzige Soloausbrüche konterkarieren die metallischen Anflüge der Gitarre... Jazz-Funk-Rock-Alternative-Metal, das ist das Metier der Österreicher, hochenergetische Rockmusik, die dem Hörer förmlich entgegen geschleudert wird.

Und da ist noch die Stimme. Rosa Nentwich-Bouchal singt mal kraftvoll, mal fast schon lyrisch-sanft, mal exaltiert mit leichten Stimmüberschlägen, flüstert lasziv, schreit und kreischt... es ist einfach faszinierend diese Vielfalt.

Palindrome, so eine Mischung aus Mars Volta, Eatliz, Stolen Babies, Gecko's Tear mit einem Schuss Panzerballett, um mal ein paar Vergleiche zu bemühen, sind eine hervorragende Zukunftshoffnung, da kommt Großes aus dem Nachbarland. Diese EP ist ein Versprechen. Hoffentlich bald auch mal live in Würzburg oder so zu sehen. Bis dahin, als Tipp, mal bei Youtube nach der Band suchen und schon mal die wilde Live-Performance optisch genießen.

Anspieltipp(s): vorne geht's los!
Vergleichbar mit: siehe Rezi-Text
Veröffentlicht am: 4.6.2013
Letzte Änderung: 4.6.2013
Wertung: 12/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Palindrome

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2016 Strange Patterns 11.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum