Calling All Stations
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
6.5/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| Ray Wilson |
Gesang |
| Tony Banks |
Keyboards |
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| Mike Rutherford |
Gitarre, Bass |
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Gastmusiker
| Nick d'Virgilio |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Calling All Stations
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5.44
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| 2. |
Congo
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4.52
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| 3. |
Shipwrecked
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4.24
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| 4. |
Alien Afternoon
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7.52
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| 5. |
Not About Us
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4.39
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| 6. |
If That's What You Need
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5.13
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| 7. |
The Dividing Line
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8.59
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| 8. |
Uncertain Weather
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5.29
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| 9. |
Small Talk
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5.02
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| 10. |
There Must Be Some Other Way
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7.54
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| 11. |
One Man's Fool
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8.47
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| Gesamtlaufzeit | 68:55 |
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Rezensionen

Ray Wilson ist ein echter Fortschritt gegenüber Phil Collins als Sänger! Der Titeltrack bringt diese Erkenntnis schon mit dem ersten Ton, den Wilson singt - rockiger, charismatischer, cooler, voller, technisch besser... man höre sich einfach mal eine Version von "No Son of Mine" mit ihm an, auf einmal rockt der Song.
Zum Thema: "Calling All Stations" ist schon direkt der atmosphärischste und eindringlichste Track. Wenn das peinliche Gitarrensolo von dem auf der gesamten Platte überflüssigen, oft störenden Mike Rutherford nicht wäre, wäre es ein richtig guter Rocksong. Nicht proggisch, aber durchaus mit Biß. Aber allein Wilsons Gesang über den endlich nochmal intelligenten Keyboard-Akkorden bringt's!
"Congo" ist die Single. Nicht besser als die ganzen Collins-3-Minuten-Terrinen. Halt Radiogedudel mit furchtbarem Text. Trotzdem ist die Stimme und vor allem die Art, mit der Wilson singt, wieder einfach cool, auch wenn das den Song nicht retten kann.
"Shipwrecked" macht alles noch schlimmer. Das Stück hätte ich eher auf der neuen Collins-Scheibe als bei Genesis erwartet!
"Alien Afternoon" versucht, progressive zu sein. Der erste Teil ist richtiger Müll, der zweite Teil leidet darunter, daß Rutherford nicht mitspielt. Langweilig, was schade ist - da hätte man was draus machen können. Es scheint, als ob man die 7.39 min unbedingt hätte voll machen müssen, um Proggies zu bedienen.
"Not about us" ist eine Bryan Adams-Ballade. Auch wenn die Akk-Gitarren sehr gut mit Wilsons Stimme harmonieren, ist das noch kein Grund, so einen Scheiß zu schreiben. Nein, es ist nicht mal besonders genug, um Scheiß zu sein.
"If that's what you need" ist sehr ähnlich, wenn auch elektrischer. Dieselbe Schiene von Teenie-Pop. Oh, und diese Lyrics: "and if there's any kind of danger / i hear you calling out my name / you can follow in my footsteps / and i will lead you safely back again." Das wirft die englische Lyrik, die Emanzipation und Genesis mindestens 100 Jahre zurück.
"The dividing line" hätte echt was werden können. Ganz nettes Getrommel, aber der 4/4 macht es wieder so... gewöhnlich, wenn auch diesmal nach proggy Aspekten. Trotzdem der abwechslungsreichste Song bisher - und mit einem Gitarristen in der Band hätte der wohl auch funktioniert. Aber Rutherford ist einfach nur kacke, der gehört ins Altersheim oder so, man wird richtig wütend, wenn man lange genug hinhört, der spielt einfach gar nichts, was irgendeinen Belang für die Welt, das Leben, das Universum, den ganzen Rest oder wenigstens die Musik hätte!!! (!!!!!!)
"Uncertain weather" klingt (aufgepasst) von der Komposition her nach Marillion zur "Afraid of Sunlight"-Phase; jetzt haben wir's mal andersrum. In der Tat ist der Refrain musikalisch ausgefeilter als das lieblose Hingeschmiere auf Notenpapier, was wir vorher oft hören mußten. Auch hier besticht wieder vor allem Wilson!
"Small talk" ist eine Single. Mit Haut und Haaren. Gäääääähn.
"There must be some other way" ist als Epos angelegt, verliert aber durch ein grauenhaftes Keyboard und kompositorischen Bankrott. Was war denn da im Studio los? Irgendein Virus im Sequenzer?
"One man's fool": Dieselbe Story wie sein Vorgänger, wobei hier die Komposition nicht ganz so schlecht ist. Dafür spielt sich Banks in die Kreisliga. Das klingt fast so schlimm wie das berüchtigte "Every day"-Casio-Taste-klemmt!!!-Solo von Phil auf "Both Sides". Was hat Banks da bloß gemacht? Mit den Füßen gespielt oder mit der Zunge (als neuer Hendrix am Keyboard)? Der kann es doch, oder, ich meine, die hatten für "Firth of Fifth" und die ganzen tollen Solos auf "Lamb lies down on Broadway" doch keinen Session-Musiker dabei?
Fazit: Nicht schlecht genug für ein "Finger weg!", nicht gut genug für irgendwas anderes. Wilson rettet die Platte vor dem totalen aus - die Stimme macht wenigstens Mut für die Zukunft. Banks sollte einen Gitarristen kaufen, den er dann im Mix zwar unterdrücken wird, so weit es geht, aber eben nicht so weit, wie es bei Rutherford geht (und gehoert!). Das Album klingt nur müde und ideenlos. Nicht mal als Pop ist es gut genug.
| Anspieltipp(s): |
Calling All Stations, The dividing line, Uncertain Weather |
| Vergleichbar mit: |
Banks-Solo-Alben, aber mit gutem Sänger |
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| Veröffentlicht am: |
10.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
10.6.2002 |
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Dem ersten Satz meines Vor-Schreibers kann ich noch zustimmen, dem Rest möchte ich aber in aller Form widersprechen!
Sicher, CAS ist nicht der Knüller, den viele Fans wohl erwartet haben (Genesis müssen sich da aber auch an die eigenen Nasen packen, Rutherford sprach von einer Anknüpfung an den Sound der "Wind & Wuthering"... kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen!). Aber es ist die unterm Strich beste LP seit Abacab!
Man könnte den Sound als eine "düstere Version von Mike & The Mechanics" bezeichnen.
Ich mag hier nicht auf jeden einzelnen Song eingehen, aber auch wenn einige Plattigkeiten (wie auf jedem Album, seien wir doch mal ehrlich!) vorkommen, kann zumindest ich das ganze Album gut durchhören.
Von "If That's What You Need" (langweiliger Herzschmerz-Kram, harmonisch uninteressant) und "Small Talk" (ganz nett, aber nichts, was auf ein Genesis-Album gehört) mal abgesehen, sind alle Songs gut bis sehr gut.
Meine Favoriten sind "Uncertain Weather", eine typische Banks-Ballade (der kleine Bruder von Undertow, sozusagen) mit sehr schönem, lyrischem Text; und "There Must Be Some Other Way", na ja, böswillig könnte man ihn als Fading Lights-Klon abschreiben, aber der Song gefällt mir ausnehmend gut, ist hier doch das leider einzige wirklich bemerkenswerte Keyboardsolo zu hören.
Sehr merkwürdig finde ich immer noch die Songauswahl. Es gibt eine ganze Reihe von Non-Album-Tracks, die teilweise besser sind als Songs auf dem Album. Besonders die Instrumentals "Phret" und "7/8" hätten das Album reizvoller gemacht, dafür hätte man z. B. "If That's What You Need" ruhig im Archiv verstauben lassen können... ;-)
Was ist eigentlich an "One Man's Fool" so furchtbar? Absolut unverständlich, der Song gleitet zwar in den letzten Minuten etwas in die Belanglosigkeit, aber der erste Teil gehört für mich zu den Highlights des Albums. Hat sich eigentlich schon mal jemand mit dem Text befasst? Topaktuell, geradezu prophetisch...
Also, trotz einiger Schwachstellen finde ich eine solch beißende Kritik nicht gerechtfertigt. Ich werde 10 Punkte geben, ja ja, lacht nur, ihr Banausen! ;-)
| Anspieltipp(s): |
Uncertain Weather, One Man's Fool |
| Vergleichbar mit: |
Strictly Inc. meets the only and one guitar of Mr. Mike Rutherford (ha ha, kleiner Scherz) |
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| Veröffentlicht am: |
10.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
24.8.2002 |
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Jetzt rütteln Genesis aber gehörig am Thron von Alan Parsons! Wer darf künftig den Titel "Großmeister der gepflegten Langeweile" tragen? Warum klingen eigentlich so viele alte Helden in ihren 40/50-ern auf einschläfernde Weise einander so ähnlich (10cc, Pink Floyd, Alan Parsons, Genesis, Barclay James Harvest etc.).
Nach der Routine-Leistung des Vorgängers sind mal wieder 6 Jahre ins Land gegangen und Genesis klingen im Prinzip wie zuvor. Denn so düster und bedrohlich wie das Cover ist die Musik leider nicht geraten.
Der Nachfolger von Collins ist so ziemlich das Reizvollste an der CD. Fast 68 Minuten laden vielfach zum Abhängen und Einnicken ein. Die halbe Länge hätte es auch getan.
Dabei sind die ersten vier Songs mehr oder weniger gelungen: "Calling all stations" kracht gut los und hat diese düstere Atmosphäre, die man auf dem Rest der Scheibe vermisst. "Congo" ist ne akzeptable Hit-Single, "Shipwrecked" eine schmerzhaft schöne Ballade im Stil von Alan Parsons (ungelogen!). Und "Alien Afternoon" hat dann einen seichten, sorry, leichten 10cc-Einschlag. Leider etwas langatmig geraten.
Danach zehren zwei Durchhänger an den Nerven: "Not about us" und "If that's what you need" sind so seicht, dass man sich nicht mal die Fußsohlen drin nass machen kann. Gähnende Langeweile macht sich breit. Ab ins Rentnerparadies!
"The dividing line" hat dann gradezu progressive Ansätze, vor allem im instrumentalen Intro! Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Hat ABACAB-Niveau. "Uncertain Weather" ist ne Ballade, die tatsächlich Flair hat. Und ein richtig netter kleiner Popper ist "Small talk". Auch wieder so'n 10cc-Ding. Niedlich. Die letzten beiden Songs sorgen dann dafür, dass das Album als mittelprächtig mit einer besonderen Note im Gedächtnis bleibt. In "There must be some other way" versuchen Genesis noch mal Progressivität aus der verschwommenen Erinnerung heraus zu definieren, vor allem im Instrumentalteil.
Und wenn am Schluss die letzten relaxten Töne von "One man's fool" verklungen sind, hat man das Gefühl, einem Album gelauscht zu haben, das irgendwie keinen Biss hat, und dennoch etwas in sich birgt, das es einen doch ein wenig lieb haben lässt.
Es ist tatsächlich etwas daran, das es mich von Zeit zu Zeit immer wieder ohne Widerwillen, ja sogar mit einer gewissen Freude in bestimmten Stimmungen auflegen lässt. Außergewöhnlich relaxte Genesis plus dem reizvollen Gesang von Ray Wilson ergeben bei mir auf Dauer doch ein positiveres Gefühl als zunächst gedacht.
| Anspieltipp(s): |
There must be some other way, Alien afternoon |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.7.2002 |
| Letzte Änderung: |
3.3.2012 |
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Ray Wilson hätte es eigentlich verdient gehabt, ein weiteres Album mit Genesis singen zu dürfen. Doch nach dieser durchschnittlichen Platte wird's wohl kein nächstes Mal geben. Und aus dem dürfen wäre wohl ein müssen geworden. Ich mache es kurz: Prog steckt da für mich praktisch nicht drin. Auf der an die Notenskala angelehnten Progskala erhält dieses Album knapp einen Punkt, mehr nicht. Und diesen einen Punkt gibts auch bloss in Anerkennung der Lebensleistung dieser Band, quasi als "life-award". Die Musik hat für mich mit Prog nix mehr zu tun. CAS ist schlicht ein Poprock-Album.
