SUCHE
Erweiterte Suche
BANDS AUS "SCHWEIZ"
Agamemnon
Alboth!
ALT F4
Anoraque
Anton & The Headcleaners
Apokatastasia
ApOllonius AbRaham ScHwarz
Appearance of Nothing
Araxes
Luigi Archetti & Bo Wiget
Arf
Artificial Light Attraction
Beatnik
Beautiful Leopard
BIO
[bleu]
Blue Motion
Brainticket
Roland Bühlmann
car crash weather
Circus (CH)
Clepsydra
Cosmos
Cowboys From Hell
Crimson Rain
Dawn
Debile Menthol
Deep Thought
Demon Thor
Deyss
Dirty Sound Magnet
Dragonfly
Drum Circus
Eloiteron
Elysium
L'Ensemble Rayé
Exit
F.G. Experimental Laboratory
FIDOplaysZAPPA
Flame Dream
Fragment of Symmetry
Galaad
Ginger
Gletscher
Sergius Golowin
The Great Harry Hillman
Influence X
Island
Kedama
Kehlvin & Rorcal
Kovlo
Krakatau (CH)
Krokodil
Kulu/Manoeuvres
Larsen Rupin
Leech
Lightbulb Sun
Lird Van Goles
Lizard (CH)
Long Distance Calling | Leech
Lucien Dubuis Trio
Magic Spell
Maïak
Mainhorse
Marblewood
Metamorphosis (CH)
Flavio Mezzodi
Dieter Moebius
Monkey3
Monoglot
Moraz Alban Project
Moraz/Bruford
Moraz & Friends
Patrick Moraz
Patrick Moraz/Syrinx
Mueller_Roedelius
Nexus Erratic
Nimal
No Secrets in the Family
Nucleus Torn
Öz Ürügülü
Otolithen
Paramount Greyhound
Peeni Waali vs. Schildpatt
PLAMP
pommelHORSE
Prisma
RAK
Refugee
Rorcal
Rumple Stiltzken Comune
Schizophonia
Irmin Schmidt & Bruno Spoerri
Schnellertollermeier
Shakary
Sha's Feckel
Shora
Sicher
Sonar
Spaltklang
Starglow Energy
Markus Stauss Artgenossen
Markus Stauss
Steamboat Switzerland
Sum of R
TALC
The Evpatoria Report
The Peeni Waali All Stars
The Shiver
The Universe By Ear
Thonk
Ticket to the Moon
Trank Zappa Grappa in Varese?
Überfall
Ulterior Lux
Vogel Stauss und seine Artgenossen
Cédric Vuille
Cédric Vuille et Jean 20 Huguenin
Walter Wegmüller
Welcome
When Icarus Falls
Yolk (SUI)
Yonder Pond
Zauss
Zenit
<<SchwedenSerbien>>
STATISTIK
24905 Rezensionen zu 17074 Alben von 6653 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

PLAMP

... und überhaupt ...

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1978
Besonderheiten/Stil: Jazzrock / Fusion; Klassischer Prog
Label: Eigenverlag
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Peter Tönz Gitarren, Gesang
Louis Streiff Schlagzeug, Gesang
Andrea Thöny Bass, Gesang
Mario Giovanoli Flöten, Sax, Gesang
Peter Streiff Hammond, Piano, Gesang

Gastmusiker

Fortunat Frölich Cello, Piano
Marc Keller Akustikgitarre

Tracklist

Disc 1
1. Streifzug 3:44
2. Schwalbali 7:48
3. Arwen 10:21
4. Serum 2:44
5. Arcas 8:31
6. Behind 6:32
7. Luzern 4:22
Gesamtlaufzeit44:02


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


PLAMP? Angeblich war der Name der Gruppe aus Chur in Graubünden ein Akronym der Bandmitglieder: Peter, Louis, Andrea, Mario und Peter. Passt! Viel ist über die Formation ansonsten im Weltweiten Netz nicht zu finden. Man fand offenbar 1975 zusammen und löste sich 1981 wieder auf. 1978 veröffentlichte die Band jedenfalls im Eigenverlag ein heute seltenes Album mit dem Titel "... und überhaupt ...". Der auf der LP zu hörende Gastmusiker Fortunat Frölich ist heutzutage ein (in der Schweiz) relativ bekannter Cellist, Dirigent und Komponist. Auch Mario Giovanoli ist immer noch musikalisch aktiv. In Proggefilde hat sich aber offenbar keiner der Musiker mehr begeben. Auf CD hat es "... und überhaupt ..." bisher nicht geschafft.

Als Jazzrock bezeichnet der oben erwähnte Giovanoli die Musik der Band auf seiner Internetpräsenz (und das ist, zusammen mit den Jahresangaben der Mitgliedschaft, die einzige dort zu findende Information zur Gruppe). Eine Art von Jazzrock ist auch auf "... und überhaupt ..." zu finden. Ein lockeres, jazzig-verspieltes Gerocke ist da zu hören, bestimmt von E-Gitarre, Orgel, recht viel Flöte, bisweilen auch Sax, Piano und Cello, und getragen bis flott voran getrieben von der Rhythmusabteilung.

Klassischer Orgelprog trifft hier auf Canterburyverwandtes und den typischen, kontinentaleuropäischen Jazzrock der zweiten Hälfte der 70er Jahre, versehen mit einer gewissen psychedelisch-westcoastartigen Atmosphäre. Das Ergebnis ist eine sehr farbige, oft romantisch-pastorale Musik mit einem gewissen dillettantisch-unreifen, vermutlich durch die selbstfinanzierte Produktion bedingten Charme, die eher nach den Mittleren bis frühen 70ern klingt als nach 1978.

Gesungen wird auch, mal in Englisch (in "Schwalbali" und "Behind" z.B.), nicht selten aber in Schweitzerdeutsch (man höre "Arwen", welches zudem mit einer kurzen, gesprochenen Einleitung versehen wurde, oder "Arcas"), was dann für einen sehr eigenen Charakter sorgt. Dieser wird zudem durch Frölichs bisweilen recht expressiven Cello-Einsatz (man höre "Behind") verstärkt.

"... und überhaupt ..." ist ein interessantes, durchaus unterhaltsames und liebenswertes, aber sicher kein spektakuläres Album mit Schweizer Jazzprog, nach welchem sich Sammler des Prog der späten 70er und frühen 80er Jahre, der weitestgehend abseits kommerzieller Pfade, wieder im Untergrund und auf Privatpressungen (im Eigenverlag erschienen LPs) stattfand, umsehen können. Vielleicht legt ja auch irgendwer dieses Teil irgendwann als CD wieder auf?

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.6.2014
Letzte Änderung: 8.6.2014
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum