Archive I - 1967-1975
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Virgin |
| Durchschnittswertung: |
13/15 (6 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peter Gabriel |
Vox, Flute, Percussion |
| Tony Banks |
Keys |
| Mike Rutherford |
Bass |
| Steve Hackett |
GTR |
| Phil Collins |
Drums, Backing Vox |
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| Anthony Phillips |
GTR |
| John Silver |
Drums |
| John Mayhew |
Drums |
| Chris Stewart |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Lamb Lies Down On Broadway
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6.31
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| 2. |
Fly On A Windshield
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4.36
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| 3. |
Broadway Melody Of 1974
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0.34
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| 4. |
Cuckoo Cocoon
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2.16
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| 5. |
In The Cage
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7.57
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| 6. |
The Grand Parade Of Lifeless Packaging
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4.25
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| 7. |
Back In N.Y.C.
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6.10
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| 8. |
Hairless Heart
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2.30
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| 9. |
Counting Ot Time
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3.57
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| 10. |
Carpet Crawl
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5.46
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| 11. |
The Chamber Of 32 Doors
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5.52
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| Gesamtlaufzeit | 50:34 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Lilliwhite Lillith
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3.04
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| 2. |
The Waiting Room
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6.14
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| 3. |
Anyway
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3.28
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| 4. |
Here Comes The Supernatural Anaesthetist
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3.57
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| 5. |
The Lamia
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7.18
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| 6. |
Silent Sorrow In Empty Boats
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3.08
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| 7. |
The Colony Of Slippermen
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8.47
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| 8. |
Ravine
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1.36
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| 9. |
The Light Dies Down On Broadway
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3.37
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| 10. |
Riding The Scree
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4.29
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| 11. |
In The Rapids
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2.25
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| 12. |
It
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4.20
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| Gesamtlaufzeit | 52:23 |
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| Disc 3 |
| 1. |
Dancing With The Moonlit Knight
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7.05
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| 2. |
Firth Of Fifth
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8.28
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| 3. |
More Fool Me
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3.59
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| 4. |
Supper's Ready
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26.34
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| 5. |
I Know What I Like
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5.36
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| 6. |
Stagnation
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8.53
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| 7. |
Twilight Alehouse
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7.48
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| 8. |
Happy The Man
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2.54
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| 9. |
Watcher Of The Skies
|
3.42
|
| Gesamtlaufzeit | 74:59 |
|
| Disc 4 |
| 1. |
In The Wilderness
|
2.59
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| 2. |
Shepherd
|
4.00
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| 3. |
Pacidy
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5.41
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| 4. |
Let Us Now Make Love
|
6.13
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| 5. |
Going Out To Get You
|
4.53
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| 6. |
Dusk
|
6.13
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| 7. |
Build Me A Mountain
|
4.12
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| 8. |
Image Blown Out
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2.11
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| 9. |
One Day
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3.08
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| 10. |
Where The Sour Turns To Sweet
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3.14
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| 11. |
In The Beginning
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3.31
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| 12. |
The Magic Of Time
|
2.01
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| 13. |
Hey!
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2.27
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| 14. |
Hidden In The World Of Dawn
|
3.10
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| 15. |
Sea Bee
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3.04
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| 16. |
The Mystery Of The Flannan Isle Lighthouse
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2.35
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| 17. |
Hair On The Arms And Legs
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2.42
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| 18. |
She Is Beautiful
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3.47
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| 19. |
Try A Little Sadness
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3.19
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| 20. |
Patricia
|
3.05
|
| Gesamtlaufzeit | 72:25 |
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Rezensionen

Diese bemerkenswerte und lang ersehnte Veroeffentlichung bietet dem Fan so ziemlich alles, was er von den Gabriel-Genesis noch zu erwarten hatte! Wir haben eine betreffs der Klangqualitaet erstaunlich gute Live-Version der gesamten (!!!) "The Lamb Lies Down On Broadway"-DoppelCD, CD3 bietet viele tolle LiveAufnahmen der wichtigsten noch nicht erhaeltlichen Stuecke von "Selling England By The Pound" und "Foxtrot" plus "Stagnation", plus Raritaeten; CD4 fuehrt zurueck in die gaaaanz fruehen Genesis, als Jonathan King noch das Ruder fest im Griff hatte und die Bee Gees naeher waren als z.B. King Crimson... Haaach! Dazu gibt es noch ein Beiheft, das alte Zeitungsberichte, Erinnnerungen relevanter Beobachter/(Ex-)Mitglieder usw, lustige Photos, Konzertreviews... bietet!