In medias res: der Titeltrack versprüht eine gewisse Atmosphäre und ist sehr ausdrucksstark gesunden, Congo war damals ein Herbst-Ohrwurm und ist o.k. (der Text ist eh Wurscht!). Mit Shipwrecked erleiden Banks und Co. dann erstmals Schiffbruch. Eine verdudelte Allerweltsmelodie und die grauslige Aneinanderreihung von Tönen auf dem Keyboard, was sich dann Solo nennt. Das kriegt meine Oma besser hin, und die ist 88. Dann kommt mit Alien afternoon ein anderer groove auf's Parkett. Toll. Aber das reicht doch einfach nicht, Freunde. Hört sich im übrigen ein wenig nach Chris Rea an, doch der hat wenigstens eine unverkennbare SlideGitarre gespielt (alles andere steht hier nicht zur Diskussion). Das Stück fliesst an mir vorbei, hat keine Ecken und Kanten, an denen man sich reiben kann, keine Ueberraschungsmomente, die einen aufhorchen lassen. Der Schluss ist vielleicht in Ansätzen noch etwas proggy, bringt ein wenig Bombast (geben wir dem Teil noch einen halben Progpunkt dazu), aber das wars dann auch. Not about us ? Nothing for me! SKIP. If that`s what you need. Bestimmt nicht! SKIP. (ach ja, das Keyboardsolo. Jeder Klavierschüler lacht sich weg bei diesem Grottengedudel. Banks demontiert sein eigenes Denkmal). Dividing line zieht das Album dann wieder etwas nach oben. Fetziger groove, dichter und knackiger sound, netter Synthibass, Abwechslung und ordentliche Länge ohne Längen. Gibt noch einen 1/2 Progpunkt. Das Schlagzeug spielt virtuos auf. Völlig untypisch für das diesbezüglich ansonsten ziemlich einsilbige Album. Neben dem Titeltrack ist dies mein Highlight des Albums. Nach dem gefühlvollen "uncertain weather" holt mich dann das dürftige "small talk" wieder in die traurige Realität von Genesis97 zurück. "There must be some other way" (könnte auch von Toto oder Foreigner sein) haut mich auch nicht gerade um. Und wenn das ein bemerkenswertes Keyboardsolo sein soll, dann melde ich mich morgen bei DSDK an. Einfallslos wird da ein Ton an den benachbarten nächsten gereiht, immer das gleiche Tempo, tausendmal gehört. Ray Wilson singt mit Inbrunst und kann das Teil trotzdem nicht retten.
"One man`s fool" versöhnt zum Schluss wenigstens noch ein wenig. Allerdings auch erst ab der Hälfte, davor ist es Langeweile pur. Dann wird`s atmosphärisch und beinahe hymnisch. Von grossem Finale zu sprechen fällt mir doch etwas schwer. Aber ansatzweise würde das den Kern treffen. Es wird nochmals ein wenig Bombast ausgepackt, das Schlagzeug kesselt und kracht und Wilson legt sich noch einmal richtig ins Zeug.
Michael hat insofern Recht: man kann das Album gut in einem Zug durchhören. Ich würde an einigen Stellen zwar skippen, aber sonst stimme ich zu. Nur: reicht das? Nein, denn ich erwarte von dieser Band einfach mehr als blosse Besitzstandswahrung, mehr als Allerweltsmucke, die mir nicht weh tut. Genesis hatte mit dieser Besetzung die Chance, etwas Neues zu versuchen. Und es ist herzlich wenig dabei rausgekommen.
Fazit: Kein Prog sondern Poprock, zum Teil gehoben, zum Teil banal. Interessante Stimme, die gegen Routine und Kalk der arrivierten Banks und Rutherford ansingt, dabei gut aussieht aber das grosse Ganze nicht retten kann.
| Anspieltipp(s): |
Calling all stations, one man`s fool |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.6.2003 |
| Letzte Änderung: |
29.6.2011 |
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