Abacab
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Virgin |
| Durchschnittswertung: |
6.2/15 (5 Rezensionen) |
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Besetzung
| Tony Banks |
Keyboards |
| Phil Collins |
Gesang, Schlagzeug |
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| Mike Rutherford |
Gitarre, Bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Abacab
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6.56
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| 2. |
No Reply At All
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4.37
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| 3. |
Me And Sarah Jane
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5.58
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| 4. |
Keep It Dark
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4.29
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| 5. |
Dodo/Lurker
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7.27
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| 6. |
Who Dunnit?
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3.23
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| 7. |
Man On The Corner
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4.23
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| 8. |
Like It Or Not
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4.51
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| 9. |
Another Record
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4.20
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| Gesamtlaufzeit | 46:24 |
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Rezensionen

Abacab gilt vielen als eines der besten Genesis-Alben, wie ich vorneweg sagen muß. Ich kann das leider nicht einmal im Ansatz nachvollziehen: Dünner Sound, dünnes Stimmchen von Collins, uninspirierte Kompositionen (Kompositionen?), kein System in der Zusammenstellung der Songs...
"Abacab" selbst ist ein Song wie eine endlose Jamsession, über die vielleicht jemand mal Lyrics geschrieben hat. Über ein lahm pumpendes Basspedal gibt es ein paar gähnende Gitarrenriffs (hey! Hier hört man den Rutherfurz mal!), Songstruktur konnte ich leider kaum erkennen, auch das Arrangement wird dadurch, daß es luftiger ist als vieles zuvor, nicht unbedingt besser - zu gewöhnlich sind die Sounds.
"No reply at all" kommt mit einem "Lamb lies down..."-mäßigen Keyboardriff, ein paar allzu spärlich eingesetzten Bläserfunken (wenn schon, denn schon), harmonischem Mittelmaß im Mainstream daher. Der langsame Mittelteil ist ja ganz nett, reicht aber nicht aus, um den Song vom Normalpop zu trennen. Nicht ärgerlich, nicht hervorstechend, aber allein das ist ja eigentlich schon ärgerlich.
"Me and Sarah Jane" ist Banks' Solostück auf dem Album (Jeder durfte einen Track selbst verbrechen, der Rest war als Gemeinschaftsproduktion geplant), und ein paar schräge Keyboards in der Strophe lassen über die Drummachine hinweghorchen, die damals vielleicht auch noch recht originell klang. Tatsächlich hat sich hier jemand über die Komposition Gedanken gemacht, und eigentlich ist das Liedchen auch ganz originell arrangiert... Ich mag es zwar nicht, aber man muß wohl zugeben, daß es Leute geben könnte, die das "mit Recht" anders sehen.
"Keep it dark" ist wohl aus einer (polyrhythmisch angehauchten) Rhythmusidee heraus geboren, die auch wirklich toll ist, aber leider nicht für ein gesamtes Stück ausreicht. Das ist wohl überhaupt das Problem der Platte: Man benutzt eine Idee aus Jamsessions einfach viel zu lang und eintönig. Wer Artrock macht, kommt um gewisse Konstruktionen nicht herum, und was Genesis hier liefern, ist der Beweis, daß man allein mit drei musikalisch hochbegabten Leuten, die drauflosspielen, kein Album bestreiten sollte.
"Dodo / Lurker" klingt wie nachgemachter Genesis-Prog. Hier ein paar Reggae-Floskeln, da ein paar leidlich druckvolle schräge Passagen, gequälte Vocals, Banks' doppelhändige Klavierriffs, die Gitarrenspuren sind wohl (wie auf fast dem gesamten Album) beim Mixen leider dem Bandsalat zum Opfer gefallen, fertig! Netter Versuch, meine Herren, aber vom Hocker reißt das wohl niemanden.
"Who dunnit?" - Ich sprach eben von "ärgerlich". Das hier IST ärgerlich. Sowas kommt bei Musikern immer raus, wenn sie uninspiriert und gelangweilt mit einem Keyboard eingesperrt werden. Das Stück hat wieder höchstens eine einzige Idee, die dann auch noch im Text steckt (das Who-dunnit?-Motiv), ist leerer phonetischer Käse, den Stefan Raab nicht toppen kann. Ein paar Detune-Effekte aus dem Casio und ein wirklich grottenschlechtes Schlagzeug über der Langeweilegrenze - hach, was sag ich? Allein DIESES Stück hätte ausgereicht, Genesis die Musizierlizenz zu entziehen!
"Man on the corner" ist Collins' Versuch, etwas Gutes beizusteuern. Mißlungen. (Ballädchen, oh wie einsam sind wir doch, blablabla, ihr wißt schon)
"Like it or not" bringt Rutherford ins Rampenlicht, und wer genau hinhört, kann auch im Hintergrund eine Gitarre als Rhythmusinstrument erkennen, jaja, genau, da unter dem Keyboard, daß genau dasselbe mitspielt, gaaaanz leise... Ansonsten gibt es wieder diesen typischen laid-back 12/8, den Rutherford anscheinend so mag, ein paar theatralische Akkorde und dasselbe Geleier wie zuvor. Trotzdem wirkt "Like it or not" etwas stimmiger in seinem Aufbau, seiner Instrumentierung usw usw.
"Another record" beginnt mit recht schönem E-Piano, das sich leider als total irrelevant für den Rest des Songs erweist - ein Intro am Stück vorbei, DIE Todsünde überhaupt (naja, neben Platten, die mit progressivem Wind und einer Totenglocke beginnen). Was folgt, ist dann wieder mal Dutzendzeug mit ganz passabelem Schlagzeug und wiedermal uninspirierter Komposition zwischen gewollt schräg und allzu mainstreamig. Langweilig.
Fazit: Nicht essentiell, höchstens für Leute, die unbedingt alle Genesisplatten haben wollen... Gegenüber dem Tiefpunkt Duke sicher noch etwas mehr auf der positiven Seite, aber nicht wirklich erträglich.
| Anspieltipp(s): |
Me and Sarah Jane |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
10.6.2002 |
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Auf ABACAB spielen Genesis ein bisschen mit den minimalisierten Keyboardsounds herum. Das gelingt mal ganz gut („Abacab“, „Dodo/Lurker“), mal so mittelprächtig („Me and Sarah Jane“, „Keep it dark“) und geht leider auch mal in die Hose („Who dunnit?“ ist einfach zu nervig). Und dann gibt’s noch einen flotten Bläsersong („No reply at all“ mit Earth, Wind & Fire), einen Midtempo-Rocker („Another Record“, das melodisch n bisschen von „Turn it on again“ abgekupfert ist) sowie zwei Versionen einer Ballade, dazu noch unmittelbar aufeinander folgend („Man on the Corner“, die Collins-Version mit gedämpft-blubbernden Percussion und einschmeichelnden keys, und „Like it or not“, die Rutherford-Variante mit rumsenden Drums). Das gibt Punktabzug wegen vorsätzlicher Langweilerei!
Insgesamt klingt der Sound des Albums ein bisschen wie aus dem Schuhkarton. Trotzdem sind ne Reihe netter Ideen dabei; es gelingt nur leider nicht, ein geschlossenes Bild zu vermitteln. Und: Es bleibt kaum eine Melodie hängen. Haben Genesis verlernt Melodien zu schreiben? Nun ja, das Nachfolgealbum „GENESIS“ wird uns da eines Besseren belehren. Auf ABACAB war bei Genesis einfach n bisschen die Luft raus.
| Anspieltipp(s): |
Abacab, Dodo |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.7.2002 |
| Letzte Änderung: |
5.2.2007 |
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Von: Fix Sadler (Rezension 3 von 5)

Äh.....hallo, ich denke, ich sollte etwas zu dieser Platte sagen. Vorneweg: Abacab ist kein Prog, und hat auf diesen Seiten sowieso nur was zu suchen, weil "Genesis" drauf steht. Ich persönlich halte Abacab (neben Invisible Touch) für die schlechteste Genesis-Scheibe, aber ein paar schöne Pop-Rockstücke sind schon drauf!
Ehrlich gesagt gefällt auf der ersten Seite alles......Abacab ist ein cooler Rocksong (ich werde nicht immer wieder schreiben, daß Rutherford nicht Gitarre spielen kann - es ist nun mal so!) ohne Gitarre (nach hinten gepadghamed [Jetzt aber mal ich: Äh....hallo: "gepadghamed"???? Klär mich auf...! (Webmaster) Hugh Padgham ist der Produzent der Scheibe, und hat auch so einen Drang alles auf Plastik zu trimmen...(Fix)]). No Reply At All ist witzig. Me And Sarah Jane ist richtig spannender Melodic-Rock und Keep It Dark ist wieder witzig.....mich hat da nix genervt!