Eine Kritik der enthaltenen Musik eruebrigt sich eigentlich: Lest einfach die Reviews zu den jeweiligen Genesis-Studioplatten aus der Zeit.
Allerdings - fangen wir vorne an - klingt "Lamb" um einiges frischer als die Studioversion. Vor allem Hacketts Gitarre hat mehr Raum in Frequenzgang und Dynamik, Gabriels Vocals sind nicht so tot-komprimiert, und oft genug hat man den Eindruck, dass sie dem heutigen "Chante du Gabriel" naeherstehen, als die Studioaufnahmen vorgaukeln. Phil Collins Hintergrundgesang laesst das ein oder andere Mal retrospektiv laecheln, Rutherford stoert (noch) nicht weiter, Banks spielt gewohnt uhrwerksmaessig und virtuos. Hervorzuheben sind "The Lamia" (das Gitarrensolo und die Vocals!), "Anyway", "The Chamber of 32 doors", "Carpet Crawl", bei denen man die oben beschriebenen Phaenomene am deutlichsten beobachten kann.
Die Aufnahmen aus der "Selling England"-Zeit klingen roher als das, was die Platte dann geziert hat. Ich moechte nicht sagen, dass das besser oder schlechter waere, es ergibt aber einen ganz anderen Beigeschmack fuer die Songs und ist damit sehr, sehr interessant vor allem fuer Fans. "Supper's Ready" hat live noch schmerzlich gefehlt in einer Gabriel-Version; danke schoen! Die skurrilen Stellen wirken live noch skurriler, die leisen noch leiser, der Bombaaaast ist gehalten... klasse! Die Raritaeten ("Twilight Alehouse", "Happy the Man", die "Watcher of the Skies"-Singleversion´) sind wieder sehr interessant, aber sie stehen im Genesis-Katalog sicher nicht an erster Stelle. Trotzdem freut man sich darueber, mal ein bisschen mehr aus der Zeit um die Ohren zu haben!
CD4 und ihre ganz fruehen Genesis-Stuecke sind sicher sehr geschmacksabhaengig in ihrer Bewertung. Am besten man hoert das ganze so, wie man sich ein Kinderfoto-Album eines grossen Kuenstlers angucken wuerde: "Ahhh, hier, wie er das Foermchen haelt, genau wie spaeter den Pinsel..." Dann wird die CD zum Genuss, und nicht nur Schmunzeln, sondern auch viele "Aha"s stellen sich ein; allerdings ist sie fuer mich sicher nicht der Hoehepunkt der Sammlung.
Fazit: Wer Genesis mag und sie live gezwungenermassen noch nicht gut kennt, sollte sich dieses Set kaufen; wer fand, dass die Studioversionen zu leblos sind, auch; ueberhaupt ausserdem jeder, der die Platten dieser Zeit kennt (wer kennt sie denn nicht?) und andere, bissigere Versionen der Kunstwerklein darauf kennenlernen moechte: sehr lohnenswert!
| Anspieltipp(s): |
The Lamia, Dancing with the moonlit knight, Supper's Ready |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
10.6.2002 |
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Was für ein Juwel! Das LAMB live ist phantastisch, stärker noch als die Studio-Version. Und auch die anderen Live-Sachen sind absolut hörenswert. Vor allem, wenn man bedenkt, dass aus der Frühphase von Genesis bislang nur das viel zu kurz geratene LIVE existierte.
Andererseits kann m.E. gar nicht genug gewürdigt werden, dass auf der 4. CD die Rohfassungen einiger Songs von FROM GENESIS TO REVELATION zu hören sind! Ohne Bläser und Streicher und ohne süßlichen Chorgesang klingen die doch tatsächlich schon wie Genesis, d.h. die Songs haben auf einmal Atmosphäre! Sind auch ein paar Songs drauf, die auf der ersten Genesis nicht verhunzt worden sind. Für mich ist das quasi die Ehrenrettung der ganz frühen Genesis, bevor sie geniale Alben wie TRESPASS und folgende einspielten. Wer im Vergleich die zuckersüße und im Studio vollkommen vergeigte (!) FROM GENESIS TO REVELATION hört, weiß, was ich meine.
Für Fans der Band ist ARCHIVE 1967-75 daher ein absolutes MUSS! Und für alle, die eines der stärksten Studio-Alben von Genesis (plus weitere Perlen) live hören möchten, gilt das Gleiche. Teuer, aber unbedingt lohnend.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.7.2002 |
| Letzte Änderung: |
6.5.2007 |
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Von: Fix Sadler (Rezension 3 von 6)

Wenn sich eine Box-Anschaffung lohnt, dann diese!
Hier gibt es nur rares Material, keine Füllmasse a la "remastered Studioversions" (die über kurz oder lang sowieso als CD erscheinen/erschienen sind).
Das komplette Lamb-Set aus Los Angeles in einer vorzuziehenden Version. Mehr Wucht, eine tighte Band und Gabriel, dessen Stimme Live noch mehr Gänsehaut-Feeling hervorruft. Spitzenklasse!
CD 3 mit langersehnten Liveklassikern und raren B-Seiten - toll gespielt und viel mitreissender als Genesis Live (hätte man gut und gerne noch mehr Songs von dieser Güte draufpacken können).
CD 4 mit grösstenteils überflüssigem Material - auch wenn die abgespeckten Versionen der ersten Genesis LP (ohne Streicher) wesentlich besser rüberkommen, ist das sicherlich kein Kaufgrund. Trotzdem sind hier noch ein paar rare Aufnahmen von "Bootlegklassikern" ( Song 2 bis 5) zu entdecken.
Bevor Ihr die Lamb Lies Down On Broadway kauft, schlagt lieber bei dieser Deluxe-Version zu.
Volle Punktzahl!
Bonus-Info: Es gibt Gerüchte, nach denen v.a. der Gesang von Peter Gabriel in größeren Teilen 1995 neu aufgenommen worden sein soll. Darüber hinaus sollen auch ein paar Gitarrenpassagen neu aufgenommen sein... In einem Interview auf der offiziellen Genesis Seite wird in einer Passage darauf eingegangen. Wer Spass daran hat, weitere Nachforschungen zu dem Thema anzustellen, darf uns gerne seine Ergebnisse zur Verfügung stellen ;)
Die "Credits" für diese Info gebühren übrigens Siggy Zielinski und unserem umtriebigen Leser Michael Hofer. Vielen Dank dafür!.
| Anspieltipp(s): |
Dancing With The Moonlit Knight; wer hier keine weichen Knie kriegt, kriegt sie bei Genesis nie mehr |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.5.2003 |
| Letzte Änderung: |
21.7.2008 |
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Alle Fans der ersten Stunde aufgepaßt. Dieses 4-CD-Box-Set solltet ihr euch auf gar keinen Fall entgehen lassen. Ausführlich wird hier die Gabriel-Ära dokumentiert. Die ersten beiden CD's enthalten einen kompletten Live-Mitschnitt von 'The Lamb Lies Down On Broadway', was schon allein den Kauf rechtfertigt. Auf der dritten CD sind auch Live Mitschnitte (u. a. von Suppers Ready!) sowie einige rare und bisher unveröffentlichte Tracks enthalten. Die vierte CD demonstriert dann hervorragend die Anfangstage dieser so einflußreichen Band. Fast ausnahmslos wurden hier Songs aus der Phase vor der ersten CD 'From Genesis To Revelation' aufgenommen. Einige Tracks sind auch auf dem Debut erhältlich, hier allerdings in ursprünglichen Versionen. Dazu gibt es einige Proberaumaufnahmen und diverse Songs, die nur als Single B-Seite aufgenommen wurden. Allerdings hält sich die Qualität der Songs in Grenzen und auch musikalisch haben einige Stücke nicht viel mit Genesis gemein.
Abgesehen vom musikalischen Inhalt bietet dieses Box-Set allerdings noch mehr. Das Booklet umfaßt sage und schreibe 80 Seiten und ist vollgestopft mit raren Fotos und einer Bandhistory, die aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird. So kommen Personen zu Wort, die Genesis in den Anfangstagen begleitet haben, sei es als Freund, Mitmusiker oder Manager. Diese Dokumentation gibt einen hervorragenden Überblick über die Geschichte dieser großartigen Band.
Auch der Preis von ca. 40-50 Euro rechtfertigt den Kauf dieses rundum gelungenen Box-Sets. Ich verkneife mir hier eine Bewertung, da dieses Teil einfach Pflicht für jeden Fan der alten Genesis Tage ist.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.5.2003 |
| Letzte Änderung: |
9.1.2004 |
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Hier noch einige Anmerkungen zu dieser empfehlenswerten Veröffentlichung:
Das traurig-düstere "Twilight Alehouse" findet sich auf keiner regulären Genesis-LP: Trotzdem gehört dieser
manchmal etwas nach Van der Graaf Generator klingende Song zu meinen Lieblingsongs von Genesis. Das folkige, an Cat Stevens erinnernde "Happy the Man" finde ich dagegen nicht so gelungen.
Auch wenn ich die Musik von Genesis sehr schätze (oder gerade deswegen), finde ich viele der frühen Popliedchen der Band, hier auf der vierten CD versammelt, reichlich belanglos und uninteressant, ob geschmacklos überarrangiert wie auf dem ersten Album, oder sparsam instrumentiert wie hier. Zusätzlich haben die Musiker damals eine Schwäche für salbungsvolle, amateurhaft wirkende Chöre und backing vocals gehabt, scheinbar auch ohne Hilfe
von Jonathan King. Deshalb finde ich das ziemlich anstrengend, gleich 20 solche Lieder am Stück durchzuhalten.
Die besseren dieser Stücke, wie z.B. "Shepherd", zeigen allerdings Potential, wie man so schön von Sachen zu reden pflegt, die halbgar wirken, zwiespältige Gefühle hervorrufen, aber dennoch irdendwie charmant anmuten. "Pacidy" gehört schon eher auf "Trespass" als auf das erste Album, und dokumentiert damit sich den 1970 vollziehenden Wandel in der Musik von Genesis. Bei kitschig-folkigen Liedern wie "Let us make love" muss ich mich fragen, ob wir das tatsächlich alleine dem Einfluss von Jonathan King zuschreiben können. Aber auch auf dieser CD ist man von Überraschungen nicht ganz sicher: damit meine ich den jazzigen Song "The magic of time".
Glücklicherweise besaßen Genesis genug Intelligenz, um sich in der kürzesten Zeit ein überzeugendes Profil zu geben und musikalische Peinlichkeiten entscheidend einzuschränken: Man vergleiche dazu die teilweise infantile 69-er Demoversion von "Dusk" mit dieser auf "Trespass". Man nehme naive Popfolklieder, und mache daraus märchenhafte Kleinode. Wer hätte es dieser durchschnittlichen bis schwachen Schülerband, die wir auf CD No.4 hören, einmal zugetraut, die Progwelt, und damit hoffentlich die Musikwelt, maßgeblich mitzuprägen?
An der über alle Zweifel (bis auf More fool me) erhabenen Musik der ersten 3 CD's haben sich bis heute unzählige Nachahmer versucht und gemessen. Und wenn man diese Songs hört, wird einem klar, warum alle Genesis-Klone und Nachahmer für immer nur zweite Wahl bleiben werden.
| Anspieltipp(s): |
|
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.6.2004 |
| Letzte Änderung: |
7.6.2004 |
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Bei aller Euphorie über das Erscheinen der schönen Box - die Fans mussten immerhin vier lange Jahre darauf warten - sollte man nicht vergessen, auf einige Zweifelhaftigkeiten aufmerksam zu machen, die damit verbunden sind.
Nehmen wir nur die "Lamb"-Aufnahme, den kommerziellen Schwerpunkt der Box: Thomas hebt ein paar Dinge hervor, die angesichts einer Rocktheateraufnahme von 1975 doch stutzig machen können: "Lamb" klinge frischer als die Studioversion, Hacketts Gitarre habe mehr Raum, Gabriels Vocals seien besser, Banks spiele wie ein Uhrwerk...
Das alles hat seinen Grund: Post-Production. Als man damals "Lamb" (nicht nur spielte sondern) aufführte, war das vor allem für Sänger/Darsteller Peter Gabriel mit einiger körperlicher Anstrengung verbunden: Er rannte auf der Bühne herum, musste sich umziehen und sang in stickigen Kostümen. All das war denkbar ungeeignet, um ein brauchbares Liverelease zu ermöglichen. Und so ging Gabriel 1995 denn auch ins Studio, um sämtliche Lamb-Vocals neu einzusingen. An den Stellen, an denen man das für nötig hielt, wurden dann die Originalvocals durch die neuen ersetzt - und das waren die allermeisten. Das lag zumeist an Balance-Problemen, aber auch an der teilweise recht wilden Bühnenperformance Gabriels, die einen klaren Gesang oft unmöglich machte. Dazu kam, dass einige der Kostüme seine Stimme derart dämpften, dass es unmöglich wurde, ihn zu verstehen. Derartige Korrekturen sind sicher verständlich, aber dass "The Chamber of 32 Doors" das einzige Stück sein dürfte, bei dem Gabriels Vocals unbearbeitet geblieben sind, geht wohl doch ein wenig zu weit.
Doch damit nicht genug: Steve Hackett nahm einige seiner Soli neu auf, darunter die von "The Lamia" und "Anyway". Zusätzlich korrigierte er eine Reihe von Fehlern - ebenso Banks und Rutherford. "It", nicht vollständig auf dem Originaltape, wurde sogar komplett neu eingespielt.
Man kann über solche Griffe in die Geschichte streiten. Selbstverständlich ist es legitim, wenn sich eine Band von ihrer besten Seite zeigen will, noch dazu, wenn es um ein Box Set geht, das immerhin nicht ganz billig ist. Auch dürfte es außer Frage stehen, dass man Gabriel in einer Version, die nun mal kein Filmdokument ist, wenigstens klar und deutlich singen hören will, wenn man ihn und seine Performance schon nicht sieht (wieso gibt es eigentlich keine vernünftige Filmaufnahme des "Lamb"-Sets?!?). Dem steht aber der ebenso legitime Wunsch des Fans nach einem authentischen Live-Dokument entgegen, das sämtliche Spontaneitäten, alle emotionalen Ausbrüche der "Lamb"-Figuren, alle Extreme, mit denen sich die Musiker bei einem so anspruchsvollen Set konfrontiert sahen, ungeschminkt abbildet. Dabei dürfte besonders ins Gewicht fallen, dass einige der gesprochenen Einleitungen Gabriels fehlen: gerade die lieben Genesis-Fans gemeinhin sehr.
Die Pros und Contras mag jeder für sich selbst abwägen (das kann mit den Möglichkeiten des Internets jeder, z. B. mit Hilfe von Freund Wolfgang und seinen Vaults), eins steht jedoch fest: Diese Musik ist alles andere als über alle Zweifel erhaben...
| Anspieltipp(s): |
Lamb '95 |
| Vergleichbar mit: |
Ähnlichen Raritätenboxen. |
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| Veröffentlicht am: |
3.5.2010 |
| Letzte Änderung: |
4.5.2010 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Genesis
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