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Bigelf

Into The Maelstrom

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014 (Special Edition mit sieben Bonustracks erhältlich)
Besonderheiten/Stil: Beat; HardRock; Psychedelic; RetroProg; Spacerock
Label: InsideOut
Durchschnittswertung: 12/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Damon Fox Gesang, Gitarre, Keyboards
Luis Maldonado Gitarre, Gesang
Duffy Snowhill Bass
Mike Portnoy Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Incredible Machine 3:58
2. Hypersleep 5:37
3. Already Gone 3:28
4. Alien Frequency 4:14
5. The Professor & The Madman 5:59
6. Mr. Harry McQuhae 6:13
7. Vertigod 3:58
8. Control Freak 2:51
9. High 7:10
10. Edge Of Oblivion 6:33
11. Theater Of Dreams 4:01
12. ITM

1. Destination Unknown
2. Harbringer Of Death
3. Memories

8:09
Gesamtlaufzeit62:11


Rezensionen


Von: Gunnar Claußen @ (Rezension 1 von 2)


2008 veröffentlichten Bigelf ihr viertes Album "Cheat The Gallows". Im selben Jahr oder etwas später traten, so schien es, auf einmal zahllose andere Bands mit dem offenkundigen Anliegen in das Licht der Öffentlichkeit, das Erbe der ausgehenden 60er Jahre fortzuführen. Fortan wurde die Welt Namen wie Blood Ceremony, Jex Thoth, The Devil's Blood, Graveyard, Ghost, Jess And The Ancient Ones, Year Of The Goat, Kadavar oder Witchcraft gewahr, die sich an allen möglichen Vorbildern von Fleetwood Mac bis Jefferson Airplane, von Black Sabbath bis Atomic Rooster und von Wishbone Ash über Jethro Tull bis Kingdom Come orientierten. Ein Hype, wie man so schön sagt.

Jetzt ist 2014, die Welt hat sich ca. 2000 Mal weitergedreht. Der Hype ist noch nicht ganz abgeflaut, aber offenbar ist nun die Zeit gekommen, jener Welt eben unter die Nase zu reiben, wer sich schon auf derartige Vorbilder berufen hat, lange bevor es so richtig musikmagazintitelseiten-verdächtig cool war. Und das waren, neben oft und gerne unterschätzten Skandinaviern wie Siena Root, Spiritual Beggars oder Abramis Brama, eben Bigelf gewesen. Damon Fox und Kumpanei hatten bekanntlich schon 1996 auf "Closer To Doom" üppige Orgel- und Mellotron-Kaskaden, Beatles-Melodien und einen lockeren Groove zusammengeführt, was damals zwar noch ein wenig nach dem gerade so beliebten Britpop geklungen hatte, sich auf den Folgealben aber zunehmend emanzipieren konnte. Sodann: Vor der Tür steht "Into The Maelstrom" und fordert seinen Tribut!

So, genug der Vorrede. Auch auf ihrem fünften Album machen Bigelf (mittlerweile inklusive Mike Portnoy am Schlagzeug) zwar nichts sonderlich neu, aber dafür mindestens so souverän und kompositorisch treffsicher wie immer, wenn nicht gar noch besser. Die größte Überraschung, was den Sound betrifft, dürfte dabei natürlich die Fokussierung auf Tasteninstrumente, Gesangsarrangements und Bass sein - zumindest heben diese Eigenschaften Bigelf nach wie vor von allen zuvor genannten Zeitgenossen ab, die ja bekanntlich (?) nur allzugerne die gitarrentechnische Tradition von Black Sabbath mit jener großen Idee vom alles niederwalzenden Monster-Riff pflegen. Tatsächlich nicht präsent waren mir allerdings die zahlreichen zirpenden und pluckernden Space- und Psychedelic-Effekte, die nunmehr in die Songs eingestreut wurden. Lustig, dass man dabei fast direkt den Text von Tim Blakes "Lighthouse" für das Intro von "Hypersleep" nachgeahmt hat.

Für Prog-Anspruch sorgt unterdessen die überaus ausgefeilte Anlage der meisten eher kurz gehaltenen Stücke. So müht sich gleich "Incredible Time Machine" um Polyphonie, zahlreiche Rhythmuswechsel, Grooves, astreinen Satzgesang und ein paar längst vergessene Stilmittel der Post-Sgt.-Pepper-Beatles wie beispielsweise ein Ritardando zum Abschluss eines Songs. Oder "The Professor & The Madman", welches Riffs der altbewährten Marke "einfach, aber effektiv" im 7/8-Takt bietet und dazwischen ein paar stimmungsvolle Parts platziert. Auch eher simple und eingängige Nummern wie "Already Gone" oder "Control Freak" lockert man auf diese Weise immer wieder auf. Ansonsten gibt es noch ein paar lustige Genesis-Anleihen zu hören: In "Mr. Harry McQuhae" gibt Damon Fox ein paar Tony-Banks-Wendungen zum Besten, und "Vertigod" verlegt sich anfangs auf den bestens bekannten Morsecode-Rhythmus aus "Watcher Of The Skies".

Während das Album seinem Ende entgegengeht, entsteht kurzzeitig der Eindruck, dass der ganze schön ausgebreitete Stil in Nummern wie "Edge Of Oblivion" auf einmal an Abwechslung einbüßt. Aber denkst - gerade diese Nummer setzt mit einer schönen Wendung kurz vor Schluss noch mal ein hübsches Ausrufezeichen. Das folgende "Theater Of Dreams" (lustig, dass man Mike Portnoy auf einem Track dieses Titels trommeln lässt...) ist dagegen ziemlich relaxt und fröhlich ausgefallen, fällt damit allerdings im Kontext dieses Albums eher aus dem Rahmen. Also weiter zu "ITM" und schauen, was Bigelf heuer unter einem mehrteiligen Longtrack verstehen. Und tatsächlich haut man hier nicht einfach acht Minuten lang ständig auf die Pauke, sondern baut stattdessen, ganz Goblin-mäßig, ein paar schöne Spannungen zur Einleitung auf. Leider geht der Nummer ab der Mitte ein bisschen das Feingefühl dafür ab, eine derartige Spannung weiterzuführen und zu einem fulminanten Abschluss zu bringen, aber wirklich tragisch ist das letztlich auch nicht. Denn bis hierhin haben uns Bigelf auf "Into The Maelstrom" somit wieder nach bestem Können unterhalten, eine Handvoll netter Ohrwürmer vorgetragen und, was eben die Hauptsache wäre, ihren Anspruch auf eine Führungsposition in ihrem angestammten Genre effektvoll verteidigt. Und so wird man auch weiterhin bei orgellastig-psychedelischem Retro-Hardprog nicht umhinkommen, an die Band von Damon Fox zu denken.

Anspieltipp(s): Alien Frequency, Control Freak, Edge Of Oblivion
Vergleichbar mit: Beatles, Black Sabbath, Goblin, Atomic Rooster, Uriah Heep usw.
Veröffentlicht am: 28.2.2014
Letzte Änderung: 17.11.2016
Wertung: 12/15

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Von: Günter Schote @ (Rezension 2 von 2)


Manchmal muss es fetzen. Und dabei idealerweise auch noch grooven. Die Orgel muss brüllen. Alles so wie früher und in diesem „Früher“ sind Bigelf zuhause.

Mit „Cheat the Gallows“ haben sich Bigelf weit nach vorne gespielt und trotz des traurigen Verlustes ihres ehemaligen Gitarristen Butler-James werden die Erwartungen der Fans sicherlich nicht geringer. Der Einstieg von Mike Portnoy sorgt zudem für erweiterte Aufmerksamkeit und einen größeren Hörerkreis. Und in der Tat, mit Songs a la „Incredible Machine“, „Hypersleep“ und „Alien Frequency“ werden die Retro-Rocker den Erwartungen ausnahmslos gerecht. Die Stücke rocken und grooven. Vor allen möglichen Acts des Glam Rock wird sich artig verbeugt und kein psychedelischer Verweis wird ausgelassen. Und die Orgel brüllt. „Alien Frequency“ mit seinem beatlesquen Refrain ist ein wahrer Ohrwurm, aber gut, dies ist ohnehin eine der Stärken der Band: Songs, die im Ohr bleiben und dabei eine Menge Charme versprühen.

Gibt es eigentlich irgendetwas Rock-Relevantes aus den 70ern, über das sich Bigelf nicht hermachen? Sabbath, T. Rex, Tull, Purple, ELO, Arthur Brown. Frei nach Bryan Ferry…you can guess the rest… drehen Bigelf hier alles durch die Mangel. Glam Rock, Hard Rock, Psychedelic Rock und last, not least immer wieder The Beatles, The Beatles, The Beatles. Ja, das Nervige an Bigelf-Kritiken ist wohl, dass man mit Bandnamen und Querverweisen zugesabbert wird.

Tolles Album, starke Songs, klassische Arrangements und fette Produktion: „Into the Maelstorm“ ist ein tolles Album geworden. Aber mal wieder die leidige Frage, ist das Prog? Nein, isses nicht. Auch wenn das Genre „Progressive Rock“ jüngst zu einem kleinen Allmein mutiert ist und man derzeit recht phantasielos allerlei offensichtlich heimatlose Musik zu fortschrittlicher Musik erklärt. „Into the Maelstorm“ ist Rock. Retro-Rock von mir aus. Fetter Retro-Rock, der natürlich auch im klassischen Progressive Rock wildert, dort jedoch nicht verwurzelt ist. Hard-, Psychedelic-Rock und Beat sind hier die zentralen Genres. Man nennt es Psychedledic Doom. Wer also sympathischen 70er Rock auch im 21. Jahrhundert nicht entsagen will, für wen es ab und an fetzen und grooven muss, der liegt hier goldrichtig. Aber nicht nur hier, auch die Brimstone Solar Radiation Band sind ein hervorragender Tipp.

Anspieltipp(s): Alien Frequency
Vergleichbar mit: 70er Glam/Psychedelic/Hard-Rock
Veröffentlicht am: 8.3.2014
Letzte Änderung: 8.3.2014
Wertung: keine Kein Progressive Rock, keine Punkte!

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Bigelf

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1998 Closer to Doom 10.25 4
2000 Money Machine 10.00 3
2003 Hex 11.33 3
2008 Cheat The Gallows 12.00 3

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