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bArtMan

Journey into the Dark

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Elektronische Musik; Neoprog; New Artrock; RetroProg
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Torsten Bartkowiak Alle Instrumente,Gesang

Tracklist

Disc 1
1. Journey into the dark 6.09
2. The black cage 6.08
3. Dance with demons 3.15
4. Even though I walk though the valley of the shadow of death 4.27
5. Dark Despair 6.07
6. Reflections 4.58
7. Tale of the Hierophant 9.03
8. Hope and salvation 3.28
9. Doubts remain 4.33
10. The middle of nowhere 4.34
Gesamtlaufzeit52:42


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Verglichen mit "Bartman3" aus dem Jahre 2012 sind auf dem Nachfolgewerk "Journey in the Dark" bemerkenswerte Veränderungen feststellbar. Aus meiner Sicht hat sich vieles zum Positiven gewandelt. Keine das Gesamtbild eher negativ beeinflussende Bonus Tracks, die im Vergleich zum Hauptwerk völlig andere Stilrichtungen präsentieren. Die Stücke wurden viel atmosphärischer und elektronischer gestaltet, auch ohne Scheu vor elektronischen Rhythmen und Momenten von rein elektronischer Musik. "Journey in the Dark" wirkt im Gegensatz zu "Bartman3" nicht wie eine durchschnittliche Artrock-Truppe mit einem Hang zu gewissen Längen, sondern mehr wie ein weitgehend eigenständiges musikalisches Lebenszeichen.

Die seltenen Gesangsbeiträge hat die Ein-Mann-Band von Torsten Bartkowiak auf "Journey in the Dark" mehr an sein Stimmvolumen angepasst. Die Stimmung von einigen elektronisch eingefärbten Passagen mit Gesang erinnert mich eher an Gary Numan, als an Pink Floyd und ihre Nachahmer, was früher wohl die wichtigste Inspirationsquelle darstellte. Damit ist Bartkowiak in "Dark Despair" eine eigene Synthese aus progressivem Rock, elektronischer Musik und Artpop gelungen. Recht überraschend auch die Einfälle, mit denen sich Bartkowiak auf die Spuren von Mike Oldfield begibt.

Mehrere Minuten des instrumentalen Titelstücks widmen sich dem klassischen Retroprog, der hier kammermusikalisch mit Streichinstrumenten vermengt wird. Die letzteren werden auch zusammen mit akustischen Gitarren in "The black Cage" eingesetzt, das mit kurzen dissonanten Zwischenspielen zu überraschen weiss. Ebenso wie die Verbindung von Bluesrock und symphonischem Prog in " Even though...". Die finstere Ambient-Musik am Anfang von "Tale of the Hierophant" kontrastiert mit der süßlichen Ballade "Reflections".

Für recht originell halte ich die Kombination von Oldfield'schen Elementen mit den elektronischen Momenten im weiteren Verlauf von "Tale of the Hierophant". Spätestens ab der sanften elektronischen Orgel und den folkigen akustischen Gitarren am Anfang von "The Middle of Nowhere" scheint sich der interessante Ansatz völlig verflüchtigt zu haben ein ganzes Konzeptalbum unter dem Motto "Eine Reise in die Finsternis" zu machen. Da wären wie eher wieder bei Pink Floyd aus der Zeit von "Meddle". An die Finsternis erinnern nur noch die finsteren Keyboardwolken, die plötzlich am Ende des Stückes wie aus dem Nichts aufsteigen.

Aber ich will nicht meckern, da mir "Journey into the Dark" trotz einer gewissen Unentschlossenheit eindeutig besser gefällt als "Bartman3". Eine Scheibe, der ich in einem Atemzug so unterschiedliche Inspirationen und Einflüsse, wie Pink Floyd, Mike Oldfield, finsterer Ambient-Artpop, elektronische Musik, Bluesrock und klassischer Retroprog unterstellen möchte, ist mir noch nicht sehr oft untergekommen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.3.2014
Letzte Änderung: 2.3.2014
Wertung: 9/15

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