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Dream Theater

Falling Into Infinity

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1997
Besonderheiten/Stil: Rock / Pop / Mainstream; Progmetal
Label: East West Records
Durchschnittswertung: 6/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Mike Portnoy Drums, Percussion & Background Vocals
John Myung Bass & Chapman Stick
John Petrucci Guitars & Background Vocals
Derek Sherinian Keyboards & Background Vocals
James LaBrie Lead & Background Vocals

Gastmusiker

Doug Pinnick Vocals (track 7)

Tracklist

Disc 1
1. New Millenium 8:20
2. You not me 4:58
3. Peruvian Skies 6:43
4. Hollow Years 5:53
5. Burning My Soul 5:29
6. Hell's Kitchen 4:16
7. Lines in the Sand 12:05
8. Take away my Pain 6:03
9. Just let me breathe 5:28
10. Anna Lee 5:51
11. Trial of Tears

1. It's raining
2. Deep in Heaven
3. The Wasteland

13:07
Gesamtlaufzeit78:13


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @ (Rezension 1 von 2)


Hier ist er, der vorläufige Tiefpunkt im Schaffen des Traumtheaters. Auf mainstream und Radiotauglichkeit getrimmt hat FII nicht mehr viel mit Alben wie Awake oder Images and Words zu tun. Gerademal Trial of tears, lines in the sand und in Ansätzen New Millennium sind etwas komplexer und abwechslungsreicher geraten. Ansonsten werden tonnenweise langweilige Balladen (peruvian skies, hollow years, take away my pain, anna lee, the wasteland) geboten, was mit Prog dann auf die Dauer auch nichts mehr zu tun hat, grölt sich LaBrie durch "Hitparaden-Schieler" wie you not me oder wird frech im Metallica-Stil gemetalt (burning my soul), was durchaus noch ansprechend ist. Aber auch hier zerstört LaBrie die spannend-düstere Grundstimmung mit zwerchfellmassierendem Bassriffing mit seinem schrillen Pressorgan.

Das nette Instrumental hell`s kitchen, in welchem Petrucci eines seiner wenigen überzeugenden Soli spielt, und wo es auch mal etwas vertrackter zu und her geht, ist noch einer der Lichtblicke auf FII.

Kommen wir zu den Höhepunkten des Albums, den eingangs erwähnten lines in the sand und trial of tears. Auch hier gibts zwar nichts neues zu hören, die Stücke sind aber einfach etwas vielfältiger und abwechslungsreicher als der graue Rest der Platte.

Der einzige Grund, warum die CD auch heute noch ab und zu den Weg in meinen Player findet, ist der Mittelteil von trial of tears (ab 5:55, deep in heaven). Dann packe ich mein Schattenschlagzeug aus und geniesse die tolle Gitarrenlinie, den groovigen Bass und Portnoy und ich spielen im Duett, immer schneller, immer härter. Für einmal hört man auch Derek Sherinian, der ansonsten meist weggemischt wird, ein virtuoses Solo spielen.

Ausser hartgesottenen Fans kann man dieses Album niemandem wirklich empfehlen.

Anspieltipp(s): trial of tears, hell`s kitchen
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.9.2003
Letzte Änderung: 6.5.2006
Wertung: 5/15
Deep in heaven 12

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 2 von 2)


Dies ist das am spannendsten erwartete Album des Jahres 97 und für mich von vornherein ein Anwärter des Jahres gewesen, wenn da nicht dieses Wörtchen wenn wäre...

Denn, je höher die Erwartungen umso größer die Enttäuschung. Album 1 nach Kevin Moore (mal abgesehen von der Change Of Seasons EP) läutet eine andere Dream Theater Ära ein - definitiv! Nix mehr mit messerscharfen Duellen zwischen Keyboard und Gitarre, wie das noch auf Images And Words der Fall war. Uhhh, Tränen in den Augen. Dazu kommt ein total kaputter Sound, der klingt, als hätte man in einer Pappbox aufgenommen. Nee, das ist es nicht, mir gefällt das Album nicht so sehr - definitiv!

