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Haken

The Mountain

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013 (VÖ: 02.09.2013)
Besonderheiten/Stil: New Artrock; Progmetal; RetroProg
Label: InsideOut Music
Durchschnittswertung: 12.25/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

Ross Jennings vocals
Charles Griffiths guitars, backing vocals
Raymond Hearne drums, percussion, cimbasso, tuba, backing vocals
Richard Henshall keyboard, guitar, backing vocals
Thomas MacLean bass, backing vocals
Diego Tejeida keyboards, sound design, backing vocals

Gastmusiker

Joey 'Dah Lipz' Ryan french horn
Matthew Lewis trombone
Barry Clements bass trombone

Tracklist

Disc 1
1. The Path 2:47
2. Atlas Stone 7:43
3. Cockroach King 8:15
4. In Memoriam 4:17
5. Because It´s There 4:24
6. Falling Back to Earth 11:51
7. As Death Embraces 3:13
8. Pareidolia 10:51
9. Somebody 9:03
10. The Path Unbeaten   (bonus track special ed.) 2:12
11. Nobody   (bonus track special ed.) 4:53
Gesamtlaufzeit69:29


Rezensionen


Von: Nik Brückner @ (Rezension 1 von 4)


Schätze mal, als Alpinist bin ich der geeignete Rezensent für dieses Album. Ein Album übers Bergsteigen! Na, das wurde ja mal Zeit! Ja, ich weiß, Yes' "South Side Of The Sky", Don Aireys "K2", trotzdem, omnipräsent ist das Thema nicht gerade. Und das, wo das Bergsteigen doch als Metapher für alles Mögliche herhalten muss. Nicht anders hier: Haken schreiben nicht über einen Berg, oder nicht nur über einen konkreten, sondern über jenen Berg, den jeder von uns zu besteigen hat. Weiß Gott.

Und dabei kenne ich den auf dem Cover sogar! Roland, was sagst du? Das ist der Hochvogel, oder? Für die Uneingeweihten: Der höchste Berg der östlichen Allgäuer Alpen, 2592m, Normalweg T4, Stellen I. Tscheggedaut: hier, oder hier. Das isser doch, oder?

Naja, vielleicht doch nicht der Hochvogel. Obwohl ein Konzeptalbum über den Hochvogel echt was wäre. Aber wie gesagt, es geht ja um den Berg in uns. Klingt cheesy, ist es aber nicht. Denn das Album bratzt uns jene saftige Mischung aus (viel) Retroprog, (bissl) Progmetal und (mittelviel) New Artrock entgegen, die Haken nun seit drei Alben im Programm haben. Von den Bands aus dem Hause InsideOut macht mir Haken neben Leprous am meisten Spaß.

"The Mountain" beginnt mit "The Path" still, wie eine Bergtour, zu der man früh am Morgen aufbricht. Alles ist ruhig, die Landschaft schläft noch, das Murmeli dreht sich nochmal um. Die Sonne lugt dann im zweiten Stück über den Grat: "Atlas Stone" beginnt mit krummtaktigem, nervösem Klavier, dann fällt die ganze Band ein. Weder Retroprog noch Metal ist "Atlas Stone" ein Vertreter jenen New Artrocks, der mir kritischem Geist ziemlich gut reinläuft: Jenseits jeglicher auf Tiefgang produzierter Langeweile saftlt der Song so richtig los, die typische Wall-of-Sound-Produktion des New Artrock lediglich als Mittel nutzend und nicht als Zweck. So muss das sein! Die Vertonung der Balkenscharte: steil, geil, aber noch nicht der Höhepunkt. Das erste Solo, Keyboard, greift dann ganz in Tangent-Manier Vorbilder aus dem Canterbury auf, komplett mit "Dibidi"-Gesang, ganz herrlich.

Doch die Band weiß sich zu steigern. Erst mit "Cockroach King" packen Haken dann ihr ganzes Können aus - wunderbar, wenn eine Band ein Album so inzenieren kann. Nach einem kurzen, blutigen Riff wird ein mehrstimmiges Gesangsmotiv in der Tradition Gentle Giants vorgestellt, in der Wiederholung bleibt die Hauptstimme erhalten, die Nebenstimmen aber werden durch Instrumente ersetzt. Tolle Idee! Wieder gibt es jazzige Passagen, dann tüpfeligen Retroprog, und wer genau hinhört, der erkennt in diesen Instrumentalpassagen kleine Melodieschnipsel, die dem mehrstimmigen Gesangsmotiv entstammen. Die Kompetenz dieser Band strömt an solchen Stellen aus jeder Note: Nur so kann ein derart heterogener Song zum Funktionieren gebracht werden. Das Grande Finale ist dann wieder ein schwelgerischer Part, der Züge des New Artrock aufweist. Haken haben beim Spock's-Beard-Hören verdammt gut aufgepasst - das ist große Klasse. Bäumenheimer Weg? Irgendjemand? Dann wisst ihr ja, wie das Stück klingt.

"In Memoriam" ist dann ein tief in den New Artrock getauchter Progmetal-Kracher, komplett mit wirren Staccato-Riffs und jenen elektronischen Drums, die uns schon auf den Alben von ProjeKct Two erfreuten.

"Because it's there" thematisiert den wohl weisesten Ausspruch, der je zum Bergsteigen gemacht wurde. Wir erfahren, warum Menschen auf Berge steigen, aber auch, warum Hakens mehrstimmiger Gesang eher nicht noch größeren Raum einnehmen sollte: Die schwelgerische Ballade leidet ein wenig unter dem flachen Gesamtklang der Stimmen. Da lausche ich doch lieber einem gelungenen Jodler.

Nach dem schwachen Song kommt nun mit "Falling Back to Earth" der Höhepunkt des Albums. Frickeliger Progmetal und fusionierender Retroprog geben sich zwölf Minuten lang die Drehtür in die Hand. Heftige Tour de Force mit einigen heiklen Kletterstellen. Großer Moment!

Danach nimmt sich das Album etwas zurück. "As Death Embraces" ist der ruhige Augenblick, den der Hörer jetzt braucht, aber neben "Because it's there" der schwächste Moment des Albums. Dann drehen Haken wieder auf und versuchen, mit "Pareidolia" wieder an die intensivsten Momente der Scheibe anzuschließen. Dieses gelingt aber nur teilweise. Der Song hat ein interessantes, nur angedeutetes orientalisches Flair, das durch die entsprechende Interpretation eines Riffs, das seine Tool-Gene nur schwer verleugnen kann, erzeugt wird. Bald krachen die Gitarren los und es frickelt auch wieder, aber die Intensität von "Falling Back to Earth" wird nur passagenweise wieder erreicht. Dennoch ist "Pareidolia" der dritte große Moment des Albums.

Mit "Somebody" schließt "The Mountain" dann versöhnlich. Ein getragener Song nimmt erst nach fünf Minuten ein wenig Fahrt auf, um dann gegen Ende dem Hörer als veritable New-Artrock-Hymne ins Gesicht zu fönen. Ein langer, aber genussvoller Talhatscher mit einem Germknödl zum Abschluss.

"The Mountain" ist ein großartiges Album, Hakens bestes - wer weiß? Es zeigt, wie man Progmetal, Retroprog und New Artrock so fusionieren kann, dass ein wirklich einheitlicher Stil daraus entsteht - und es zeigt, dass man New Artrock auch auf intelligente und unlangweilige Weise spielen kann. Kaufen! Im September! Und auf der Fahrt in die Allgäuer hören!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.8.2013
Letzte Änderung: 9.8.2013
Wertung: 12/15
Anspruchsvolle Tour de Force, stellenweise ausgesetzt und mit einigen schweren Kletterstellen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich!

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 2 von 4)


Das hatte ich nicht erwartet. Haken waren mir durch ihre beiden letzten Veröffentlichungen schon aufgefallen, haben mich dabei aber nicht vom Hocker gehauen. Mit The Mountain ist das nun anders. Seit einigen Wochen läuft das Album nun schon rund...

Ohne Erwartungen habe ich mir das Album angehört und fand bereits nach dem ersten Hördurchlauf bemerkenswert viele Passagen sehr gut. Vor allem den Gesang auf The Mountain finde ich herausragend: Facettenreich, mehrstimmig, melodisch, angenehm. Dazu passt die Instrumentierung - die Band wird ja gern dem Prog-Metal zugeordnet - die sich fernab jedweder Klischees bewegt. Perlende Pianos, voluminöser Bombast, sich steigernde Stimmungen, auch mal krachende, harte Gitarren. Insgesamt empfinde ich das aber nicht typisch dem Genre Prog-Metal zuzuordnen. Vielmehr gelingt es, verschiedenste Elemente sehr gut in das musikalische Gesamtbild zu integrieren. Da wird es auch mal jazzig angehaucht, gesanglich probiert man sich auch mal an Gentle Giant, sogar die Comedian Harmonists kommen mir mal in den Sinn, man taktet weitgehend krumm und arrangiert verschiedene Passagen zu einem großen Ganzen.

Das große Ganze ist es denn auch, das stimmt. Dieses Album hört sich "rund" an. Übergänge fließen gut ineinander, selbst die (zeitlich) überschaubaren Longtracks wirken nicht gestückelt oder erzwungen. Viel Harmonie ist da drin. Hier wird sehr überlegt und mit viel Gefühl musiziert. Vor allem der Keyboarder experimentiert mit vielen Sounds, die sich aber auch sehr wohlklingend einfügen und für gelungene "Earcatcher" sorgen. Wiedererkennungswert: sehr hoch! Die saubere und sehr klare Produktion lässt dabei sämtliche Nuancen erkennen.

Haken überraschen mich mit The Mountain. Mit dieser Leistung wird die Band den Gipfel ziemlich sicher erklimmen. Es wäre sträflich, wenn du als Prog-Fan dieses Album außer Acht lässt. The Mountain macht von vorn bis hinten Spaß und lange habe ich nicht mehr ein solches Feuerwerk an guten Ideen gehört. Jetzt hoffe ich nur noch auf eine Eröffnung für Fates Warning auf deren kommender Deutschland Tour. Das wäre ja mal perfekt.:)

Anspieltipp(s): Cockroach King (für alle Prog Fans), In Memorian (für die Prog-Metal Fans)
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.8.2013
Letzte Änderung: 28.8.2013
Wertung: 13/15

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Von: Marc Colling @ (Rezension 3 von 4)


2015 bei der NOTP auf der Loreley hab ich sie live gesehen. Da kannte ich dieses Album bereits und ich fragte mich: werden sie „Cockroach King“ spielen? Und vor allem: wie wird es live klingen? Nun, sie spielten es und der mehrstimmige Gesang klang gut. Doch leider kamen sie beim Publikum nicht so gut an. Die Stimmung war etwas mau, vielleicht weil die Songs von Haken wegen ihrer Komplexität schwierig zu erfassen sind beim ersten Hören. Oder waren die Zuschauer einfach nur überwältigt von der dargebotenen Klasse, dass sie so ruhig/ehrfürchtig da standen? Doch jetzt zum Album.

Nach dem ruhigen Intro THE PATH mit Klavier und Gesang geht es mit ATLAS STONE gleich mal heftig rockend los. Das Klavier perlt und die Gitarre gibt sofort eine Kostprobe ihrer Fähigkeiten ab. Das ist New Artrock in seiner schönsten Form. Starker Einstieg den aber der COCKROACH KING noch locker überbietet. Viele Krummtakte, vor allem aber gesanglich eine absolute Meisterleistung. Klar kommen einem bei solchem Satzgesang neben Gentle Giant auch noch Queen in den Kopf. Doch deren Musik war zumindest im Instrumentalteil im Vergleich zu diesen dauernden Takt- und Harmoniewechseln geradezu moderat. Sogar GG klangen weniger spektakulär, weil Haken eben einen Schuss Härte mit reinbringen, der bei GG fehlt. Es ist dieses Progmetal-Gen, das den Unterschied macht.

Auch IN MEMORIUM lässt noch nicht locker und hier liefern sich Gitarre und Orgel ein Dauerduell. Das ist absolut zeitgemäßer Progmetal, wie ihn nicht viele Bands hinkriegen. Erst mit dem 5. Song BECAUSE IT'S THERE schalten sie dann zurück. Der Song ist nicht schlecht, aber....... und da geb ich Nik recht, sind in den anfänglich mehrstimmigen Gesangspassagen Unzulänglichkeiten drin, die auf einer Studioaufnahme eigentlich nicht sein dürften. Es fehlt hier an der Kraft des COCKROACH KING, wo dieser mehrstimmige Gesang phantastisch klang.

Doch Geduld. Mit FALLING BACK TO EARTH erklimmen sie wieder ein schwieriges Teilstück des Berges. Hin und her driftend zwischen Staccatoriffs und psychedelischen Zwischentönen geht die Reise ansatzweise sogar bis in jazzige Gefilde. Die Gitarre spielt wie bei Dream Theater, die Keyboards wie bei Gentle Giant. Die Drums agieren dabei sehr agil und treiben gemeinsam mit dem Bass den Song immer weiter. Das klingt alles wie schon tausendmal gehört. Und doch ist es eigenständig, da Haken ihren Sound personalisiert haben. Überraschend einfach ist die Gesangslinie, welche den Song luftiger wirken lässt, als er in Wirklichkeit ist (Part 1). Im Part 2 unterbrechen sie den Song, starten mit einer simplen Drum neu und vor allem sehr langsam. Der Fluss geht mir hier etwas verloren, sogar wenn sie zum Schluss das Hauptthema wieder aufgreifen klingt das leicht aufgesetzt.

Haken setzen jetzt mal ein bisschen auf Ausruhen und spielen AS DEATH EMBRACES. Ross Jennings wird hier nur auf dem Klavier begleitet. Der Song ist leider ein schwächerer Moment auf dem Album.

