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24176 Rezensionen zu 16526 Alben von 6435 Bands.
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Kiruna

Irun

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003
Besonderheiten/Stil: instrumental; live; Canterbury; Jazzrock / Fusion; sonstiges
Label: MeloDisc / Tuba
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Erland Dahlen Drums
Thomas Tofte Bass, Micromoog
Kare Christoffer Vestrheim Fender Rhodes, SR-101

Tracklist

Disc 1
1. Chasing tumbalo ghori 6:08
2. Waters in the dark 8:09
3. Siebab retaw 4:15
4. A brief return of Starlyn F. 4:31
5. Shepherd to the forbidden forest 5:39
6. The Irun birds 8:48
7. Temple of Tarasarus 5:12
Gesamtlaufzeit42:42


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Kiruna kommen aus Norwegen, was auch schon fast alles ist, was mir über die Band bekannt ist. Vermutlich ist man seit Anfang des neuen Jahrtausends als Trio aktiv, wobei die drei Mitglieder offenbar an allerlei weiteren musikalischen Projekten beteiligt und auch als Studiomusiker tätig sind, Kare Christoffer Vestrheim zudem als Produzent. Im September 2002 verbrachten Vestrheim, Thomas Tofte und Erland Dahlen einen Abend in einer Scheune im Wald von Sarpsborg in Südostnorwegen (so steht es zumindest auf der Innenseite des Digipacks zu lesen, in dem der hier rezensierte Tonträger steckt), um unter Livebedingungen ihr Debütalbum einzuspielen.

Virtuoses Triogejamme bietet "Irun", oder jazzig-rockige Live-Progimprovisationen. Die drei Protagonisten sind vornehmlich an E-Piano, Bass und Schlagzeug tätig. Dazu kommt ab und zu etwas Gefiepe und Gezwitscher vom Micromoog. Recht retro ist der Sound des hier Gebotenen, insbesondere die hallenden und wabernden Rhodes-Klänge, wirkt aber sehr frisch und druckvoll. Jazzig, dicht verzahnt, ungemein dynamisch und intensiv rocken die drei Norweger hier umeinander. Am ehesten erinnert den Rezensenten das klangliche Ergebnis an die Trionummern von Soft Machine um das Jahr 1969 herum (der Besetzung Ayers-Wyatt-Ratledge, bzw. Hopper-Wyatt-Ratledge), wobei man allerdings die E-Orgel durch ein E-Piano ersetzen muss, wie es auf späteren Scheiben der Briten oft klangbestimmend ist. Dazu kommt ein guter Schuss Frühsiebziger-Miles-Davis-Fusion (man lese den Titel von Track drei einmal rückwärts), eine Prise Postrock und allerlei freiformatig-virtuoses Gerocke.

Trotz der kleinen Besetzung ist die Musik sehr farbig, dicht und abwechslungsreich ausgefallen. Bass und E-Piano erklingen mit allerlei Effektverfremdungen, mal mit viel Hall, mal federleicht schwebend, mal verzerrt knurrend. Dazu kommt die ausgesprochen vielseitige, gleichzeitig sehr kraftvolle Schlagzeugarbeit Dahlens. Sehr intensiv, bisweilen geradezu hypnotisch kommen die Klänge aus den Boxen, versehen mit einer gewissen spacigen, hallend-voluminösen Atmosphäre. Bisweilen, vor allem in der zweiten Hälfte der Scheibe, ist die Band zudem fast freiformatig, jazzig-atmosphärisch-psychedelisch klangmalend zu Gange (man höre z.B. "Shepherd to the forbidden forest").

Wer virtuosen Jazzprog, perlend-sperrige Canterbury-E-Pianoexzesse, dynamische Retrofusion und freiformatige-klangvolle Rockexkurse schätzt, der sollte "Irun" einmal antesten, bevor das Album in den Tiefen der Proghistorie verschwindet. Geheimtipp!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.7.2014
Letzte Änderung: 20.7.2014
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kiruna

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Tarasarus 12.00 1

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