SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
21.5.2018
M.A.L. - My Sixteen Little Planets
Alan Simon - Big Bang
20.5.2018
cosmic ground - cosmic ground IV
Tyndall - Durch die Zeiten
19.5.2018
Senogul - III
Tyndall - Reflexionen
Cracked Machine - I, Cosmonaut
Eldberg - Eldberg
Frequency Drift - Letters To Maro
18.5.2018
Laura Meade - Remedium
art of illusion - Cold War Of Solipsism
17.5.2018
Kai Rüffer Fractal Band - I
Mata - Atam
Spock's Beard - Noise Floor
16.5.2018
Dennis Young - Synthesis
The Fierce and The Dead - The Euphoric
Anna von Hausswolff - Dead Magic
15.5.2018
Enob - La Fosse Aux Débiles
ARCHIV
STATISTIK
24635 Rezensionen zu 16856 Alben von 6563 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Long Distance Calling

Nighthawk

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; Moderne Electronica; New Artrock; Postrock; Spacerock
Label: Avoid The Light Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Janosch Rathmer drums
David Jordan guitar
Florian Füntmann guitar
Jan Hoffmann bass
'Marsen' Fischer keys

Gastmusiker

Florian Steppke additional electronics and keyboards (1,4,5)

Tracklist

Disc 1
1. NH 0223 2:23
2. NH 1100 11:00
3. NH 0550 5:50
4. NH 0319 3:19
5. NH 0218 2:18
6. NH 0713 7:13
7. NH 0423 4:23
Gesamtlaufzeit36:26


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


„Nighthawk“ war ursprünglich ein Crowdfunding-Projekt von Long Distance Calling und daher zunächst nur den ‚Spendern‘ vorbehalten. Seit Anfang August 2014 kann man die EP aber auch über den Webshop der Band erwerben.

Und der Erwerb lohnt sich mindestens für LDC-Fans, die sich nicht an der Crowdfunding-Aktion beteiligt haben. Long Distance Calling erfüllen sich mit dieser EP den anscheinend langgehegten Wunsch nach einem Jam-Album. In wenigen Tagen wurden sieben Stücke mit einer Laufzeit so um die 37 Minuten aufgenommen. Long Distance Calling agieren hier wieder komplett instrumental.

Und auch wenn gejammt wird, es entstehen typische LDC-Stücke, vielleicht etwas weniger fokussiert als auf den ‚regulären‘ Alben, aber weit von ziellosem Gedudel entfernt. Long Distance Calling rocken auch in der Jam-Situation erstaunlich konzise auf den Punkt, entfachen gewaltige Klangstürme und begeben sich in filigrane, fast lyrische, Täler. Über verspielten Rhythmen und warmen Bass-Läufen entspinnen die Gitarristen verzwirbelte Saitengeflechte oder lassen fette Riffs krachen. Dazu steuert der hier Nicht-Sänger ‚Marsen‘ Fischer spacige, sirrende und flirrende Tastensounds bei. Die SciFi-Klänge von den Tasteninstrumenten werden noch dominanter, wenn Gastmusiker Florian Steppke ins Geschehen eingreift. Dann erinnern die Stücke schon mal etwas an Hawkwind. Passend sind die einzelnen Stücke nur mit dem Kürzel „NH“ für „Nighthawk“ und der jeweiligen Titellänge benannt.

„Nighthawk“ ist durchaus für sich selbst stehendes, interessantes und mitreißendes Instrumentalalbum geworden. Long Distance Calling sind in jeder Sekunde zu erkennen und doch liefert die Jam-Situation auch ein paar neue Details zum Sound der Band. Fans tun sich auf jeden Fall was Gutes mit dieser EP, alle anderen auch, wenn sie grundsätzlich mit der musikalischen Ausrichtung was anfangen können.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.8.2014
Letzte Änderung: 21.8.2014
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Long Distance Calling

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Satellite Bay 10.00 1
2009 Avoid The Light 7.50 2
2011 Long Distance Calling 9.67 3
2013 The Flood Inside 10.67 3
2016 Trips 10.00 3
2018 Boundless 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum