SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
21.6.2018
Arena - Double Vision
Karfagen - Messages from Afar: First Contact
20.6.2018
Syrinx Call - The Moon On A Stick
Galaxy Space Man - Unravel
Widek - Dream Reflection
19.6.2018
The Soft Machine Legacy - Burden of Proof
Heldon - It's Always Rock'n'Roll
18.6.2018
Il Bacio della Medusa - Seme
17.6.2018
Temple - Temple
Jack O'The Clock - Repetitions Of The Old City II
Bad Dreams - Chrysalis
Corde Oblique - Back Through The Liquid Mirror
16.6.2018
Sensitiva Immagine - E tutto cominciò così
Pyramid - Pyramid
15.6.2018
Real Ax Band - Just Vibrations - Live at Quartier Latin
Tusmørke - Fjernsyn i farver
Christian Fiesel - The Dark Orb
HAGO - HAGO
ARCHIV
STATISTIK
24723 Rezensionen zu 16922 Alben von 6590 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Baraka

Trinity

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion
Label: Musea Parallèle
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Shin Ichikawa Bass , Pedal Synth
Issei Takami Guitar , Pedal Synth
Max Hiraishi Drums

Tracklist

Disc 1
1. Jupiter 6:50
2. 19-16 3:17
3. Spider foot prints 9:17
4. Eternal stream 8:28
5. Shadow eater 5:40
6. Hide-and-seek 2:31
7. Tagger 1:39
8. Marble 5:46
9. Wind vox 2:38
Gesamtlaufzeit46:06


Rezensionen


Von: Kristian Selm


Jedes Land lebt so mit seinen schubladenhaften, progressiven Klischees. Bei Japan denkt man zuerst an sich überschlagenden musikalischen Overkill in spielerischer Perfektion, der zuweilen bis zur Selbstkarikatur überfrachtet ist. Das ist oftmals trotzdem originell verpackt, so dass man sich bei der entsprechenden Nippon-Leidenschaft an einem bunten Blumenstrauß an Melodien, Technik und asiatischem Wahnsinn erfreuen kann.

Das japanische Power Trio Baraka passt nicht vollständig in das eben beschriebene Raster. Der instrumentale Dreier nimmt sich gelegentlich zurück, hat seinen harten Rock mit deutlicher Jazz Rock / Fusion Färbung in ein verspieltes, aber nicht zu überbordendes Korsett mit amerikanischer Prägung gezwängt. Das ist präzise und filigran gespielt und umgesetzt, jedoch mit signifikanter Bodenhaftung zwischen Blues und Rock versehen. Dennoch dürfen nicht ein paar verzwirbelte crimsoneske Noten fehlen, trotzdem wirkt das Tun von Baraka immer konzentriert und der Sache dienlich, sprich musikalisch auf den Punkt gebracht. So vermisst man zwar die überraschende, spontane Losgelöstheit, die inhaltliche Unvorhersehbarkeit, bekommt dafür als Gegenleistung eine Instrumentenbeherrschung der feineren Art geboten.

Während man auf den Vorgängeralben teils mit epischen Longtracks aufwartete, bleibt hier alles unter der zehn Minuten Marke, ist selbst Platz für kürzere Intermezzi mit einer Spielzeit von unter zwei Minuten. Gute Handwerkskunst aus Fernost aus dem Grenzbereich von härterem Rock und Jazzrock.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.11.2013
Letzte Änderung: 17.11.2013
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Baraka

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 VII 12.00 1
2008 Shade of Evolution 9.00 1
2010 Inner Resonance 9.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum