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IQ

The Road of Bones

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: GEP
Durchschnittswertung: 10.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Peter Nicholls Vocals
Mike Holmes Guitars
Tim Esau Bass, Bass Pedals
Neil Durant Keyboards
Paul Cook Drums

Tracklist

Disc 1
1. From The Outside In 7:24
2. The Road of Bones 8:32
3. Without Walls 19:15
4. Ocean 5:55
5. Until The End 12:00
Gesamtlaufzeit53:06
Disc 2
1. Knucklehead   (Bonus Disc) 8:10
2. 1312 Overture 4:17
3. Constellations 12:25
4. Fall and Rise 7:10
5. Ten Million Demons 6:10
6. Hardcore 10:52
Gesamtlaufzeit49:04


Rezensionen


Von: Günter Schote @ (Rezension 1 von 3)


„The Seventh House“ war das erste IQ-Album, von dem ich nach dem ersten Hören enttäuscht war. Es klang aufgewärmt, schon mal gehört. Doch schnell wich die Enttäuschung und ich hörte aus dem vermeintlich Aufgewärmten eine gelungene Symbiose verschiedener IQ-Phasen heraus: Tales, Nomzamo, Ever… Heute halte ich „The Seventh House“ für das beste Album nach der Rückkehr von Peter Nicholls.

Nach ersten Durchläufen des neuen Albums „The Road of Bones“ ist es nun Ernüchterung, die sich breit macht. Keine Frage, der Sound, den Mike Holmes „seiner“ Band verpasst ist fett und die Songs sind allesamt typisch IQ. Nicht nur das Cover erinnert an „Dark Matter“, auch die Musik selbst ist düster und pessimistisch. Und doch drängt sich mir die Frage auf, warum IQ diese Songs veröffentlichungsreif wähnten. Auch nach über einer Woche Rotation kann ich die Stücke kaum auseinander halten. Identitätsarme Synthieflächen leiten ein Stück nach dem anderen ein. Dieser Umstand macht das Album nicht unglaublich anspruchsvoll oder fordernd, vielmehr lässt es mich vermuten, dass der Verlust Martin Orfords in seiner Eigenschaft als Arrangeur schwerer wiegt als bisher angenommen. Als Keyboarder kann Neil Durant durchaus die Fußstapfen seiner Vorgänger füllen. Bombast und Soli in allen erlaubten und verbotenen Sounds werden wie vom Fließband geliefert. Doch offensichtlich fehlt der Band Orfords Händchen für Abwechslung und Instrumentation.

Das Resultat ist bei allem Genörgel natürlich noch immer solide. Zudem liefert Peter Nicholls, man mag es kaum glauben, die beste Gesangsleistung seiner Karriere ab. Der Opener „From the Outside In“ und das folgende Titelstück leben von den obligatorischen Rhythmus- und Stimmungswechseln, den satten Keyboards und den im Vorfeld bereits angekündigten harten oder zumindest härteren Gitarren. Es ist jedoch im Besonderen das zentrale Stück „Without Walls“, in dem Mike Holmes einmal mehr zeigt, was für ein origineller Gitarrist er ist. Einer der Besten des Genres, wenngleich man seinen Namen viel zu selten in einem Atemzug mit den anderen Großen nennt. Applaus für Mr. Holmes! Schade nur, dass auch der 20minüter etwas den Spannungsbogen vermissen lässt und diverse Parts bekannt klingen. Vor allem Teile aus „Harvest of Souls“ scheinen mir hier recycled worden zu sein.

Offiziell ist „The Road of Bones“ eine Einzel-CD, die in der Erstauflage mit einer Bonus-CD erhältlich ist. Laut Holmes hatte man zuviel Material fertig gestellt und fand das Resultat zu gelungen, als dass man es im Archiv versauern lassen wollte. Dem IQ-Fan ist allerdings klar, dass die 50 Bonus-Minuten ein zusätzliches Album darstellen, ohne das kein Freund der Band auskommen kann. In der Tat ist es das Bessere der beiden Alben.

