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Dream Theater

Dream Theater

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label: Roadrunner Records
Durchschnittswertung: 8.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

James LaBrie lead vocals
John Petrucci guitars
Jordan Rudess keyboards, GeoSynth App, Seaboard
John Myung bass
Mike Mangini drums, percussion

Tracklist

Disc 1
1. False Awakening Suite

1. Sleep Paralysis
2. Night Terrors
3. Lucid Dream

2:42
2. The Enemy Inside 6:17
3. The Looking Glass 4:53
4. Enigma Machine 6:03
5. The Bigger Picture 7:41
6. Behind the Veil 6:53
7. Surrender to Reason 6:35
8. Along for the Ride 4:45
9. Illumination Theory

1. Paradoxe de la Lumière Noire
2. Live, Die, Kill
3. The Embracing Circle
4. The Pursuit of Truth
5. Surrender, Trust & Passion

22:17
Gesamtlaufzeit68:06


Rezensionen


Von: Nik Brückner @ (Rezension 1 von 3)


Dream Theater! Was konnte man erwarten! Mit dem Vorgänger "A dramatic Turn of Events" hatten die Jungs mal eben das beste Album ihrer Karriere vorgelegt. Sogar mit einigem Abstand, wie einige behaupteten. Wie dem folgen?

Dream Theaters "Dream Theater" ist das, was der Titel verspricht. Dream Theater. Fragt Ihr euch auch immer, warum Bands ihr zigtes Album plötzlich selftiteln? Wär's Film oder Fernsehen, würde man von einem Reboot sprechen. "Dream Theater" ein Reboot? Wart, nochmal nachhören. Nein. "Dream Theater" ist nach Dream Theater im Sternstundenmodus eine Rückkehr zu – ja wozu? Zu Dream Theater im Dream-Theater-Modus. Womit ich sagen will: Wenn ich im Folgenden nörgle, dann auf hohem Niveau.

Also Dream Theater im Dream-Theater-Modus. Das geht gleich damit los, dass es wieder die eine oder andere Hommage gibt. Sich vor verdienten Kollegen zu verneigen, ist ja einer der sympathischsten Züge dieser Band. Alle waren sie schon dabei: Pink Floyd, Tool, Metallica. Nun also Nightwish. Nightwish? Nightwish?!? Yep, die instrumentale "False Awakening Suite", angesichts ihrer lediglich zweieinhalb Minuten mit "Suite" reichlich pompös betitelt, ist eine einzige stilistische Verneigung vor Nightwish. Cheesy. Und damit der schwächste Einstieg in ein Dream Theater-Album, den ich kenne.

Doch die Band lässt das nicht auf sich sitzen. "The Enemy Inside" kann vor Kraft kaum gehen und präsentiert sämtliche Trademarks der Band: eine schwelgerische Melodie, tolle Soli, haarsträubend schnelle, frickelige Instrumentalpassagen, das ist es, was wir hören wollen. Stark! Doch "A dramatic Turn of Events" begann gleich mit einem Dreierpack von Songs dieser Qualität, "Dream Theater" dagegen kann da nicht mithalten.

Ich sprach die Tradition der Hommage bei DT an. Auf diesem Album ist es vor allem Rush, vor denen man sich verneigt, und das gleich mehrfach. "The Looking Glass" beginnt mit einem reinrassigen Rush-Riff, später gibt es ein wunderbares Gitarrensolo über einem groovigen Rush-Bass zu hören – Kenner der Dreieinigkeit "Hemispheres", "Permanent Waves" und "Moving Pictures" werden ihre Freude haben. Leider ist "The Looking Glass" nicht so besonders und dürfte im Gesamtwerk Dream Theaters wohl eher eine Fußnote bleiben.

Nicht so "Enigma Machine", das zweite und weitaus bessere Instrumental auf diesem Album. Es geht natürlich um die Verschlüsselungsmaschine gleichen Namens, und das Stück ist passend betitelt: Dream Theater muskeln sich durch ein undurchdringliches Labyrinth von Rhythmus- und Taktwechseln, es gibt irrsinnig schnelle Unisonoläufe, kräftigen Bass, feuriges Schlagzeug – hier kriegen wir Dream Theater at it's best.

