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Steve Moore

Primitive Neural Pathways / Vaalbara

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik
Label: Static Caravan
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steve Moore Electronics, Synthesizers, Sequencer, Keyboards, Effects

Tracklist

Disc 1
1. Orogenous Zones   (Primitive Neural Pathways, 2010) 5:28
2. Feel the difference 6:51
3. C Beams 5:44
4. Primitive Neural Pathways 5:58
5. 248 Years 9:01
Gesamtlaufzeit33:02
Disc 2
1. Vaalbara part I   (Vaalbara, 2008) 11:58
2. Vaalbara part II 13:34
Gesamtlaufzeit25:32


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


"Primitive Neural Pathways / Vaalbara" vereinigt zwei ursprünglich im Jahre 2008 ("Vaalbara") bzw. 2010 ("Primitive Neural Pathways") nur in Vinyl gepresst veröffentlichte Tonträger Steve Moores. Das Ganze kommt in Form von zwei CDs in einem schmucken Mini-2xLP-Klappcover, bei dem die beiden Einzelcover der LP-Versionen verbunden wurden - das rötliche gehört zu "Primitive Neural Pathways", das gelbliche zu "Vaalbara". Diese wurden einfach verkleinert, was es im Falle von "Primitive Neural Pathways" etwas schwierig (aber nicht unmöglich) macht den Text auf der Coverrückseite zu entziffern. Auf der Hülle von "Vaalbara" ist bis auf Titel, Autor und die Angabe, dass auf der Scheibe die Teile I und II des Titelstücks zu finden sind, kein weiterer Text vorhanden.

Zwei recht unterschiedliche Gruppen von Stücken hat Moore auf den jeweiligen Alben versammelt. "Primitive Neural Pathways" bietet eher beschwingt dahin dümpelnde, hymnisch auf- und abgleitende, symphonisch-klangvolle Elektronikmuster, meist unterlegt mit rhythmischen Sequencermustern, die mehr als deutlich an die (besseren) Produktionen von Jean-Michel Jarre der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts oder auch von Vangelis aus demselben Zeitraum gemahnen. Einzig "C Beams" ist etwas schwungvoller geraten und hat fast eine gewisse waveig-elektropopige Atmosphäre.

Das zweiteilige "Vaalbara", benannt nach dem hypothetischen Urkontinent, der vermutlich vor 3 Milliarden Jahren existiert hat, ist dagegen von ganz anderem Charakter. Hier fließen zeitlupenhaft recht düstere, bedrohlich-sonore Elektronikgebilde aus den Boxen, angereichert mit allerlei kosmischem Flirren und Zischen, mächtigem Dröhnen und sperrigem Wabern. Freiformatig-klangmalend lagert Moore hier Soundschichten zu einem Klangmonolithen zusammen, der sich hypnotisch und voluminös über gut 25 Minuten ausbreitet.

"Primitive Neural Pathways / Vaalbara" ist eine hübsch gestaltete Zusammenstellung zweier recht verschiedener Einzelwerke Moores, die einerseits gefällige, aber dem Vorbild mehr als ebenbürtige Retroelektronikexkurse à la Jarre, andererseits ein beeindruckend dichtes Elektronikgebirge mit eigenem Charakter bieten. Elektronikfreaks mit Hang zur Zukunftsmusik der 70er einerseits bzw. sperrigen Tonmonumenten andererseits und Zombi- bzw. Moore-Fans können zugreifen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.1.2014
Letzte Änderung: 19.7.2015
Wertung: 9/15
Pathways 8, Vaalbara 11

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Moore

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 The Henge 9.00 1
2008 Demo 2003 + Bonus Track (LP) 10.00 1
2009 Gutterballs: Original Motion Picture Score 9.00 1
2012 Light Echoes 11.00 1
2013 Pangaea Ultima 10.00 1
2015 Cub 11.00 1
2016 The Mind's Eye 12.00 1
2017 Mayhem 9.00 1

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