Aber auch seine guten Seiten sind zu verzeichnen. Der einsatz eines Chapman Sticks in "New Millennium" z.B verleiht dem Song einen unheimlichen Groove, was zwar gut kommt und auch toll anzuhören ist, aber der Song ist zu lang (oh Gott, vor einem Jahr hätte ich das niemals gewagt zu sagen! Denn die längeren waren definitiv die stärksten DT Songs). "You Not Me" entstand in Zusammenarbeit mit Desmond Child. Wohl um dem Song den potentiellen Single Hit Charakter einzuhauchen. Der Schuß ging nach hinten los, denn der Song ist total der Krepierer. Mit "Peruvian Skies" der erste Lichtblick. Ja. Das ist ein DT Song. Klasse ruhig auf einer Gitarrenlinie beruhend, die auch von Pink Floyd sein könnte schlägt er hinterher in die Richtung der harten Metallica Sachen ein. Überraschend und gut. "Hollow Years" ist dann eine Ballade im Stile von Another Day, aber schwächer. "Burning My Soul" geht mehr in die Awake Richtung. Kann durchaus noch gefallen, aber der Kick fehlt doch irgendwie. "Hell's Kitchen" ist dann das obligatorische Instrumental, daß man aber hier auch getrost nicht braucht, denn The Ytse Jam (It is Majesty) ist definitiv die Krönung aller Instrumentals. "Lines In The Sand" ist der erste Song über zehn Minuten und hat durchaus Charisma. Dieser wird ihm besonders durch die rauhen Gastvocals von Doug Pinnick eingehaucht, der den Refrain wechselweise mit LaBrie singt. Aber auch hier wäre weniger Zeit durchaus vertretbar. "Take Away My Pain" dann wieder ne Ballade. Scheiße, voll schnulzig, abhaken. "Just Let Me Breathe" ist sooooo grausam wie nur irgendwas. Schrecklich und irgendwie erinnert dieser Song an alles, aber nicht an Dream Theater. Die schlechteste Komposition die sie m.E. je gemacht haben. "Anna Lee" wieder ne Ballade. Durchaus gut, weil durch schöne Vocals und PianoParts getragen. "Trial Of Tears" beginnt wie Rush's Xanadu. Soll heißen, es beginnt, als würde man sich an eine Coverversion gewagt haben. Glücklicherweise verarbeitet man dann aber eigene Ideen allerdings in einem Rush Sound verpackt. Und man endet eben wie das angesprochene Xanadu.

Alles in allem habe ich mir mit dieser Kritik bestimmt ne Menge Feinde gemacht, denn sicherlich wird es wieder einen Schwarm Musiker geben, die das Album wegen seiner technischen Raffinesse lieben. Aber für den Nichtmusiker kommt das Album einfach zu sperrig daher. Zudem versucht der werte Herr Sherinian zu häufig wie John Lord zu klingen. Hammond Sounds überall. Es sind zu wenig innovative und wirklich tolle Ideen da, bei denen man so gesagt vom Hocker fällt. Schade. Einige Kompositionen können durchaus gefallen (Peruvian Skies, Trial Of Tears) andere bekommen die glatten 0 Punkte (Just Let Me Breathe). Für mich ist dieses Album weder Fisch noch Fleisch, weder Gut noch Böse, deshalb gebe ich auch nur 7 Punkte, und das obwohl ich diese Band mal abgöttisch verehrt habe.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.9.2003
Letzte Änderung: 8.1.2004
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Dream Theater

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1986 Majesty - the official 1986 Demo 9.00 1
1989 When Dream And Day Unite 11.00 3
1992 Another day (Single) - 1
1992 Images and Words 12.00 4
1993 Live at the Marquee 7.00 1
1994 Lie (Single) - 1
1994 The silent man (Single) - 1
1994 Awake 12.33 3
1995 A Change Of Seasons 9.50 2
1997 Hollow years (Single) - 1
1998 Once In a LIVEtime 7.67 3
1999 Metropolis Pt. II - Scenes From a Memory 12.00 7
2000 Through her eyes (Single) - 1
2001 Metropolis 2000: Scenes From New York 11.00 1
2001 Live Scenes From New York 10.00 1
2002 Six degrees of inner turbulence 6.00 3
2003 Train of thought 9.67 6
2003 The Number of the Beast (Official bootleg) 8.00 2
2003 Master of Puppets (Official Bootleg) 10.00 2
2004 When dream and day reunite (Official bootleg) 11.00 1
2004 Live at Budokan (DVD) 12.00 1
2004 Live at Budokan 10.50 2
2005 Octavarium 10.29 7
2005 Dark Side of the Moon (Official bootleg) 9.00 2
2006 Score - 20th Anniversary World Tour 7.00 1
2006 Made in Japan (Official bootleg) 10.00 1
2006 Score - 20th Anniversary World Tour (DVD) 12.00 1
2007 Systematic Chaos 8.00 4
2008 Chaos in motion 2007-2008 10.00 1
2009 Uncovered 2003-2005 (Official bootleg) 8.00 1
2009 Black Clouds & Silver Linings 10.00 2
2011 A Dramatic Turn of Events 11.80 5
2013 Dream Theater 8.67 3
2013 Live at Luna Park 13.00 1
2016 The Astonishing 8.50 3

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