"The Bigger Picture" ist die Powerballade, die bisher noch fehlte. Nicht übel, solides DT-Handwerk, aber auch nicht wirklich der Song, der auf der DT-Playliste zweifellos einen der oberen Ränge einnehmen müsste. Jetzt aber! Jetzt aber?

Nun, mit "Behind the Veil" kehrt immerhin wieder so etwas wie Drive in das Album ein. Die rhythmischen Spielereien sind klasse, wer beim Stolpern mal so richtig Spaß haben will, der soll einfach mal hier mitzählen. Der konzise Song ist allerdings um einiges zu konzise, um den Progmetaller so richtig mitzureißen, und auch die beiden Soli am Ende sind für "Turn"-verwöhnte Ohren ziemlich konventionell geraten.

Dann wieder Rush. "Surrender to Reason" beginnt mit einem Rush-Riff. Wie auch sonst - wo der Titel schon so heißt! Aber leider wird es wohl auch dieser Song nicht schaffen, zu einem "Tom Sawyer" im Werk Dream Theaters zu werden. Im Gegensatz zu "The Looking Glass" sind hier die Rush-Elemente nicht gut in den Song integriert. Der Rush-Part (der am Schluss nochmal wiederkommt) hat mit dem restlichen Song nichts zu tun und baumelt einfach irgendwie am Rest dran. Der hymnische Song in der Mitte wird durch ein paar Opernmetalpassagen und Frickelsoli angereichert, richtig zünden kann die Mischung aber nicht. Es wird nicht klar, ob der Song ein Rush-Kracher sein soll, ein getragenes Stück, oder zündender in-your-Face-Progmetal. Nicht schlecht, abwechslungsreich natürlich, aber irgendwie nicht der geschlossene Song mit Zug zum Tor, der er sein könnte.

"Along for the Ride" ist die zweite Single. Es ist eine jener schmachtenden Powerballaden im Werk DTs, auf die viele Fans nicht gut zu sprechen sind. Und nun?

Bis hierher ist "Dream Theater" ein überraschend mäßiges Album. Aber es sind ja noch 22 Minuten übrig. Und die nimmt "Illumination Theory" ein, immerhin ein Longtrack. Und schon der Einstieg ist standesgemäß. Das wie immer bei DT eher einer Ouvertüre ähnelnde Intro kann nahtlos an die Stärken von "A dramatic Turn of Events" anschließen: Komplexität, Melodie, Power. DT feuern endlich mal aus allen Rohren. Die Vocals werden mit einem Kreuzfeuer aus rhythmisch höchst unpassenden Staccatoriffs zerschossen. Danach haarsträubend schnelle Läufe, klasse - jetzt ist das Album endlich mal das, was es schon seit einer Stunde sein soll. Dann macht "Illumination Theory" plötzlich eine radikale Kehrtwende und wird zu "I get up, I get down", jenem stillen Moment, der Yes' "Close to the Edge" zu so einem so unglaublich ausgeglichenen Werk gemacht hatte. Das funktioniert wieder, allerdings leitet diesmal nicht ein Jahrhundertsolo in den nächsten Teil über, sondern Pseudoklassik, getragene Streicher, schnell abgelöst von einem Staccato-Bass, der uns schnell wieder klarmacht, dass wir hier Metal hören. Rudess überrascht in der nun folgenden Solo-Orgie mit einer kurzen Hommage an ELPs "Tarkus", danach endet das Stück standesgemäß mit einer großen Geste, einer getragenen Hymne, die live sicherlich für Gänsehaut sorgen wird.

Also ein versöhnliches Ende? Naja, irgendwie schon. Der Longtrack ist allerdings nicht der Allerbeste, den Dream Theater je geschrieben haben. Er funktioniert zwar in seinen Einzelteilen gut, ist aber nicht so ganz aus einem Guss: "Paradoxe de la Lumière Noire", "Live, Die, Kill", "The Embracing Circle", "The Pursuit of Truth" und "Surrender, Trust & Passion" sind klasse, "Illumination Theory" kommt aber nicht an sie heran.

Fazit: Ein solides Album, ein gutes Album, das seinem Vorgänger aber nicht das Wasser reichen kann. Wirklich stark sind "The Enemy Inside", "Enigma Machine" und "Illumination Theory", der Rest sind gute Songs mit schönen Melodien, aber nichts, was man nicht auch auf schwachen Alben der Band hören könnte. Der Schmachtfetzen, auf den man verzichten könnte, heißt diesmal "Along for the Ride". Gutes Album, für Dream Theater ein bisschen konventionell vielleicht, und im Vergleich mit dem grandiosen Vorgänger (den man nicht machen muss) jene kleine bis mittlere Enttäuschung - die allerdings wohl kaum zu vermeiden war.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Naja, Dream Theater. Und Nightwish, Rush, Yes und ELP.
Veröffentlicht am: 24.9.2013
Letzte Änderung: 30.9.2013
Wertung: 10/15
Man kann along für den Reit sein, es ist aber auch okay, wenn man es nicht ist.

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Von: Gunnar Claußen @ (Rezension 2 von 3)


Ich bin überrascht. Nicht unbedingt von Dream Theaters "Dream Theater", sondern von Niks Rezension dieser Platte. Denn da steht vermutlich wirklich alles drin, was es zu diesem Album in stilistischer Hinsicht zu sagen gäbe. Bleibt für mich also mal wieder nur noch die Tätigkeit, einzelne Details abzuarbeiten und natürlich meine Meinung dazu abzugeben. Also, frisch ans Werk.

Die "False Awakening Suite" ist gar nicht sooo übel, wie sie weiter oben gemacht wird. Mag sein, dass die zackigen Orchester-Akkorde zum Einstieg etwas an Hans-Zimmer-Soundtracks (und damit an Nightwish) erinnern, das folgende Instrumental ist jedoch gediegene Dream-Theater-Kost. Dann also "The Enemy Within": Vermutlich der vertrackteste Beginn eines Songs, den Dream Theater seit langem ("6 AM", oder so...) gewagt haben, was allerdings in zweierlei Hinsicht in die Hose geht: Einerseits wirkt diese Eröffnung überhastet, und andererseits ist der folgende Song eine recht simple, aber angenehme Nummer, deren eher komplexer Rhythmik jedoch etwas (im Wortsinne) Aufgesetztes anhaftet. Dream Theater agieren hier ergo wie ein 100-m-Sprinter, der vom Startblock aufspringt, sich verkrampft [sic!] und prompt stolpert.

Anschließend "The Looking Glass": Ja, das klingt tatsächlich nach Alex Lifesons optimistischen Arpeggio-Riffs und den typisch changierenden Neil-Peart-Beats. Dass John Myung den Bass nicht ganz so prägnant zupft wie Geddy Lee und James LaBrie auch nicht wie letzterer klingt, ist dabei hinnehmbar, denn wir wollen ja Dream Theater hören und nicht etwa eine Rush-Coverband. Ärgerlicher sind da das ziemlich überladene Arrangement und die nicht gänzlich nahtlos aneinandergefügten Parts. War dies nun ein eher rockiger Song, so tendiert "Enigma Machine" wieder mehr zum Metal und bietet überdies auch mal wieder etwas von dem klassischen instrumentalen Wahnwitz. Vorwerfen lässt sich dieser Nummer allerhöchstens, dass sie als reines Spaßmacher-Instrumental doch ein wenig verloren da steht. Zu anderen Zeiten waren Spielereien wie "Wot Gorilla?" oder "Cinema" jedenfalls besser auf ihren jeweiligen Platten platziert worden.

Weiter also mit "The Bigger Picture". Fazit: Oh je, eine melodramatische Halbballade! Das muss nicht a priori schlecht sein, aber Balladen waren bei DT nie die großen Bringer, und "The Bigger Picture" sowie drei Songs weiter hinten das kitschig unterlegte "Along For The Ride" passen hier nur allzugut ins, äh, Bild. Dann besser gleich zu "Behind The Veil" springen. Das Intro jedenfalls ist mir schon mal in Gestalt eines Stratovarius-Songs ("Move The Mountain") begegnet, der Song selber ist dankenswerterweise solide und gut anzuhören. Auffällig ist vielleicht die Tendenz zu melancholischen Melodien, wie schon zuvor in "The Enemy Within".

