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Quantum Fantay

Terragaia

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014
Besonderheiten/Stil: instrumental; Psychedelic; Spacerock; Worldmusic / Ethno
Label: Progressive Promotion Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Gino Bartolini drums, djembé
Dario Frodo guitar
Pete Mush synths, VA bubbles, marimba simulation, djembé, percussion, koto simulation
Jaro bass, darbuka, didgeridoo, throat singing, harmonica

Gastmusiker

Charles Sla flute
Gracerooms analoge bubbles, tablas, synths
Nele Casneuf harp
Anaisy Gomez bagpipe, ocarina
Tom Tas acoustic guitar
Joachim Wannyn banjo

Tracklist

Disc 1
1. Journey to Earth 6:21
2. Azu kéné déké lepé 5:21
3. Desert Rush 7:23
4. Aargh 4:42
5. Instant Karma 10:57
6. Chopsticks and Gongs 6:07
7. Indigofera 5:23
8. Yah Roste Fooroap 8:04
9. Cowdians 10:05
10. Journey from Earth 5:47
Gesamtlaufzeit70:10


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Quantum Fantay waren mir zwar ein Begriff, aber bislang hatte ich mich mit der Band nicht weiter beschäftigt. Spacerock ist auch eher so ein Randgebiet bei mir und es gibt ja soviele Veröffentlichungen... aber da die Belgier nun bei Progressive Promotion Records gelandet sind, sind sie auch mehr in meinen Fokus geraten. Vergleiche zu früheren Werken der Belgier kann ich aber, wie gesagt, nicht ziehen.

„Terragaia“ legt gleich flott los. Blubbernde und flirrende Synthies, abwechslungsreiche, verspielte, auch mal kräftig aufjaulende Gitarre, flotte Rhythmik mit durchaus recht geschäftigem Schlagzeug, also alles wie man das bei einem gepflegten Spacerock-Album erwarten darf. Quantum Fantay bringen noch viel Farbe ins Spiel in dem sie orientalisch anmutenden Melodien oder Ethno-Folk-Elementen frönen. Die Gastmusiker, vor allem der häufig präsente Flötist Charles Sla, sorgen für zusätzliche Klangfarben in den bunten Arrangements. Das Album ist natürlich, bis auf ein paar gutturale Laute in „Indigofera“, instrumental.

Gerade in den längeren Tracks sorgen die Belgier mit ein paar Wendungen, kleinen Soundgimmicks und moderate rhythmischen Anomalien für einiges an Abwechslung, so dass wahrlich keine Langeweile aufkommt. Es wird auch durchweg flott aufgespielt, so dass ambientartige, new-age-ige oder esoterische Anwandlungen gar nicht erst aufkommen, vielmehr zieht der Fluss des Albums den Hörer hypnotisch in seinen Bann. Und einigen Spaß verstehen die Jungs anscheinend auch noch, so werden augenzwinkernd Techno-Rhythmen („Yah Roste Foorap“) und Country-Anklänge („Cowdians“) verarbeitet.

Der Albumtitel und die Struktur mit einem Einleitungs- und einem Ausleitungsstück deuten einen Konzeptcharakter an. Der bleibt allerdings wegen des instrumentalen Charakters des Albums vage. In jedem Fall ein schöner Genre-Beitrag und ein recht unterhaltsames Album.

Anspieltipp(s): Instant Karma, Cowdians
Vergleichbar mit: Ozric Tentacles, Hidria Spacefolk, Taipuva Luotisuora
Veröffentlicht am: 27.4.2014
Letzte Änderung: 27.4.2014
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Quantum Fantay

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 Agapanthusterra 8.50 2
2008 From Herzberg To Livingroom 10.00 1
2009 Kaleidothrope 9.00 1
2010 Bridges of Kukuriku 10.00 2
2011 Bridges Of The Old Fishingmine 10.00 1
2015 Dancing In Limbo 10.00 1
2017 Tesselation of Euclidean Space 11.00 1

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