Der Charakter von CD 2 unterscheidet sich kaum vom „richtigen" Album. Beschreibungen wie „experimenteller“ wurden mir bereits zugerufen, was sich allerdings vor allem durch den Wunsch nach Differenzierung rechtfertigen lässt. Mit „Hardcore“ war es ausgerechnet der letzte Song der mich bereits beim ersten Hören zustimmend nicken ließ. Im instrumentalen Abschnitt langen die Jungs nochmal richtig zu und man fragt sich, warum dies der letzte Song der zweiten CD und nicht der erste der ersten ist.

Ach ja, Tim Esau gibt sein sympathisches Comeback. Vielleicht kann er sich ja auf dem nächsten Album mehr einbringen und etwas sexy little Pop-Appeal in die Songs hinein blasen.

Anspieltipp(s): The Road of Bones
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.5.2014
Letzte Änderung: 6.5.2014
Wertung: 10/15
Wo bleibt der Spaß?

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Von: Henning Mangold @ (Rezension 2 von 3)


Alben, auf die ich so richtig neugierig bin, höre ich seit einiger Zeit am liebsten zum ersten Mal im Auto. Neulich, auf der Autobahn mittags in Richtung Norden war es Zeit für die „Straße der Knochen“: als einigermaßen freie Fahrt war, legte ich die Scheibe ein und harrte der Klänge, die da kommen würden.

Als der Opener dann so richtig Krach machte, hätte ich beinahe einen Auffahrunfall verursacht: mit solcher Musik hatte ich gerechnet, aber nicht mit einer so fetten Produktion, die mir den Sound dermaßen heftig um die Ohren knallte. Ich dachte: das wird hier wahrscheinlich eine verbesserte Neuversion der „Frequency“-Idee, es klingt nur weniger nach King Crimson’s Ur-Thema vom Hofe desselben. Damit behielt ich Recht, also erwartete ich keine Überraschung, aber sie kam trotzdem in der Mitte: eine lineare Anordnung von Percussion-Klängen, die wer weiß was verursacht haben konnte (aber eher keine echte Percussion). Guter Song! Zwar typisch IQ, nichts wesentlich Neues, aber er folgt der Erwartung an einen knalligen Opener mehr als genug:

10 Punkte.

Dann der Titeltrack: ich hatte der Produktion wegen den Lautstärkeregler schon runtergedreht, aber das überlegte ich mir schnell anders, als ich der düsteren Piano-Stimmung wegen ahnte, dass hier etwas Großes herbeigeflüstert werden könnte: Nicholls macht noch nicht viel, aber es sitzt, weil man auf mehr wartet. Logisch irgendwie, wenn er sich wie Peter Gabriel gibt – ein bisschen im Tonfall, aber auch in der Logik der leisen Klänge, die ein unabsehbares Gewicht unter sich zu tragen scheinen, sobald sich ein Rhythmus herausschält.

Dann setzt ein synthetisch klopfendes Melodie-Fragment ein, und ich denke an – Depeche Mode! Nicht etwa an irgendwas von denen, sondern an „Construction Time Again“ – irgendwas aus genau diesem Album, aber perfekt umgedacht in die Welt von IQ. Die von mir immer geahnte Nähe des Neoprog zum New Wave ist meiner Ohren zufolge noch nie so greifbar gewesen.

Nicholls klingt mittlerweile drohender, und dann setzt das hammerharte Gewitter ein: noch härter als im Opener schlägt es mir ins Gesicht. An dieser Stelle hätte ich einen Platzregen mit Hagel auf der Autobahn gebraucht, aber man kann nicht alles haben:

12 Punkte.

Jetzt kommt der Longtrack: „Without Walls“ ist für meinen Geschmack (nach einem Test of Time von immerhin einigen Monaten) einer der geilsten Longtracks, die der Prog bisher hervorgebracht hat. Er beginnt mit einem klassizistisch-romantisch angehauchten Klavier-Intro, das in einen Strophen-Song übergeht, der möglicherweise von Genesis’ „Fading Lights“ vom „We can’t dance“-Album inspiriert worden ist. An diese kaum überhörbare Erinnerung knüpft sich in manchen Rezensionen bereits heftige Kritik an, woran sicherlich die künstliche wirkende Percussion ihren Anteil hat. Verstehen kann ich das – aber beim Hören nacherleben kann ich es nicht, dazu ist die Melodieführung (mit wiederkehrenden Einsprengseln der grundlegenden Piano-Idee) einfach zu genial. Allein bei der Textzeile „I no longer can be found“ packt mich noch immer ein Schauer, und bei dem Klavierthema erst recht.

