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Nattefrost

Different Stages

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014 (LP)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik
Label: Sireena Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Bjørn Jeppesen hardware- und software-synthesizers, vocoder and other electronic equipment

Tracklist

Disc 1
1. In Natura 4.24
2. Draconian 5.13
3. The dark Spell 3.26
4. Transformation 4.50
5. Valhal 6.16
6. Absorbed in Dreams and Yearning 6.16
7. Ghost Mind 4.43
8. Intergalactic Journey 4.49
Gesamtlaufzeit39:57


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Nattefrost nennt sich ein Soloprojekt des dänischen Musikers Bjorn Jeppesen. "Different Stages" ist Jappesens elftes Album seit der Gründung von Nattefrost im Jahre 1995 und sein zweites mit Konzertaufnahmen. Das Album erscheint wohl ausschließlich als eine limitierte Langspielplatte im klaren Vinyl. Der Titel scheint sich doch auf die unterschiedlichen Bühnen und nicht etwa auf die stilistisch unterschiedlichen Schaffensperioden zu beziehen, denn die bei vier Festivals in Schweden (Norberg Festival), Niederlanden (E-Live Festival), Deutschland (Raumzeit Festival) und Großbritannien (Awakenings Festival) zwischen 2010 und 2012 aufgenommene Platte wirkt auf mich wie aus einem Guss.

Die 2014 aktuellen Konzertaufnahmen von Jeppesen dürfen grob als eine Mischung aus Tangerine Dream Anfang der 80er, Kraftwerk, dem frühen Jean Michel Jarre und den für Nattefrost charakteristischen Profilmerkmalen umschrieben werden. Ganz besonders in Fragen der Rhythmik und der begleitenden Akkordfolgen sind Kraftwerk wohl an Jeppesen nicht ganz spurlos vorübergegangen.

Die für dieses Genre kompakten, meistens zwischen 4 und 6 Minuten dauernden Stücke bieten überwiegend eine Sequencer-orientierte, meist mit dezenten Rhythmen unterlegte, melodieorientierte elektronische Musik, die - wie es sich bei den traditionsbewussten Sympathisanten der sog. "Berliner Schule" gehört - recht atmosphärisch und entrückt wirken kann. Die ganz eigene Leistung von Jeppesen siehe ich darin, die bereits bekannten Elemente zu einem frischen, auch im einundzwanzigsten Jahrhundert modern wirkenden Stil zusammengefügt zu haben.

Wer also unverbraucht anmutende, zugleich atmosphärische und leicht zugängliche Fortsetzung dessen mag, was von Tangerine Dream, J.M. Jarre und Kraftwerk begonnen wurde, der sollte sich zunächst einen Plattenspieler (falls noch nicht vorhanden) und dann "Different Stages" von Nattefrost besorgen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Tangerine Dream meets Kraftwerk
Veröffentlicht am: 15.3.2014
Letzte Änderung: 15.3.2014
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Nattefrost

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2017 Skaldic Themes 10.00 1

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