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Agusa

Högtid

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014 (2.4.)
Besonderheiten/Stil: Krautrock; Psychedelic; RetroProg
Label: Transubstans Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tobias Pettersson Bass
Mikael Ödesjö Gitarre
Dag Strömkvist Schlagzeug
Jonas Berge Orgel

Tracklist

Disc 1
1. Uti Vår Hage 11:05
2. Melodi Från St Knut 7:55
3. Östan Om Sol, Västan Om Måne 14:04
4. Stigen Genom Skogen 7:56
5. Kärlek Från Agusa 3:05
Gesamtlaufzeit44:05


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Agusa nennt sich eine neue Band aus Schweden, über die nicht allzu viele Informationen aufzutreiben sind. Immerhin erfährt man, dass unter den vier beteiligten Musikern Mitglieder von Sveriges Kommuner & Landsting, Kama Loka und Hooffoot sind. Ah ja. Das Debüt des Quartetts mit dem Titel Högtid erscheint jedenfalls Anfang April 2014 bei Transsubstans Records.

Als Referenzen gibt der Infozettel des Labels Kebnekajse, Amon Düül II und Colosseum an. Nun sind mir erstere nicht bekannt, aber Amon Düül II? Colosseum? Ick weeß nüscht… Kommen wir einfach mal zu den Fakten. Das Quartett beschränkt sich auf Gitarre, Bass, Schlagzeug und Orgel. Ja, nur die gute, alte Orgel, keine riesigen Keyboardburgen! Die meisten Stücke sind - bis auf dezente, textlose Stimmeinsätze - instrumental, nur der vorletzte Titel hat einen richtigen Text, der in Schwedisch gesungen wird.

In der knappen Dreiviertelstunde, die das Album währt, bieten die Schweden einen retroprogressiven Rock, der seine Inspiration jedoch nicht so sehr in der Hochphase des klassischen Progressive Rock sucht, sondern eher in dessen Frühzeit, in den frühen 70ern oder sogar noch den späten 60ern. Dabei greift man auch Elemente von Psychedelic und Krautrock auf. Im Vordergrund stehen die schneidende Gitarre von Mikael Ödesjö und die röhrende Orgel von Jonas Berge, die beide der Musik mächtig Dampf verleihen. Insbesondere die Orgel sorgt dabei für die perfekte Retro-Atmosphäre, bringt manchmal auch ein leicht bluesiges Element rein - vielleicht daher der Vergleich mit Colosseum. Im Allgemeinen geht es recht flott zur Sache, hin und wieder kann sich die Musik aber auch in ein psychedelisches Klangwabern auflösen.

Die Musik ist zwar genretypisch nicht übermäßig komplex, besticht aber - neben dem wunderbaren Retro-Feeling - durch Abwechslungsreichtum, farbige Arrangements und die offenhörliche Spielfreude des Quartetts. Die Reduktion der Tastensounds auf die Orgel verhindert dabei, dass die Musik in fluffigen Keyboardsounds erstickt wird, was bei manchen Vertretern des Genres der Fall ist. Auch wenn Agusa mit diesem Album nicht unbedingt einen Preis für musikalische Innovation bekommen werden, bietet es dennoch hübsche Retro-Musik abseits der üblichen Retro-Klischees.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.3.2014
Letzte Änderung: 28.10.2015
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Agusa

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2015 Två 11.00 1
2017 Agusa 11.00 2

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