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Lee Abraham

Distant Days

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014
Besonderheiten/Stil: HardRock; Melodic Rock / AOR; Neoprog; New Artrock; Progmetal
Label: Edge of Life Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Lee Abraham Vocals,guitars,Keyboards
Alistair Begg Chapman Stick,bass
Garald Mulligan drums
Chris Harrison Guitars
Dec Burke vocals (1)
Rob Arnold piano
Karl Groom guitar solos
John Young lead vocals (3) & (6)
Jon Barry guitar solos
Marc Atkinson vocals (5)
Simon Nixon guitar solo (5)
Steve Thorne vocals (7)

Tracklist

Disc 1
1. Closing the Door 6.16
2. Distant Days 6.40
3. The Flame 7.26
4. Misguided 4.35
5. Corridors of Power 11.35
6. Walk Away 8.14
7. Tomorrow will be Yesterday 15.14
Gesamtlaufzeit60:00


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Für sein viertes Album verpflichtete der inzwischen hauptsächlich als Gitarrist agierende ex-Galahad Bassist Lee Abraham zahlreiche Kollegen, die einigen aufmerksamen Prog-Hörern durch ihre Aktivitäten unter Projekt-, oder Musikernamen wie Steve Thorne, Threshold, Frost*, Darwin's Radio, Cosmograf, Mandalaband, Riversea und Lifesigns bekannt sein dürften. Diese Namen deuten schon richtigerweise darauf hin, dass auf "Distant Days" eine Musik geboten wird, deren Spektrum von sanftem Neoprog und kurzen Retroprog-Exkursionen über sphärischen Artrock bis zu den gelegentlich auftauchenden Hardrockriffs und Progmetal-Passagen reicht.

In fast jedem Stück mit Gesang wird dieser von einem anderen Musiker bestritten. Das sorgt erwartungsgemäß für zusätzliche Abwechslung. Nur die Gesangsbeiträge von Abraham wirken auf mich ein wenig blass. Der eindeutige Schwachpunkt des Albums sind für mich die sehr vorhersehbar aufgebauten Gesangsthemen von "Walk Away", die doch eher in Richtung AOR und Mainstream-Rock tendieren. Als wäre Abraham selbst auch nicht ganz von der Klasse dieser Einfälle überzeugt, hat er im Mittelteil ein passables instrumentales Prog-Zwischenspiel untergebracht. Nach dem überwiegend schwachen und balladesken "Walk Away" würde ich mir als Abschluss des Albums etwas anderes wünschen, als die schleppenden Rhythmen zu deprimierenden Texten, die man anschließend in dem ersten Teil von "Tomorrow will be yesterday" aufgetischt bekommt. Dabei dienten möglicherweise Pink Floyd nach 1973 und die frühen Porcupine Tree als Inspiration. Erfreulicherweise überrascht das von Steve Thorne gesungene Stück ab der achten Minute durch eine lebhafte Verschmelzung von Progmetal, Hardrock und temporeichem Neoprog.

Textlich geht es auf "Distand Days" um die Hektik und den Leistungsdruck unserer Zeit und die damit einhergehende Leere (früher - in den "Distant Days"- war das ganz anders), sowie um die alle Lebensbereiche kontrollierende britische Regierung und die globalen Institutionen und Vernetzungen, die uns alle langsam zugrunde richten.

Insgesamt liefert Lee Abraham in den von ihm im Alleingang geschriebenen Stücken eine solide Leistung im Bereich des melodischen Prog-Rock ab, die den Anhängern der im Text genannten Formationen und Musikern größtenteils zusagen dürfte.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.4.2014
Letzte Änderung: 5.4.2014
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Lee Abraham

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2009 Black & White 7.00 1
2016 The Seasons Turn 11.00 1
2017 Colours 9.50 2

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