"Surrender To Reason" wirkt danach lediglich zu Beginn wie eine Rush-Huldigung, weist aber frappierenderweise die gleichen Mängel wie "The Looking Glass" auf. Hier hätte es sich wohl gelohnt, noch ein paar Minuten mehr Spielzeit für schlüssigere Übergänge einzubauen, dann wäre hierdraus möglicherweise ein Highlight geworden (angesichts des eher langweilig schunkeligen Endes hätte man das Stück dann allerdings auch besser austarieren müssen). "Along For The Ride" hatte ich weiter oben schon abgekanzelt, also gleich weiter zum immerhin drittlängsten Stück der Bandgeschichte. Machen wir's am besten kurz: Auch "Illumination Theory" ist kein "Supper's Ready", pardon, "Close To The Edge" im Metalgewand, sondern eher eine Aneinanderreihung von verschiedenen Parts. Einige davon sind allerdings ebenfalls im positiven Sinne solide geraten, sodass als einziger wirklicher Mangel mal wieder ein ebensolches Fehlen an Zusammenhang anzuprangern ist. Lustig übrigens, dass Jordan "iPhone" Rudess dann und wann tatsächlich mal Hammondorgelsounds bedient.

Das war sie also, Dream Theaters Selbstbetitelte. Unterm Strich ist das natürlich kein absolutes Ärgernis wie sämtliche 00er-Platten (mit Ausnahme vielleicht von "Octavarium"). Störend ist aber, dass in den meisten längeren Stücken die ganz großen Zusammenhänge zwischen gut geratenen Parts fehlen und an anderen Orten es in Sachen Spielfreude und Arrangement auf eine gewisse übermotivierte Weise übertrieben wird. Man könnte sagen, dass "Dream Theater" teils regelrecht überhastet wirkt. Die Klasse von "A Dramatic Turn Of Events" kann das Album damit letztlich nur in den allerwenigsten Augenblicken erreichen. Ein ziemlicher Dämpfer angesichts der Begeisterung, die jenes Album vor zwei Jahren entfachen konnte.

Anspieltipp(s): Surrender To Reason, Behind The Veil
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.10.2013
Letzte Änderung: 29.12.2013
Wertung: 9/15
melancholischer, bombastischer und leider auch fragmentierter als früher

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Von: Harald Schmidt @ (Rezension 3 von 3)


Die Stücke sind hier im Einzelnen schon so detailliert von den Kollegen besprochen, dass ich mir einen das Ganze von oben betrachtenden Ausflug gestatte. Sind Dream Theater Kritikerlieblinge, einfach nur weil sie DT sind und sich die Band zunehmend besser vermarktet seit dem Ausstieg von Mike Portnoy? Ist es die Tatsache, dass die Band sich so irrsinnig überzeugt von ihrem aktuellen Kurs gibt und das neue Album einmal mehr das Beste und Größte ist? Es ist Zweckoptimismus.

Wenn ich Stücke für meine Radiosendung Progdependent auswähle, dann lässt die Schnelligkeit, mit der sich sofort passende Stücke aus einem Album herausfiltern lassen zwei mögliche Schlüsse über die Qualität der CD zu: Entweder strotzt das Album nur so vor Geniestreichen oder es sind eben nur ein, zwei taugliche Stücke dabei. Im Falle der neuen Dream Theater fiel die Wahl einzig und allein auf den Longtrack. Natürlich sind runde 20 Minuten genügend Zeit, um fast schon zwingend ausreichend gute Zutaten darin unterzubringen – auch wenn ich Niks Vergleiche zu Close To The Edge nur für eine wohlmeinende Geste halte (wie wenn Papa Schmidt die Fußballkünste seines Juniors mit jenen des jungen Rummenigge vergliche). Der Versuch ein zweites Stück zu finden, das sich mit Begeisterung hören und ankündigen ließe, schlug trotz mehrfacher Anläufe fehl.