Dodo ist der Höhepunkt der Scheibe, da verschiedene Stilmittel zu den Genesis der 80er vermengt werden. Danach wird's nervig mit Whodunnit und schließlich langweiliger Pop. Trotzdem, daß Teil ist ok, und besser gemachter Pop-Rock!
| Anspieltipp(s): |
Me and Sarah Jane |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
26.3.2003 |
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"Abacab" ist sicher eines der zwiespältigsten Alben von Genesis. Sicher, ich kann das Erstaunen (man würden hier vielleicht "Entsetzen" sagen) nachvollziehen, dass damals einen nichtsahnenden Genesis-Fan beim Erscheinen der Scheibe gepackt haben muss.
Das Album krankt vor allem an der schlechten Produktion. Alles klingt sehr dünn und nach Plastik-Fantastik - "gepagdhamed" trifft's schon ganz gut. :-))
Noch dazu nervt, dass viele Songs nicht so recht zu Ende gedacht sind und einfach irgendwann ausgeblendet werden (was bei mir unter "CAS-Krankheit" fungiert ;) ). Daher denke ich bei "Abacab" eher an die Live-Versionen, die um Klassen besser sind. (Man vergleiche z. B. die Live-Version von "Abacab" auf dem Turn It On Again-Sampler mit der Studioversion...)
Außerdem gibt's etwas ganz Feines im nicht ganz legalen Bereich: ein Bootleg namens "Abacab Complete". Man sollte die originale CD einmotten und stattdessen diese offiziell veröffentlichen...
Dabei handelt es sich um Aufnahmen, die irgendwie aus der "Farm" an die Öffentlichkeit gedrungen sind und die Abacab-Songs in einem schon sehr fertigem Stadium dokumentieren. Nur: die Klangqualität ist besser als auf der normalen CD! Alles klingt viel roher und direkter. Manche Songs sind gar ein wenig länger, und am Anfang eines Stückes Phil "1, 2, 3, 4" einzählen zu hören hat auch was. :)
Außerdem befinden sich darauf auch alle Non-Album-Tracks aus den Sessions, u. a. die legendäre "Abacab"-Suite, bestehend aus Dodo, Lurker, Submarine und Naminanu. Für alle Longtrackfans. ;)
So macht die CD viel mehr Spaß, schade, dass sie nicht offiziell so den Weg in die Plattenläden gefunden hat. Wäre eine klasse Doppel-LP geworden.
Bewertung: Abacab - offiziell 9 (Abzüge wegen Seite 2) Abacab Complete 11
| Anspieltipp(s): |
Keep It Dark, Dodo, Submarine |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.6.2003 |
| Letzte Änderung: |
3.6.2003 |
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Im Grossen und Ganzen kann ich mich der Besprechung von Thomas anschliessen. Abacab ist ein unterdurchschnittliches und neben "...and then there were three" das wohl schlechteste Genesis-Album. Und mit Fix teile ich die Meinung, dass dies kein Prog ist, sondern eine Poprock-Scheibe Marke "Genesis goes Collins". Im übrigen ist auch jede Mike and the Mechanics Platte schlicht Pop und müsste konsequenterweise vom Bannstrahl der BBS-Gralshüter getroffen werden ;-).
Neben absolut schlechten Stücken wie dem spastischen "Who dunnit?", der Collins-Sülz-Ballade "Man on the corner", dem lustlosen Gequake "Like it or not" und dem Schrumm-Schrumm-Mundharmonika-Quietsch-Gerumpel von "another record" finden sich Mittelmässiges wie "no reply at all" (typischer Collins 80er Jahre Pop mit Bläsern und einem groove, der mich an Morris Day aus dem Film Purple Rain erinnert) und "keep it dark" (auf Dauer nervt der immer gleiche Rhythmus und die monotonen Grundriffs, die sich zäh durch das ganze Stück ziehen).
Die stärksten Stücke der Platte sind Abacab (aus reiner live-Nostalgie, da "Genesis87" mein erstes grosses OpenAirKonzert war und Abacab gleich zu Anfang nach Mama gespielt wurde und gut Dampf machte), dann "Me and Sarah Jane" (stimmungsvoll und anders als der Rest der Platte, ein typisches Banks-Baby mit ein wenig mehr kompositorischem Tiefgang) und schliesslich das pulsierende, intensive Dodo/Lurker, welches noch am ehesten das Atribut "progressiv" verdient.
Diese Platte ist weit davon entfernt, eine der besten der Band zu sein. Von Abacab bleibt praktisch nichts hängen. Nur für Hardcore-Fans.
P.S. Duke ist um Längen besser...
| Anspieltipp(s): |
Who dunnit ? (dann ist man kuriert) |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.6.2003 |
| Letzte Änderung: |
1.7.2003 |
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