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Schl@g!

Werk

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Jazzrock / Fusion; Krautrock; RIO / Avant; sonstiges
Label: Amygdaland Music
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Dirk Schlömer Gitarre,Synthesizer,Bass,Stimme
Carsten Agthe Perkussion,Wave Drum,Chor

Gastmusiker

Maria Grünewald Chor in 3
Marcus Reuter Touch Guitar in 5
Nils Davis Trompete in 10

Tracklist

Disc 1
1. Dowm 4.05
2. Bug 2.52
3. Loud 3.55
4. Pi 3.11
5. Fear 3.46
6. Pain 5.17
7. Stark 2.46
8. Sing 3.44
9. Earth 3.55
10. Moon 7.07
Gesamtlaufzeit40:38


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Die beiden Chefs von Ornah-Mental Dirk Schlömer (Gitarre, Synthesizer, Bass, Stimme) und Carsten Agthe (Perkussion, Wave Drum, Chor) starteten 2013 mit ihrem Projekt Schl@g ein musikalisches Abenteuer, das sich von Stück zu Stück wandelt und den offenen Hörer immer wieder ins Erstaunen versetzen kann. Bei der schrägen Mischung aus Krautrock, Prog, Post-Wave, Artpop und Elektronik werden Erinnerungen an die ersten drei Brian Eno-Werke sowie ans Schaffen von Neu!, Harmonia und Michael Rother wach.

Schon das mit trancig-ethnischen Rhythmen, verfremdetem Sprechgesang und aggressiven Gitarren eröffnende "Dowm" signalisiert eindeutig, dass "Werk" doch Ungewohntes zu bieten hat. Die repetitiven Elektronik-Pop-Motive von "Pi" wissen ebenso zu überraschen, wie die wavigen Gesänge von "Loud", die neben atmosphärischer Elektronik auftauchen. Das leicht verstörende "Fear" wird um die Klänge von Marcus Reuters Touch-Gitarre erweitert. Auch ohne weitere Hilfe der Gäste aus dem Stick Men/Crimson ProjeKct-Umfeld nehmen Schlömer und Agthe in "Pain" den vorläufigen Abschied von den etwas gefälligeren Tönen und versuchen uns durch düstere, möglicherweise durch Industrial-Musik beeinflusste Klänge zu verunsichern. Darauf folgt das witzig-avantgardistische, nur mit zwei Stimmen beginnende "Stark". Im weiteren Verlauf werden die repetitiv agierenden Männerstimmen durch ein dichtes Geflecht aus Gitarren und Perkussion verstärkt. „Sing“ gleicht einer psychedelischen Jam-Session mit krautrockig-elektronischem Unterton und simplen Rhythmen. Die minimalistischen Rhythmen und die verfremdeten Gesänge machen aus dem ansonsten betont rockigen und direkten "Earth" eine Art experimentellen Garagen-Krautrock. Das sphärische, mit Trompeten-Klängen von Nils Davis (heißt dieser Trompeter wirklich Davis?) aufwartende "Moon" huldigt dem Erdtrabanten mit groovender Elektronik-Jazz-Fusion.

Ein neues Projekt von zwei kreativen Musikern, das es sich zu entdecken lohnt!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.6.2013
Letzte Änderung: 15.6.2013
Wertung: 11/15

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Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2014 Loch 10.00 1

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