Da ich orientalische Klänge liebe geht mir der Anfang des Stückes PAREIDOLIA natürlich runter wie Öl. Wenn dann nach fast 3 Minuten die Band wieder anfängt zu rocken, die Drums wieder mächtig Fahrt aufnehmen, ja dann freut sich der Progfan. Die Takte wechseln in atemberaubendem Tempo, dazwischen wieder mal fast Stillstand, um dann Momente später wieder loszulegen. Hier sind es die Drums die vertrackt daherkommen, begleitet von einer immer schneller spielenden Gitarre. Und wieder ist es die Stimme, die das alles sehr leicht hörbar macht, ohne aber in irgendeiner Weise ins Belanglose abzudriften.

Zum Schluss dann noch das ruhige SOMEBODY. Sehr, sehr langsam aufbauend mit Klavier, leichten Drums und Bass singt Jennings anklagend über eine verlorene Liebe. Der Song wird von hin und her hüpfenden Keys dominiert, bis nach über 5 Minuten etwas mehr Leben eingehaucht wird. Doch ein Gewitter kommt nicht mehr. Es ist eher ein Nieselregen, der hier mitten in der Nacht niedergeht. Trotzdem hat der Song Tiefgang, auch wenn er naturgemäß nicht so umhaut wie ein harter Progmetalsong.

Der Klang und die Transparenz dieser Aufnahme sind tadellos, druckvoll und frisch. So macht Progmetal und New Artrock richtig Spaß.

Anspieltipp(s): Cockroach King, Pareidolia
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.6.2016
Letzte Änderung: 15.11.2017
Wertung: 12/15
moderner Progmetal mit einem Schuss New Artrock (oder umgekehrt, wie man's nimmt)

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Von: Markus Peltner @ (Rezension 4 von 4)


„The Mountain“ ist ein musikalisches Feuerwerk. „Progressive Metal meets Progressive Rock“. So viele Ideen, so viele interessante Passagen, so viele mitreißende Parts. Das Album ist vollgepackt mit toller Musik, die mal ordentlich rockt, dann wieder sehr sanft aus den Boxen quillt. Die Lieder sind aus verschiedenen Teilen aufgebaut, welche häufig ineinander übergehen, in sich aufzugehen scheinen. Nichts daran wirkt aufgesetzt oder gar konstruiert. Auf „The Mountain“ kann man in wunderschöne Melodien eintauchen oder sich völlig dem Rock hingeben. Beides ist auf dieser Scheibe möglich. Dazu gesellt sich ein sehr überzeugender Gesang, der das ein ums andere Mal sehr an den mehrstimmigen Gesang von Gentle Giant erinnert. In seiner Gesamtheit klingt das wahrlich eindrucksvoll.

Bis auf das Lied „Because It‘s There“, bei dem der Gesang als einzige Ausnahme irgendwie nicht wirkt, obwohl er stark im Zentrum des Geschehens steht, machen alle Lieder auf „The Mountain“ Spaß. Ganz besonders gilt dies für die Single-Auskopplung „Atlas Stone“, welche beweist, wie mitreißend auch in der heutigen Zeit Progressive Rock noch klingen kann. Auch dieses Lied ist aus mehreren Teilen zusammengesetzt und enthält neben sanften Passagen, bombastischen Abschnitten auch rockige Parts, die allesamt wirken. Die Nummer „Somebody“ ist dagegen hauptsächlich ruhig und sanft gehalten, geht mit allen ihren Teilen ins Ohr und fällt damit auch bereits beim ersten Mal des Hörens auf. Auch die anderen Titel sind sehr gelungen, benötigen allerdings zwei, drei Durchläufe mehr, um richtig im Ohr der Hörerin beziehungsweise des Hörers zu landen. Ein sehr gutes Beispiel für ein solches Lied ist die Nummer „Cockroach King“. Ein melodischer und dann wieder schräger Titel, mit jeder Menge krummer Takte und vielen Wendungen. Die beiden Bonus Tracks stehen den auf dem offiziellen Album enthaltenen Titeln im Übrigen in nichts nach.

Ein sehr abwechslungsreiches Album ist „The Mountain“ der englischen Band Haken geworden. Eine Mischung aus Progressive Rock und Progressive Metal gibt es hier zu hören und wer mag, kann ebenfalls noch das Genre New Art Rock mit dazunehmen. Die Lieder rocken und gehen ins Ohr. Die Titel bleiben hängen, müssen mitunter ein weiteres Mal gehört werden, doch entfalten sie sich letztendlich alle und hallen nach. Sehr überzeugend und gelungen.

Anspieltipp(s): Atlas Stone, Somebody, Nobody
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.10.2018
Letzte Änderung: 18.10.2018
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Haken

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2008 Enter The 5th Dimension 9.00 1
2010 Aquarius 12.00 2
2011 Visions 13.00 4
2014 Restoration 10.67 3
2016 Affinity 10.00 4
2018 L-1VE 12.00 1

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