Was mir völlig fehlt sind bandübergreifende Interaktionen. Ich meine keine aneinander gereihten Soli und Kabinettstückchen. Ich meine Gesamtwerke, in denen die Band im Miteinander etwas Großes erreicht. Es muss kein zweites Metropolis wie anno 1992 sein. Aber etwas in diese Richtung, das eindeutig von grandiosen Ideen bestimmt wird und dann auch noch spieltechnisch atemberaubend umgesetzt wird. Auf diesem Album wirkt es umgekehrt und fast wie ein Spiegel der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung: Die Technik bestimmt, was geschieht und was der Mensch tut. Aus der Technik entstehen die Stücke und werden darum herum gebaut. Nein, ergreifende oder nachhaltige Melodien entstehen so nicht, auch keine Songs, die einen so in den Orbit katapultieren, dass einem Hören und Sehen vergeht.

Dream Theater sind überdeutlich formelhaft geworden, die nach außen zur Schau gestellte positive Befreiung und das gebetsmühlenartig wiederholte neue Selbstbewusstsein hat der Band den kritischen Blick auf das eigene Schaffen vernebelt und die Kreativität erlahmen lassen. Die Kompositionen sind mäßig, teils bruchstückhaft. Die Technik ist brillant, natürlich; musiktechnisches Bodybuilding. Inhaltlich und emotional bleiben DT diesmal vieles, vieles schuldig. Nicht nur, weil der Vorgänger A Dramatic Turn Of Events fast schon wie ein Leuchtturm aus der DT-Diskografie ragt, sondern vielmehr weil DT 2013 als das bisher schwächste Album aus einem Vierteljahrhundert Dream Theater in die Annalen eingehen wird. In zwei bis drei Jahren, spätestens nach dem nächsten und besseren Album, werden das alle einsehen.

Anspieltipp(s): Illumination Theory
Vergleichbar mit: Alben, in denen andere Bands vergeblich versucht haben wie Dream Theater zu sein
Veröffentlicht am: 5.10.2013
Letzte Änderung: 5.10.2013
Wertung: 7/15
Gute Besserung, Dream Theater. Nachsitzen und 100x "A Dramatic Turn Of Events" schreiben.

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Dream Theater

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1986 Majesty - the official 1986 Demo 9.00 1
1989 When Dream And Day Unite 11.00 3
1992 Another day (Single) - 1
1992 Images and Words 12.00 4
1993 Live at the Marquee 7.00 1
1994 Lie (Single) - 1
1994 The silent man (Single) - 1
1994 Awake 12.33 3
1995 A Change Of Seasons 9.50 2
1997 Falling Into Infinity 6.00 2
1997 Hollow years (Single) - 1
1998 Once In a LIVEtime 7.67 3
1999 Metropolis Pt. II - Scenes From a Memory 12.00 7
2000 Through her eyes (Single) - 1
2001 Metropolis 2000: Scenes From New York 11.00 1
2001 Live Scenes From New York 10.00 1
2002 Six degrees of inner turbulence 6.00 3
2003 Train of thought 9.67 6
2003 The Number of the Beast (Official bootleg) 8.00 2
2003 Master of Puppets (Official Bootleg) 10.00 2
2004 When dream and day reunite (Official bootleg) 11.00 1
2004 Live at Budokan (DVD) 12.00 1
2004 Live at Budokan 10.50 2
2005 Dark Side of the Moon (Official bootleg) 9.00 2
2005 Octavarium 10.29 7
2006 Score - 20th Anniversary World Tour 7.00 1
2006 Made in Japan (Official bootleg) 10.00 1
2006 Score - 20th Anniversary World Tour (DVD) 12.00 1
2007 Systematic Chaos 8.00 4
2008 Chaos in motion 2007-2008 10.00 1
2009 Uncovered 2003-2005 (Official bootleg) 8.00 1
2009 Black Clouds & Silver Linings 10.00 2
2011 A Dramatic Turn of Events 11.80 5
2013 Live at Luna Park 13.00 1
2016 The Astonishing 8.50 3

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