Dieser Teil dauert gut drei Minuten (etwa den gleichen zeitlichen Rahmen füllen auch die jeweils folgenden Teile des Longtracks). Nach der Einführung beginnt ein Aufstieg mit vollem Band-Einsatz: die Musik strebt einer mit Anstrengung erreichbaren Höhe entgegen, und wenn diese schließlich erreicht ist, folgt ein bedrohlich ruhiger Teil, der einen den Atem anhalten lässt – etwas Großes, das folgen muss, kündigt sich in der Stille an:

Nach einer eindrucksvollen Reprise des Aufstieg-Themas driftet der Song über einen verdächtig locker wirkenden schnellen Teil ins unvermeidliche Chaos. Kakophonisch kippt die Stimmung, die Drums werden schmerzhaft geprügelt, die Keyboards und Gitarren leisten sich eine Umkehrung aller bisher gewonnen Werte der Harmonie, die Drums nehmen sich zurück – und zurück bleibt blankes Entsetzen. Ans Atemholen denke ich an dieser Stelle kaum noch, ich warte auf einen Grund dafür, und in diesem klanggewordenen Wahnsinn ist keiner zu finden. Und dann…

…dann setzt wie ein Sonnenstrahl aus schwarzer Regenfront eine Keyboardlinie ein, die den Hörer aus dem Fegefeuer unmittelbar ins Paradies hineinkatapultiert. Ein wenig scheint diese Idee der Stelle aus Pendragon’s „The Shadow“ nachempfunden sein, wenn der Schlussteil eingeleitet wird. Ein solcher folgt nun auch – basierend auf den musikalischen Themen der Einleitung –, aber jetzt noch breiter, noch hymnischer, noch gewaltiger. Und mit noch mehr betörenden Textzeilen: „Your light will shine never again in this lifetime. Shine on me – again!“ Das mag wie Kitsch klingen, aber eingebettet in solche Hymnen-Mauern dröhnt es einem in die Ohren wie das ultimative Glaubensbekenntnis eines jeden NPWEs…

15 Punkte. Mindestens…

Was kann auf so etwas noch folgen? – „Ocean“ wird in vielen Rezensionen als das schwächste Stück des Albums bezeichnet. Vielleicht ist es das, aber es ist auch die wohlverdiente Ruhe nach der Achterbahnfahrt des Longtracks. Wer dem Album konzentriert gefolgt ist, braucht das einfach mal, um die großartigen und wahnwitzigen Eindrücke zu verarbeiten.

9 Punkte.

Das abschließende „Until the End“ wird gelegentlich als bestes Stück des Albums bewertet. Für mich ist es das nicht, denn der Longtrack ist einfach nicht mehr zu toppen, aber wer diesem nichts abgewinnen kann, liegt mit seiner Einschätzung nicht weit daneben: „Until the End“ bringt zum Ende (wie’s der Titel schon sagt) noch einmal alle bekannten Elemente des Stils von IQ in Kürze auf einen überzeugenden Punkt. Das war’s – nicht mehr und nicht weniger bietet der Schlusstrack. Seine Grundideen hätten auch doppelt so lang ausgeführt werden können, ohne dass es mich gestört hätte. Aber dann würde nicht der Gesamteindruck eines so perfekt abgerundeten Albums bleiben.

11 Punkte.

Der Special Edition des Albums liegt noch eine weitere CD bei, die nach den Worten der Band nicht so interpretiert werden sollte, als hätten wir ein heimliches Doppelalbum vor uns. Damit hat die Band sehr Recht (obwohl manche die zweite CD für die bessere der beiden halten, aber eine überzeugende Begründung dieser Einschätzung ist mir bisher nicht begegnet). Die Bonus-Tracks sind für mich genau das: mehr Tracks als Songs, mehr Bonus als Hauptprogramm. Ich schätze diese CD (und rate jedem Fan der Band, diese erweiterte Ausgabe zu kaufen), ich würde die Tracks auch nicht missen mögen, aber sie klingen durchweg nach guten und kaum zu Ende gedachten Song-Ideen. „Knucklehead“ könnte von wirklich jedem anderen IQ-Album stammen und würde auch auf einem Sampler wie „The lost Attic“ einen geeigneten Platz finden. Am interessantesten ist noch die Percussion-geprägte Einleitung. „1312 Overture“ ist sicher aus einem Jam entstanden und überzeugt auf dieser Ebene zweifellos (es ist mir fast zu kurz): dieser Track wäre wahrscheinlich der Hit eines Improvisations-Albums von IQ, wenn sie je ein solches veröffentlichen sollten. „Constellations“ bietet melodische „Konstellationen“, aus denen sich mühelos drei unterschiedliche Songs machen ließen – in der jetzigen Form wirkt es leicht zerdehnt. „Fall and rise“ zeigt sich als eine völlig kitschfreie Ballade mit einem instrumentalen Refrain, der die Getragenheit des Songs gekonnt rhythmisch aufpeppt: schwächere Bands wären sicherlich entzückt, wenn ihnen so etwas einfiele, für IQ ist es eher Durchschnitt. „Ten million Demons“ ist sogar für IQ etwas Besonderes, denn das ist ein so radiotauglicher Song, wie sie ihn seit „Barbell is in“ kaum noch einmal aufgenommen haben. Die Keyboardlinie zu Beginn erinnert zwar gewaltig an die ersten Töne von Eloy’s Album „Silent Cries & Mighty Echoes“, aber das wird Zufall sein. Einen wunderbaren Zugaben-Song für Konzerte haben sie hiermit allemal geschaffen. „Hardcore“ zum Schluss ist gar nicht so hart, aber darin findet sich eine gelungen ausführliche instrumentale Passage, die diese CD zum Abschluss bringt. Gutes Material allemal! Aber der fragmentarische Gesamteindruck lässt eine Bewertung der zweiten CD überflüssig erscheinen.

Meine Autofahrt beim Hören über einen langen Samstagvormittag hinweg brachte mich übrigens völlig entspannt an mein Ziel. Ich fuhr ja auch „without walls“…

Anspieltipp(s): „Without Walls“ – das ist das Herzstück des Albums! Wer es nicht mag, dem wird sich auch der Rest nicht erschöpfend erschließen.
Vergleichbar mit: „Frequency“ von derselben Band – nur noch viel besser…
Veröffentlicht am: 22.9.2014
Letzte Änderung: 27.9.2014
Wertung: 11/15
Insgesamt für das Hauptalbum: die Bonus-CD hat damit nichts zu tun (und das will sie wohl auch nicht).

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 3)


"And I can't go outside any time of any day, Soon as I'm revived, thoughts take flight, Sometimes I'm dead inside, sometimes I'm out of sight. Knives deeply flawed cut the cord, I was sworn right in, Lives spun around, cradled down in distortion, Hopeless, useless, worthless.Hateful, vengeful, numbskull."

Ich habe nach Lektüre von Hennings Rezension gerade ein Déjà-Vu. Kürzlich war ich beruflich in Barcelona, habe mir mit einem Freund ein Auto gemietet und bin zwei Tage an der Costa Brava nordwärts gefahren. Im Player "The Road of Bones". Wie sich die Dinge ähneln können.

"Somebody out there decided I never should have got born, Deciphered the warnings, Stopped and found it's a long way down, Toll taking, core shaking, Not a day goes by I'm unanaesthetised, Words I can't command, let alone understand"

Kennengelernt habe ich das Album aber schon früher. Ich gehörte zu den "Verrückten", denen das einfache Album nicht genügt. Nein! Auch die Limited Edition mit Bonus CD war mir nicht gut genug. Es musste schon die auf 500 Stück limitierte Box sein, mit Sticker, Aufkleber, Pin, Leuchtstab, T-Shirt, zusätzlicher dritter Bonus-CD (The Road of Bonus) und Eintrittskarte für das CD-Release-Concert am 3. Mai 2014 in London. Das Konzert war ein Erlebnis. Doch das tut hier nichts zur Sache.

