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Traumhaus

Das Geheimnis

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: Progressive Promotion Records
Durchschnittswertung: 12/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Alexander Weyland keyboards, lead vocals, electric guitar, loop programming, effects
Tobias Hampl electric & acoustic guitars
Sebastian Klein electric & upright bass
Stefan Hopf additional drum loops

Gastmusiker

Jimmy Keegan drums

Tracklist

Disc 1
1. Das Geheimnis Teil 1 4:29
2. Das Vermächtnis 27:26
3. Wohin der Wind Dich trägt 6:30
4. Frei 5:36
5. Das Geheimnis Teil 2 13:25
Gesamtlaufzeit57:26


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß (Rezension 1 von 2)


Traumhaus waren für mich bisher ein Geheimnis... da ist es ja gut mit dem Album „Das Geheimnis“ die Band kennenzulernen. Rock oder Progressive Rock mit deutschen Texten löst bei mir immer Nervosität aus, vielleicht liegt es daran, dass ich mich bisher noch nie mit dem Schaffen von Traumhaus befasst habe. Ein anderer Grund mag sein, dass die Band zwar schon länger existiert, aber nicht gerade eine der arbeitswütigsten ist. „Das Geheimnis“ ist erst das dritte Vollzeit-Album, daneben gibt es noch eine EP (was man alles auf diesen Seiten nachlesen kann).

Umso mehr hat mit „Das Geheimnis“ überrascht und erfreut. Edler Neoprog mit Schmackes an den richtigen Stellen wird hier geboten, der Vergleiche mit den Genre-Größen aus dem Ausland sicher nicht scheuen muss. Und die poetischen Texte sind durchweg gelungen und regen zum Mit- und Nachdenken an. Nur in „Frei“ wird etwas zu oft auf den Phrasen „Wir sind frei... sind wir frei?“ herumgeritten. Aber die Texte sind sicherlich keine Gefahrenherde, die dem Genuss des Albums abträglich sein könnten.

Musikalisch haben Traumhaus viel zu bieten. Hochmelodische Songs, die epische Melodiebögen spannen. Interessante, spannende, moderat vertrackte Instrumentalpassagen, in denen teils filigrane, teils orchestrale Tastenflächen auf elegische Gitarrenlinien treffen. Untermauert von sahnig brummelnden Bassläufen und durchaus druckvollem, aber immer filigranem Drumming. Hier passt alles, ohne in beliebigen Wohlklang abzugleiten. Dabei darf die Gitarre schon mal bissig riffen, aber von metallischen Eruptionen ist man immer noch weit entfernt. Besonderer Höhepunkt ist der Longtrack „Das Vermächtnis“, der einer bewegten Reise gleich durch verschiedene, elegant verschlungene Klanglandschaften führt. Alexander Weylands sanfte, aber charaktervolle und charismatische Stimme erweckt die Songs zum Leben und präsentiert die Texte intensiv und beeindruckend.

Auf dem Drum-Sessel tut sich anscheinend immer was bei Traumhaus. Hier trommelte schon der King Of Agogik Hans Jörg Schmitz. Diesmal hat man mit Spock's Beard Drummer Jimmy Keegan ein besonderes Kaliber verpflichten können, der insbesondere „Das Vermächtnis“ mit seinem variablen Spiel prägt.

„Das Geheimnis“ ist überzeugendes Album aus der eher schöngeistigen Ecke „unserer“ Musik. Manchmal zum Träumen, manchmal zum Mitwippen, man meint die Liebe und Hingabe, die in diesem Album steckt, fast körperlich zu spüren. Es muss nicht immer schräge Vertracktheit oder entmenschte Härte sein, wenn man gut unterhalten werden will. Vielleicht sind es auch gerade die Texte, die den Wohlklang kontrastieren und so für die nötigen Reizpunkte sorgen.

Anspieltipp(s): alles... für ein erstes Kennenlernen "Wohin der Wind dich trägt"
Vergleichbar mit: edlem, melodischem Neoprog an sich
Veröffentlicht am: 26.9.2013
Letzte Änderung: 26.9.2013
Wertung: 11/15

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Von: Jürgen Wissing @ (Rezension 2 von 2)


Früher wäre mir deutsch gesungener Prog im „Traum“ nicht ins „Haus“ gekommen, ehrlich. Aber jetzt ist es doch passiert und meine Begeisterung ist groß.

Das „Geheimnis“ der Band, mit dem ich überzeugt wurde, liegt vor allem in dem hohen Niveau des Songwritings begründet. Auf international anerkennenswertem und professionellem Niveau liegen dabei sowohl die Texte wie auch die musikalische Umsetzung. Clever auch der Schachzug, die Lyrics zusätzlich in englischer Sprache abzudrucken.

Eine Scheibe wie aus einem Guss, mit deutlichen Merkmalen des NeoProg, aber auch mit dezent metallischen Ansätzen und mit einer großartigen Ballade mittendrin. Die Longtracks sind jederzeit spannend und nur selten werden Refrains überbetont („Frei“).

Das Übersee – Drumming empfinde ich gelegentlich als leicht „übermotiviert“ bzw. etwas arg „bolzig“, aber damit schließt sich auch schon die Meckerecke. Die grandiosen, zum Teil berührenden Melodien, durch fette Keyboards mit symphonischer Wucht unterstützt, lassen mich seit Wochen nicht mehr los und die CD klemmt im Player fest. Anspruchsvolle Gitarrenarbeit mit packenden Soli rundet eine Leistung ab, die ich in dieser Form keiner deutschen Band zugetraut hätte.

Tolles Album, Hut ab und: weiter so!

Anspieltipp(s): ganz hören
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.2.2014
Letzte Änderung: 4.2.2014
Wertung: 13/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Traumhaus

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2001 Traumhaus 10.00 2
2005 Hinaus EP 11.33 3
2008 Die andere Seite 10.33 3
2014 Ausgeliefert 11.00 1

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