"Novocaine attack never going back to lawless insane insomniacs, Special decision heavyweight, let me in, I'll asphyxiate, Impossible universe in my way, these are the blues I can't escape, Kucklehead, one unlucky drop and I can make the noises stop"

Ich beneide Menschen, die schreiben können. Die mit ihrer Sprache Emotionen so einfangen und weitergeben können, dass man als Leser gepackt und gefangen ist. Die mit Worten Bilder malen können. Henning hat dies bei der Beschreibung von "Without Walls" geschafft. Danke. Ich sehe das Stück vor mir. Und ich sehe es so, wie ich es selber spüre.

"And I don't condone this, any answer I'll deny, Time when we're allowed to say goodbye, Though you were seldom true, sometimes you fell too hard"

"Without Walls" ist ein grandioses Stück. Ein wirklich grosser Longtrack. Selbst im Schaffen von IQ. Und die haben einige grosse Longtracks geschrieben. Die typischen Holmes`schen Gitarrenlinien über schaurig-schönem Mellotron, dazu die Textzeile „Your light will shine never again in this lifetime. Shine on me – again!“; das ist Gänsehaut pur, ist feuchte Augen und Herzklopfen.

"Irreversible change in circumstance, keep my perspective all I can, This is enough it's serious, wake up the stark interiors, Unorthodox end to self-restraint, tell myself mental blocks they ain't, Knucklehead, keep your heart intact, secretive mad amnesiac"

Ein Widerwort muss ich loswerden. Mit "Knucklehead" findet sich auf der Bonus-CD eine absolute Perle. IQ haben nie ein Stück von solcher Intensität und Heftigkeit geschrieben. Von solcher Wut und Hoffnungslosigkeit. Textlich brilliant, musikalisch eine Wucht und ein echter Hammer. Knackig, knallig, heftig, kraftvoll.

Insgesamt ist "The Road of Bones" ein recht typisches IQ-Album geworden. Moderner, aber immer noch typisch IQ.

Anspieltipp(s): Without Walls, Knucklehead
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.9.2014
Letzte Änderung: 23.9.2014
Wertung: 11/15
Knucklehead 15, Without Walls: die letzten 5 Minuten 15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von IQ

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1983 Tales From The Lush Attic 12.00 3
1985 The Wake 11.00 2
1985 Living Proof 10.00 2
1987 Nomzamo 8.00 2
1989 Nine in a pond is here 8.00 1
1989 Sold on you (single) - 1
1989 Are you sitting comfortably? 6.00 1
1991 J'ai Pollette D'arnu 8.50 2
1993 Ever 10.50 2
1996 Forever Live 11.00 3
1997 Subterranea 12.25 4
1998 Seven stories into '98 8.50 2
1999 The lost attic (a collection of rarities 1983-1999) 6.75 4
2000 The Seventh House 11.25 4
2000 Subterranea - The Concert 10.00 2
2002 Subterranea - The Concert (DVD) 11.00 1
2003 The archive collection - IQ20 10.00 2
2004 Dark Matter 10.80 6
2004 The twentieth anniversary show (DVD) 10.67 3
2006 Stage - Dark Matter Live In America And Germany 2005 (DVD) 11.00 2
2007 Forever Live : Live at the Stadthalle Kleve Germany : June 12 1993 (DVD) 11.50 2
2008 Frequency Tour CD 7.00 1
2009 Frequency 10.00 5
2010 The Wake - Live at De Boerderij - 1
2011 Re:Mixed - 1
2012 Live from London (DVD) 11.00 2
2012 IQ30 - Live In Zoetermeer 10.00 1
2015 Live On The Road Of Bones 11.00 1
2017 Scrape Across The Sky 11.00 1
2017 Tales From A Dark Christmas 11.00 2

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